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Constantin Film will Streaming-Portale verbieten lassen

Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) letzte Woche urteilte, dass Netzsperren als rechtmäßig Mittel im Kampf gegen Raubkopierer eingestuft werden (ShortNews berichtete), bekundete Constantin Film aktiv gegen Streaming-Portale wie Kinox.to vorzugehen.

"Wir gehen davon aus, dass auf Basis dieser höchstinstanzlichen Rechtsprechung nun endlich auch deutsche Gerichte in diesen oder ähnlich gelagerten Fällen Internetanbietern aufgeben, ihren Kunden das Aufrufen von illegalen Angeboten unmöglich zu machen", ließ das Filmstudio verlauten.

Der EuGH hatte die rechtliche Grundlage für die Errichtung von Netzsperren geschaffen. Wie die technische Umsetzung gehandhabt wird, ist jedoch den Mitgliedsstaaten selbst überlassen.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Film, Urteil, Streaming, EuGH, Constantin Film, Constantin
Quelle: www.chip.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2014 14:35 Uhr von Rechtschreiber
 
+78 | -2
 
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1) Ein Portal wird geschlossen, 5 neue kommen nach
2) Sperren lassen sich problemlos umgehen.
3) Wir haben das Jahr 2014! Es wird langsam Zeit mit dem antiquiertem Denken anno 1930 aufzuhören, und das Neuland endlich zu akzeptieren.

Liebe Filmverleiher: Schließt einen Vertrag mit Lovefilm, Entertain, Maxdome u.v.m. anstatt immer noch alles verbieten zu wollen. Dann klappt das auch sicher wieder mit den zahlenden Nutzern.
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31.03.2014 14:53 Uhr von Rekommandeur
 
+72 | -1
 
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Und ganz wichtig:

Bleibt mit Euren Preisen auf dem Boden und hebt nicht ab.
Wer bezahlt heute noch 20 Euro für einen aktuellen Film auf Blu-Ray ???
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31.03.2014 14:54 Uhr von PakToh
 
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31.03.2014 15:04 Uhr von klapperschwamm
 
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Rechtschreiber

Bisher war das kein Thema, weil man höchstens 2-3 Portale pro Jahr geschlossen hat. Wenn Streaming Portale aber täglich dicht gemacht werden, wird sich das Geschäft auf Dauer nicht lohnen. Genau das wollte man aber mit dem neuen Urteil erreichen.
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31.03.2014 15:17 Uhr von Maverick Zero
 
+36 | -0
 
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@klapperschwarm
dann werden eben die Streamingportale dicht gemacht... und dann?
Hierdurch gewinnt die Filmindustrie nichts.
Im einfachsten Fall kauft sich dann wieder einer die DVD / Bluray und kopiert sie einfach und verteilt sie im Bekanntenkreis.
Geht schneller als der Download, die Qualität ist maximal und die Nachvollziehbarkeit gleich null.

Erst wenn der legale Kauf eines Films attraktiver wird als die Alternative, wird sich etwas in diesem Bereich grundlegend ändern. Solange aber der ehrliche Käufer mit nicht überspringbaren Trailern, Raubmordkopierer-Warnungen und dergleichen gegängelt wird; solange Film und Musik für Mondpreise angeboten werden; solange DRM und Kopierschutzmaßnahmen es erschweren oder verbieten, einen gekauften Film auf unterschiedlichen Abspielgeräten abzuspielen, solange werden Filme kopiert bis zum Abwinken. Aber das ist ja alles bekannt.
Die Gegenmaßnahmen sind auch bekannt.
Aber es ist einfach zu verlockend, das Geld auf dem Rechtsweg in die Kassen zu spülen.
Man mag der Contentindustrie unterstellen, sie habe kein Interesse am Abschaffen der Raubmordkopien sondern sei vielmehr am Status Quo interessiert.
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31.03.2014 15:43 Uhr von klapperschwamm
 
+1 | -7
 
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Maverick Zero

Das musst du mir nicht erklären.
Ich stelle nur die Situation dar,

Außerdem gibt es inzwischen auch sehr günstige Möglichkeiten, Filme legal online zu gucken. Onlinetvrecorder (Videos aufnehmen) oder Amazon Prime. Kostet derzeit 50 EUR/ Jahr (Studenten 25 EUR).Wer das noch zu teuer findet, dem ist nicht mehr zu helfen.

Musik kann man ebenfalls kostenlos (Webradio, Spotify mit Werbung oder Youtube) oder sehr preisgünstig hören.

Am schlimmsten finde ich übrigens die, die sich eine Hifi-Anlage für 5000 EUR kaufen und dann kostenlos filme darauf streamen und darüber jammern, dass 2,99 für den Film zu viel ist...Aber das muss jeder für sich entscheiden.
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31.03.2014 15:53 Uhr von LucasXXL
 
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@ PakToh "dass es hier um das Sperren von Streamingportalen geht und nicht darum sie zu verbieten..."

auch falsch, es geht hier um Sperrungen von Streamingportalen mit illegalen Inhalten!
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31.03.2014 15:55 Uhr von damagic
 
+2 | -0
 
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http://www.deutschlandradiokultur.de/...

da kann streamen wohl kaum schlimmer sein, aber die geldgeilheit kennt ja leider keine grenzen -.-
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31.03.2014 16:12 Uhr von klapperschwamm
 
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damagic

Ja, das funktioniert aber leider nur mit den falschen Filmen, nämlich mit Fortsetzungen.
Wenn Harry Potter in den Kino-Kassen gut läuft, steigen auch die Download-Zahlen in den Streaming Portalen, teils aus Neugier. Die Leute, die den Film gesehen haben, aber nicht ins Kino gegangen wären, gehen bei der Fortsetzung dennoch ins Kino, weil sie den Film gesehen haben, die Handlung also nachvollziehen können. Das konnte man bei Film Reihen gut beobachten. Deshalb werden in den Kinos inzwischen fast nur Fortsetzungen gedreht, mit teils sehr negativen Folgen für die Qualität der Filme.
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31.03.2014 17:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -9
 
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Ich glaube nicht, dass die Filmbranche von "Raubkopien" profitiert - wie es teilweise gesagt wird.
Ich kenne durch meinen Job ein paar Schauspieler. Viele Filme kommen erst gar nicht mehr zustande und werden gar nicht mehr finanziert, weil die Auftraggeber Angst vor Raubkopien haben. So verlieren die Schauspieler und die ganzen Drehteams ihre Aufträge, denn der Film wird gar nicht erst gedreht.
Man darf dabei nicht immer an so überzahlte Hollywoodfilme denken - sondern auch mal an die kleinen Leute bei einfacheren Filmen.
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31.03.2014 17:16 Uhr von TiOne
 
+11 | -0
 
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Statt sich gedanken darüber zu machen, was man alles verbieten kann, sollten sie endlich darüber nachdenken, ihren eigenen Streamingdienst anzubieten.

Aktuelle Kinofilme zum oder kurz nach dem Release in HD für x - y Euro anbieten und gut ist. Evtl mit Flatrate für z Euro. Wenn x,y und z mit realistischen Preisen gefüllt werden (z.B. 2,5 und 15) hätte man eine qualititativ hochwertige Alternative zu kinox und co. Dort kommt erstmal der Camrip, bis irgendwann die blueray erscheint, sprich am Anfang gibts Augenkrebs und die Sounds, die einem das Kino schon vermiesen (Dummes Gelaber, Handyklingeln, Crunch-geräusche von Popcorn und Tacos, usw.).

Die offiziellen Seiten könnten also mit guter Qualität punkten und würden dafür auch Geld einnehmen. Kino ist vielen Menschen a) zu teuer (20 Euro für einen Film + Popcorn + Cola sind ja leider nicht übertrieben) und b) zu unbequem (keine Pause-/Rückspul-Funktion, kein Sofaplatz, keine Möglichkeit zu rauchen, lautes Gemurmel um einen herum, Essengeruch, usw).

Der Markt ist auf jeden Fall da für Online-Streaming, das beweisen Kinox.to und co. Statt also zu versuchen alle inoffiziellen Seiten sperren zu lassen, sollten die Filmverleihe lieber ein eigenes Portal aufsetzten.

Die einzigen, die darunter wirklich leiden würden, wären die Kinobesitzer, welche ihre Monopolstellung für aktuelle Kinofilme verlieren und dann wahrscheinlich viel weniger Kunden hätten.



[ nachträglich editiert von TiOne ]
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31.03.2014 17:19 Uhr von Naikon
 
+8 | -0
 
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Ich schaue gerne Streams, und zwar nur aus dem Grund, dass ich zu faul bin um ins Kino zu gehen. Ich liege lieber aufm Sofa rum und reibe mir die Wampe bei dem kalten Bier!

Sobald ein Film jedoch auf Bluray erscheint, bin ich der erste der ihn hat.

Mir geht es absolut nicht ums Geld, ich würd auch das doppelte vom Kinopreis bezahlen, nur damit ich den Streifen zu Hause sehen darf.

Ist jedoch leider unmöglich in der jetzigen Zeit.
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31.03.2014 17:20 Uhr von mekidos
 
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vielleicht gewinnt Don Quijote de la Constantin Film den Kampf gegen die Windmühlen ja diesmal...
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31.03.2014 17:31 Uhr von Rechargeable
 
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Aber was ist, wenn ein Rechteinhaber auf der Webseite sein Werk Vermarktet, und Constantin Film macht das Portal dicht, dann kann ich doch Constantin Film Verklagen :-)

Im Endeffekt kann Constantin Film nur Constantin Filme Sperren lassen, mehr nicht.

[ nachträglich editiert von Rechargeable ]
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31.03.2014 17:57 Uhr von Maverick Zero
 
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@ThomasHambrecht

Die hier entstandenen Ausfälle (Film kommt nicht zustande->keine Einnahmen->keine Gagen) basieren ja auf der Angst, dass der Film wegen illegal geschauter Kopien an der Kinokasse hätten floppen können.
Dies wiederum ist in sofern ein Gedankenkonstrukt, als dass der Kopie-bedingte Flopp nur dann ein solcher ist, wenn die Leute die den Film als "Raubmordkopie" gesehen hätten - wäre er denn zustande gekommen - ihn ohne das Mittel illegaler Kopien im Kino gegen Entgeld geschaut hätten.

Da ist so viel Theorie drin, dass man fast geneigt sein könnte zu sagen, der eigentliche Ausfall ist nur durch die (unbegründete? übertriebene?) Panik der Verantwortlichen enstanden.

Denn:
In einer Welt ohne Vervielfältigungsmöglichkeiten hätte der Film genauso floppen können, weil niemand ihn im Kino hat sehen wollen. Ebenso hätte der Film trotz im Internet herumschwirrender Kopien an den Kinokassen ein Erfolg werden können.

Es ist stets der gleiche Trugschluss: Durch das Anschauen einer illegalen Kopie entsteht nicht automatisch ein wirtschaftlicher Schaden. Dieser wird stets nur impliziert, indem die Annahme aufgestellt wird, dass andernfalls der Film bezahlt worden wäre. Und das ist - leider - nicht der Fall...
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31.03.2014 18:10 Uhr von FrankCostello
 
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Was sind denn Streaming Seiten ?
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31.03.2014 20:57 Uhr von Falkfisch
 
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Nur falls ihr´s noch nicht gemerkt habt, die wollen nicht die Streamingportale dichtmachen, sondern mit dem Beschluss dürfen Richter die Provider zwingen, Streamingportale unzugänglich zu machen...

ERROR 404
Page not found

Das könnt ihr dann auf immer mehr Seiten lesen...
Siehe Twitter und YouTube in der Türkei...
Das wäre dann schon Zensur und die die ist laut Grundgesetz verboten...
Ich sag da nur, wehret den Anfängen...

[ nachträglich editiert von Falkfisch ]
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31.03.2014 21:11 Uhr von ms1889
 
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nuja... constantin meiden (auch m tv) und gut is.

wobei...deutsche firmen eh unrechtmäßig vom urheberecht übervorteilt werden...
der kunde ist immer der arsch nach urheberecht.

ich bin dafür "kunst" unter gemeinnütziges recht zu stellen, da sich firmen wie constantin unredlich am zuseher bereichen, indem ihre filme meist durch die filmföderung (also steuerzahler) finanziert sind.

deutsche film/musikindustrie ist der gleiche abschaum wie ein kinderschänder, da sie genauso aggieren.
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31.03.2014 23:49 Uhr von Rongen
 
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Irgendwie les ich das anders es geht gar nicht um die Streamingportale selbst sondern darum das Internetanbieter wie 1&1,O2, und wie sie alle heißen nun explizit bestimmte Seiten auf Wunsch von Unternehmen sperren müssen also nicht die Seite selber Offline schalten sondern das aufrufen jenner seite durch Filter oder ähnliches verhindern.

"...Gerichte in diesen oder ähnlich gelagerten Fällen Internetanbietern aufgeben, ihren Kunden das Aufrufen von illegalen Angeboten unmöglich zu machen"

An sich macht das Sinn weil z.B. Seiten die auf .to enden gar nichts mit deutschem Recht zu tun haben, soll heißen die Firmen können hier zettern wie sie wollen da die Server eben nicht in Deutschland stehen, und nun ist es per Gericht möglich z.B. O2 zu sagen das es seinen Kunden also uns, die Weiterleitung/Umleitung/Zugriff wie auch immer auf eben jene unerwünsche Seite verbietet sie dadurch zenisert und unerreichbar macht als deutscher Nutzer, ähnlich einiger GEMA Videos auf Youtube.
Muss sich hier mal einer äussern der sich da auskennt ob ein Provider eine bestimmte Seite für all seine Kunden sozusagen unsichtbar machen kann.
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31.03.2014 23:50 Uhr von gertgebert
 
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Erdogan konnte TWITTER auch nicht wegbekommen. Ebenso ist es unmöglich Portale international sperren zu lassen. Es gibt ja genügend Programme um die NATIONAL-IP umzutauschen in eine exotische die nicht das Portal sperrt. Das wird dann halt nicht nur einem kleinen Kreis möglich sein sondern Allgemeingut werden!

[ nachträglich editiert von gertgebert ]
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01.04.2014 00:22 Uhr von Prachtmops
 
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ich frage mich ja schon lange, was daran so schwer sein soll, akutelle filme per stream kostenpflichtig anzubieten!?
es gibt nunmal millionen leute die nicht für jeden furzfilm ins kino wollen, sondern lieber @ home aufn sofa schauen möchten.
auch frage ich mich, warum man so ein streaming portal nicht legal betreiben kann?
warum gibts keine filmdatenbank mit streaming für sagen wir 20 - 50 euro im monat als flat?
oder welche mit unterschiedlichen angeboten, z.b.

Paket A - Unbeschränkter Zugang zu allen Filmen (bis 50 Euro pro monat)
Paket B - Zugang zu allen Filmen ausser aktuellen Kinofilmen (bis 30 Euro im Monat)
Paket C - Zugang zu ausgewählten Genres (so das man sich nen Genre Baukasten zusammenstellen kann, pro genre 5 euro pro monat)

mir ist bewusst, das es bereits anbieter zumindest für paket B gibt, jedoch ist die filmauswahl dort meist gering.

sicherlich stelle ich mir das einfacher vor wie es in der umsetzung aussehen könnte, aber die ganzen filmstudios müssen doch mal überlegen das in naher zukunft kein weg an zeitgleicher veröffentlichung (Kino + Online) vorbei führt.
bisher gibts schon fast zeitgleich ne Vö, Kino und illegaler download... nur was verdienen die studios an den illegalen downloads?

das erinnert mich an den mist mit den kopischutztechniken für spiele... kostet unmengen und nützt rein gar nichts!
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01.04.2014 09:21 Uhr von apolda_1st
 
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Sollen sie doch sperren, ich gewinn dadurch wieder ein haufen neuer Freunde bei denen ich dann neue Netzeinstellungen vornehmen darf.
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01.04.2014 09:43 Uhr von Adam_R.
 
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@Anonimaj
"Theoretisch könnte man evtl. jegliche VPN-Nutzung unterbinden. Alle IP aller bekannter VPN-Anbieter auf eine Sperrliste."

In so einem Fall einfach selbst einen eigenen Proxy aufsetzen und dann über diesen zum VPN verbinden. Schon ist auch diese Sperre auf simple Weise wirkungslos.

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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01.04.2014 21:55 Uhr von Adam_R.
 
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@Anonimaj
Ok, seinen eigenen Proxy aufsetzen kann vielleicht nicht jeder aber wer (im Falle des Falles) daran interessiert ist, sich nicht tyrannisieren zu lassen wird gern dazulernen. Und wers gar nicht hinkriegt kennt sicher wem der ihm hilft. Alternativ zu VPN gibts auch noch andere Methoden um sich zu anonymisieren. Chinesen, Russen und andere Staaten probieren schon lange die Leute daran zu hindern das Internet frei zu nutzen. Mit mässigem Erfolg. Die Chinesen z.B. durchlöchern munter ihre "Great Firewall". Wenn man sich einen ausländischen Satellitenprovider nimmt, hat man schon ganz seine Ruhe vor denen. Satelliteninternet ist sogar sehr schnell, nur der Ping ist hoch wegen der Entfernung. VPN soll aber nach den Angaben von diversen Sat-Anbietern funktionieren.

Dieser Anonymisierdienst hat sich auf die Fahnen geschrieben, Zensur und gerade Staatswillkür zu bekämpfen und wirbt, dass die härtesten Blockiermethoden gegen ihren Dienst versagen. https://airvpn.org/

Ich hab hier mal eine Passage kopiert:
"We offer OpenVPN on ports 80 TCP / UDP, 443 TCP / UDP and 53 TCP / UDP. Additionally, every Air server supports directly OpenVPN over SSH and OpenVPN over SSL. This means that even the most brutal techniques of monitoring, censorship, throttling and traffic shaping will fail against AirVPN, because your ISP and your government will see only TCP or UDP traffic (as you prefer) on a unique port."

Es kostet halt ein wenig Speed aber schlimm ists nicht. Und wenn es einmal soweit ist, dass die Typen VPN blocken wollen haben wir aber ganz andere Probleme im Land als die Geschwindigkeit beim Downloaden.

Kryptographie wird, solange es das Internet gibt, immer allgegenwärtig sein. Je mehr man versucht die Menschen einzusperren umso intensiver kommt der Freiheitsdrang zur Geltung. Oder würdest du irgendwas nicht mehr tun, nur weil es "die" verbieten? Ich ganz sicher nicht.

Ich muss die nächsten Tage sowieso mal wieder mein OS platt machen und dann experimentiere ich mal ein wenig rum. Ein eigenes VPN mit Linux müsste eigentlich hinzukriegen sein.
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02.04.2014 14:35 Uhr von jo-28
 
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Constantin Film? Constantin Film? Ach ja, die die diese abgrundtief schlechten deutschen Billigfilme für Grenzdebile Spät-68er mit linker Anscheinsintellektualität machen.

Nö, von denen seh ich eh nix, egal ob Kino, BluRay oder HD-Remux. =)

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