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Verdrängung durch das Internet: Diese zehn Einzelhändler sind besonders bedroht

Je mehr sich das Einkaufsverhalten ins Internet verlagert, desto schwerer haben es Einzelhändler in den Innenstädten. Die Bedrohung macht selbst vor großen Einzelhandelskonzernen nicht Halt, so eine Studie der Münchner Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner.

Am schärfsten könnte es Spielwaren-Riese Vedes treffen. Die Firma steht mit 84 von 100 Punkten an der Spitze der bedrohten Firmen. Mit 78,2 Punkten ist Konkurrent Toys´R´Us auf Platz vier. Die Elektronikketten Medimax und Expert sind auf den Plätzen zwei und drei.

Intersport, Mayersche Buchhandlung, Sport 2000, Depot, Thalia sowie Idee + Spiel folgen auf den Plätzen fünf bis zehn. In einer repräsentativen Umfrage von 8.000 Befragten wurde das Einkaufsverhalten ausgewertet. Zahlreiche erwähnte Firmen sind aber eher Einkaufsgenossenschaften statt Filialisten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Gefahr, Einzelhändler, Verdrängung, Expert, Medimax
Quelle: www.t-online.de
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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2014 11:08 Uhr von Hanna_1985
 
+52 | -2
 
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Spielzeug ist sowieso ultra-teuer geworden - wenn dann die Einzelhändler aufgrund der riesigen Grundflächen der Läden die Produktpreise noch weiter anheben müssen um Pacht und Löhne etc. aufzufangen ist doch klar, dass das Internet hier bequemer, besser und günstiger ist.

Ist doch egal wo ich den aktuellen Renner "Monster High Puppe" kaufe, wenn ich so eine für´s Kind will.
Aber bei Toys´R´Us kostet die 36,99 €, bei Amazon dasselbe Modell nur 15,99 €.

Da gibt es nichts zu überlegen für mich...
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30.03.2014 11:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+19 | -2
 
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Es ist eher so, dass das Internet unzählige Firmen von klein bis groß erst richtig gefördert haben. Zahlreiche Startups kamen erst durchs Internet. Ohne Internet kann ich meinen Laden schließen (wir digitalisieren Tonträger).
Auf der anderen Seite kenne ich in unserem Industriegebiet 2 kleine Firmen, die nur deshalb gestorben sind, weil sie den Anschluss ans Internet verpasst haben und sich gegen eine Internetseite gewehrt haben.
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30.03.2014 11:31 Uhr von frederichards
 
+6 | -17
 
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30.03.2014 12:19 Uhr von albatros2014
 
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Ich denke es wird das meiste Geld auch für Computerspiele ausgegeben und weniger für klassisches Spielzeug.
Es ist aber auch klar, ich kaufe auch immer weniger in Läden ein, denn auf der einen Seite gibt es dort nur eine eng begrenzte Auswahl und dann ist die Qualifikation der Mitarbeiter in den Geschäften, oft nicht sonderlich ausgeprägt.
Mal von den Preisen abgesehen.

Ich war neulich in der Apotheke, dort hat man mir ein Produkt für 32 € verkaufen wollen, für das ich online nur 20€ bezahlen muss. Die Begründung der Mitarbeiterin in der Vorortapotheke war - ich bekäme ja auch eine Beratung bei ihr. Komisch war nur, dass sie mich überhaupt nicht beraten hatte und nichtmal erwähnte, dass es noch günstigere Generika von diesem Produkt gibt.
Also Beratungsaufschlag von über 50% im Laden, den es nie gibt.
Da wundern sich diese Leute, wenn ich ihnen zukünftig mein Geld nicht mehr in den faulen, fetten Hintern schiebe.
Im Internet gibt es übrigens meist mehr und viel bessere Beratung, und wenn man weiß wie man richtig recherchiert und die Fülle der Informationen richtig auszuwerten weiß, kann man feststellen wie falsch so manche "Beratung" in einem Laden oft ist.

Bei Onlinebestellungen kommt noch hinzu, man bekommt meist die Ware schon am nächsten Tag und diese dann sogar bis an die Haustüre gebracht.

Teilweise gehe ich aus christlicher Barmherzigkeit in rgendwelche Läden, wenn aber die Leute in den Geschäften doof und unfreundlich sind, dann sollen sie sehen wie sie sich ohne Kundschaft am Leben halten können.

[ nachträglich editiert von albatros2014 ]
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30.03.2014 12:44 Uhr von El_kritiko
 
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Die einzigen Sachen welche ich nicht online kaufen sind Klamotten (ist mir zu umständlich alles zurückzuschicken) und Weißwaren wie Trockner & Waschmaschine. Da gehe ich wirklich noch zum Einzelhändler welcher mir das Gerät aufbaut, justiert und im Fehlerfall zur Reparatur vorbeikommt.

Ich hatte mal bei Amazon vor ein paar Monaten einen Trockner bestellt gehabt. Der wurde mit Hermes geliefert. Die haben den nur hingestellt, von wegen aufbauen und justieren. Davon hatten die gar keine Ahnung.

Bei Bücher sehe ich keine Notwendigkeit mehr in einer Bücherei zu gehen.
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30.03.2014 13:39 Uhr von syndikatM
 
+5 | -8
 
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ich kaufe auch nur noch online. da kann ich mir sicher sein dass es keine dreckige frauenquote gibt.
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30.03.2014 13:53 Uhr von Lawelyan
 
+9 | -0
 
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Das Problem haben alle Händler welche Produkte anbieten die eine klare Produktbeschreibung haben und die nicht "mal eben" gekauft werden.

Darum hat es HiFi auch als erstes getroffen. Und jetzt kommen immer weitere hinzu. Mich wundert das gar nicht. Ich gehe auf die Spiele Messe, entscheide was ich haben will und bestelle es dann zuhause.

Bei vielen Dingen kann man sich im Internet viel besser informieren und Meinungen anderer Kunden hören.

Mich wundert ehrlich warum ich Bücher, Spiele, Sportbekleidung nicht direkt beim Herrsteller kaufen kann. Bzw. warum der Herrsteller sie nicht über Amazon oder ähnliches anbietet. Zumindest wird das nur sehr zögerlich gemacht.

Das Geschäftsmodelle einzelner Händler durch eine veränderte Welt kaputt gehen. Ja mei, das ist halt so.
Frag mal die Firmen die ende der 90er anfang der 2000er die ganzen LWL Kabel vergraben haben, davon gibt es auch nur noch 10%
Frag mal die Solar-panel Herrsteller.
Frag mal den HiFi Einzelhandel, Schossau & co
Frag mal Praktiker
Frag mal die Apotheker, ups. nein die haben ihr Geschäftsmodell gesetzlich schützen lassen.

So ist nunmal der Lauf der Dinge. Pferdehändler mussten sich umstellen als das Auto kam. Hanseaten mussten sich umstellen als sich die Welt verändert hat.
Manche sind einfach zu faul oder zu dumm um sich anzupassen und gehen unter. Pech für sie.
Andere sind zu kriminell und rücksichtslos und passen die Gegebenheiten an. Pech für uns.
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30.03.2014 14:28 Uhr von JoernS_85
 
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Ich würde gerne hin und wieder in ein Fachgeschäft gehen, um mir xy zu kaufen - gibt es hier aber gar nicht!

Ich lebe in einer Kleinstadt mitten in Deutschland, 25000 Einwohner. Und hier gibt es wirklich gar nix. Es gibt einen Buchhändler, der hat aber nur Oma-Bücher. Ein einziger Computerladen, aber der ist teuer und hat sehr wenig Auswahl. CDs / DVDs gibt es nur sehr begrenzt im real oder Kaufland.

Wenn ich wegen 1-2 Büchern und DVDs jedes mal fast 20 Euronen verfahren müsste, um in die nächste größere Stadt zu kommen - wo kommen wir denn da hin? Dann doch lieber Amazon....
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30.03.2014 14:31 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -4
 
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Bei Expert und Intersport kein wunder... war letztens deswegen mal in der Stadt wollte was kaufen, aber es gibt nix oder die Preise haben ein glatt ein Herzinfarkt beschert.
War schon öfters total Sinnlos in der Stadt und war letztens froh nicht gleich nach der Arbeit mit den Auto hinzufahren, hätte sonst noch Sinnlos Parkgebühren bezahlt. Bin da zum Glück erst heim und hingelatscht.
Bei den Öffnungszeiten will ich nicht erst anfangen... Früh noch zu und wenn heim komme ist es auch schon auf dem letzten Pfiff bis die zu machen. Wenn ich Samstag arbeiten bin, kann ichs gleich vergessen^^

Wenn das Zeug je nach Artikel maximal 10 Euro teurer wäre würde ichs auch noch im Laden kaufen, aber meist haben dies nicht erst oder übertrieben teuer... In Dresden zum Beispiel ist es meist sogar wurscht ob mans im Inet oder im Laden kauft, da ist es genauso teuer und die haben bestimmt viel teurere Mieten als hier.

Die brauchen sich echt nicht wundern...
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30.03.2014 14:38 Uhr von Gaensekeule
 
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Ich find diese Argujmetation einiger User sehr interessant. Eine Frage stellt sich aber immer wieder - wieso sich, speziell in Deutschland, eine riesiege Fangemeinde findet die gerade Firmen bejubeln die ihre Steuern gerade hier nicht bezahlen wollen.
Vor einigen Tagen lief in einem der öffentlichen eine Sendung über Steuervermeidung. Ja Ja ja ich weis der Aufschrei kommt sofort - ist doch legal. Richtig ist legal aber ein kleines deutsches Unternehmen speziell familiär geführt ist nicht in der Lage sich um die massen an deutschen Forderungen herum zu mogeln. Ich muss jeden Groschen angeben, Amazon schafft es bei einem Umsatz, in Deutschland , von 6 Mrd. nur eine Steuerforderung von 9 Mio. bedienen zu müssen. Ja es ist alles legal aber habt ihr schon mal daran gedacht das ihr Euch alle selbst bescheißt. Der nächste Schritt wird sein das die MwST. wieder ein paar Punkte angehoben wird. Solange keine direkten Steuern mehr bezahlt werden muss die indirekte Steuer angehoben werden.
Nun gibt es auch Firmen wie z.B. Zalando, auch die werden bejubelt und beklatscht - die haben noch nie einen Euro Steuern bezahlt - ja die bekommen noch Gelder in den Allerwertesten geschoben. Leider bleiben mir als kleiner dummer Einzelhändler alle diese Wege versperrt.
Ich soll billiger bzw. zum selben Preis verkaufen
beraten - selbstverständlich kostenlos
alle meine Waren zum begrapschen frei aufstellen
die Defekte und Beschädigungen zu meinen Laste selbstverständlich
mit jedem 2. auch noch um den Preis zu feilschen egal ob meiner der güstigste ist oder nicht
zu jeder Zeit die Ware SOFORT im Lager verfügbar zu haben
zurückgegebene Waren wegen beschädigter oder fehlender Verpackung zu einem noch güstigeren Preis anzubieten
einen Laden mit Personal zu mindestens 60-80 Stunden in der Woche geöffnet zu halten ( eine Lagerarbeiter kosten nur 6-9 € die Stunde )
und dann auch noch Sonn- und Feiertage geöffnet zu haben und zu allen Zeiten noch ein Freizeitprogramm kostenfrei zur Verfügung zu stellen, um alle Gelangweilten, die nicht in der Lage sind sich selbst zu beschäftigen, zu bespielen.
All das hat nichts mit dem Service, den der lokale Handel zur Verfügung stellen kann und sollte, nichts zu tun.
Und wenn dann das Paket von AMAZON kommt soll ich das auch noch annehmen weil ihr alle nicht zu hause seid. Hahaha
Zumindest das letzte habe ich schon abgestellt. Ich nehme alle privaten Pakete an - nur die von Onlinehändlern gehen an eine WEIT entfernte Packstation.
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30.03.2014 14:39 Uhr von Seppus22
 
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Teilweise sind die Städte auch Schuld. Am WE einen Parkplatz finden um in der Innenstadt zu bummeln ist bei uns fast unmöglich und in der Woche wird es auch schon schwer.
Lustigerweise werden Parkplätze immer weiter reduziert und die Verkehrsführung verhunst + Parkhausgebühren angezogen...
Da vergeht einem schnell die Lust mal eben einen Laden auf zu suchen.
Mal abgesehen von den eh zu hohen Preisen im Einzelhandel.
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30.03.2014 14:59 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -5
 
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@Gaensekeule

ich lasse meine Pakete eh immer in die Packstation schicken, da die Läden eh immer zu haben^^ wo mans vielleicht abholen könnte.

Also was ich schon so Frustriert wieder heimgelatscht war, weil dachte da habe ichs gleich und war auch mal da wo die auch auf haben, aber war Sinnlose Zeitverschwendung.
Meinetwegen könnten die Läden auch 2 Tage in der Woche zu haben und am WE auf haben, wo ich vielleicht auch mal da bin.
Jedenfalls war das letzten Donnerstag wohl das letzte mal das ich extra noch schnell in die Stadt gesprintet war um was kaufen zu wollen.
Wenn ich in Dresden mal bin sieht die Sache komischerweise viel anders aus, da kann man wenn man was findet ach kaufen weils ne wirklich teurer ist bzw überhaupt auch gibt^^ bzw vielleicht auch Zeug gibt was woanders man nicht bekommt^^
Und auf diese Kundenbetreuer kann ich auch Pfeifen, die erzählen meist einen eh nur Schwachsinn außer was man wissen wöllte, was man im Inet nicht rausgefunden hatte.

Weil da komme ich tausendmal besser im Inet zu informieren und falls es auch in der Stadt gibt da zu kaufen, was meist aber vergebens ist und dann doch im Inet kaufe.
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30.03.2014 15:08 Uhr von Gaensekeule
 
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@ keineahnung13

Sorry, kannst Du Deine Sätze mal sortieren. Aus diesem Gestammel wird man nun wirklich nicht machen. Ich würde Dir gerne antworten - aber ich verstehe nicht was Du meinst. Ich habe den Text gerade ausgeruckt und wir ( 16 Presonen im alten von 30-58 Jahren ) versuchen daraus schlau zu werden, aber ...
Nicht böse sein, aber liest Du auch das Geschriebene, bevor du auf ENTER drückst ???
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30.03.2014 15:20 Uhr von Gaensekeule
 
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@ Seppus22
Du hast recht die Städte sind mit schuld. Aber nun kommen wir auch da wieder heran. Die Internethändler mieten oder kaufen sich Flächen oder Hallen ausserhalb der Städte, zahlen geringere Hebesätze der Gewerbesteuer (nur ein Teil immensen Forderungen des Staates) bekommen erheblich billigeres Personal (ich kenne Stundensätze um 5.-€ und die werden auch von den Lohnempfpängern akzeptiert) und die Miete liegt nicht bei 20.-€ pro qm.
Die Steuern werden in einem kleine Dorf fällig. Die haben dann goldene Wasserhähne auf dem Rathausklo und bejubeln ihren Bürgemeister.
In den aussterbenden Großstädten soll alles funktionieren Infrastruktur, Bäder, Museen, tolle ausgebaute Strassen die auch noch ganz sind, Ampeln, Schulen, Kitas, Spielplätze .... könnte ich noch ewig fortsetzen - gibt es auf dem Land, wo viele Onlinehändler sind, alles nicht. Die können sich die Bereiche in denen sie sich ansiedeln wollen auch noch aussuchen. Die Verhandlungen dort lassen so manchen Spielraum.

[ nachträglich editiert von Gaensekeule ]
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30.03.2014 16:07 Uhr von Hallominator
 
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Ich möchte dem 1. Wort im letzten Satz noch ein "h" spendieren. ;)

Ein großes Problem ist, dass sich die Läden nicht dafür interessieren, dass es ein Angebot im Internet gibt und einfach so weitermachen wie bisher.
Es ist ja nicht nur so, dass man im Internet mehr findet als in einzelnen Läden, im Internet gibt es die gleichen Artikel auch sehr oft günstiger.
Tatsächlich bin ich relativ oft in Läden und stöbere herum, aber ich finde nur selten etwas, das ich für den überteuerten Preis auch kaufe, da ich nunmal auch im Internet stöbere und die dortigen Preise mehr oder weniger im Kopf habe.
Wenn es beispielsweise um Musik geht, und da nehme ich jetzt einmal Saturn als Beispiel, dann gibt es einige Titel (natürlich die, die ich suche - welche sonst?) auch 2 Tage nach Release noch nicht, was schon sehr enttäuschend ist. Andere Sachen sind ausverkauft oder wirklich nicht im Sortiment, na Glückwunsch.
Und dann sehe ich die "Angebote" und stelle fest, dass einige Sachen tatsächlich teurer sind als zum Release bei SÄMTLICHEN Onlinehändlern, wobei ich mir noch total verarscht vorkomme.
Tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber die Online-Konkurrenz ist nunmal deutlich besser, wenn man nicht in der Tat Fragen an das Verkaufspersonal hat, was ja durchaus mal vorkommen kann.
Ansonsten kaufe ich in Läden nur noch Dinge, die ich wirklich sofort brauche. Das klappt soweit ganz gut.
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30.03.2014 16:13 Uhr von kingoftf
 
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Wenn die Buchhändler weg wären, wäre das echt ein Verlust, nichts geht über Bücherschmökern, BEVOR man sich zum Kauf entschließt.
Und das Gefühl, ein Buch anzufassen und die Atmosphäre in einem Buchladen kann Amazon, der dann mehr oder weniger Monopolist sein wird, nie, aber auch nie auch nur annähernd bieten.
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30.03.2014 18:17 Uhr von blaupunkt123
 
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@ frederichards

Naja zum Thema Bücher finde ich hat das mit Faulheit nichts zu tun.

Gerade die Auswahl von Fachbüchern ist beim Buchladen mehr als eingeschränkt.

Ich wollte mir ein Fachbuch zulegen, und dachte auch das ich mal den Buchladen unterstütze. Das Ende war, dass er gerade mal ein Buch dahatte und die anderen hätte erst bestellen müssen.

Bei Amazon hat man die komplette Auswahl, kann meistens einen Blick ins Buch unternehmen und hat es in 1-2 Tagen im Briefkasten.

Immerhin ist der Betrieb eines Autos heute auch nicht mehr günstig, dass man dreimal ins Geschäft fährt, nur weil sie jedes Teil erst bestellen müssen und am Ende noch 30 % teurer sind.

Und manche Geschäfte sind ja auch noch selber Schuld, entweder anhängliche Verkäufer die einen auf jeden Schritt nachschnüffeln als würde man etwas klauen, oder das Gegenteil der patzige Verkäufer.
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30.03.2014 18:45 Uhr von keineahnung13
 
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@Gaensekeule
nein habe ich nicht, musste weg

dann in Kurzform

Im Handel diese Serviceberater haben keine Ahnung und erzählen nur was man selber schon weiß außer was man wissen will. Da komme ich besser im Inet zu informieren und finde auch was ich wissen will. Will ich dann mal in der Stadt das kaufen, gibts das nicht oder ist total überteuert. Wenn ich in Dresden bin kostet das Zeug meist überhaupt nicht mehr als im Inet. Wie machen die das da? Wo bei uns noch die Mieten zig mal billiger sind. Das nächste ist die haben Früh noch zu und wenn ich wieder heim komme wirds auch verdammt knapp. Meinetwegen könnten die auch in der Woche zu machen und am WE dafür auf haben. Samstag kann ich bei uns komplett vergessen wenn ich arbeiten bin, da ist dann schon alles Dicht.
Oder die Läden müssen was haben, was es nicht überall gibt, aber diese Läden verdienen auch hier ihr Geld.
Kann dir noch ein Beispiel mit unserem Spielemax geben, als das Neu aufgemacht hatte, gabs hammer viel Auswahl und heute kann man es auch vergessen... da gibts kaum was und man bestellts dann auch im Internet.

Bin halt der Meinung, speziell bei uns, das die irgendwo auch selber Schuld sind.

Achso und die Pakete lasse ich auch in die Packstation schicken, da der eventuelle Laden eh immer schon zu hätte^^

Jetzt müsstest du es verstehen, dürfte jetzt nicht so viel verschachtelt haben.

Letzte war was ich jetzt bestellt hatte ein KFZ Netzteil fürs Handy. Habe 8 Euro bezahlt, hier gabs nicht mal das allerbilligste Ding für den Scheiß, hätte ich im Inet auch noch billiger bekommen können.
Oder beispiel HDMI Kabel, wer das im Laden kauft ist selber Schuld, die sind ja total überzogen die Preise. Ich sage auch nix wenn es 5-10€ Teurer ist, aber das reicht ja meist nicht erst.

[ nachträglich editiert von keineahnung13 ]
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30.03.2014 18:50 Uhr von P17244
 
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An alle, welche der Einzelhandel in der Stadt zu teuer ist, die Parkgebühren zu hoch, Einkaufen in der Stadt ohnehin zu blöd ist. In 10 bis 20 Jahren werdet ihr niemanden mehr haben, wo ihr Euch bestimmte Produkte anschauen könnt und beraten werdet, um es anschließend günstiger im Internet zu kaufen. Ab Mitte des Jahres müssen Kunden, welche Ware im Internet gekauft haben, bei einer Rücksendung die Kosten selbst tragen. Die Rücksendekosten waren ein Grund warum einige Onlineshops kaum Gewinn erwirtschafteten. Weiterhin dürfen Händler die Annahme getragener Kleidung verweigern. Die Zeiten von 10 Sachen bestellen und nur eines behalten, gehen dem Ende entgegen, was auch gut und richtig ist.
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30.03.2014 19:04 Uhr von MurrayXVII
 
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Ich schaue öfters in unserem Nachbarort bei Expert vorbei wenn ich mir etwas bestimmtest kaufen möchte aber wenn ich dort teilweise 20 und 50€ mehr für Elektronikartikel zahlen soll als bei Amazon zum Beispiel wo werde ich wohl kaufen?

Warum soll ich für die gleiche Ware mehr bezahlen so dass ein Händler der sie wahrscheinlich noch unter dem Preis des güstigeren Anbieters bekommt eine goldene Nase verdient? Wenn man in der Wirtschaft überleben will muss man sich der Marktlage anpassen und wenn ich bei Expert etwas günstiger bekomme kaufe ich natürlich da.
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30.03.2014 19:06 Uhr von Gaensekeule
 
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@ Mister-L

Du scheinst nicht den Grundgedanken zu verstehen. Es werden Online-Händler bejubelt die hier so wenig wie möglich Steuern bezahlen. Das zahlen der Steuern ist für ein funktionierendes soziales Gefüge aber notwendig. Wenn Amazon, Starbucks und wie die ganzen großen Steuervermeider auch alle heißen mögen zu den allgemeinen Abgaben gezwungen werden würden, wären diese Firmen zu diesen niedrigen Preisen gar nicht in der Lage. Dann wäre ein ehrlicher, nicht subvetionierter Konkurrenzkampf möglich. Und ich kann mit Bestimmtheit sagen, es wäre dann auch möglich, qualifiziertes Presonal zu vernünftigen Löhnen ein zu stellen. Auch das Argument des güstigern Preises wäre dann trotzdem nicht so garvierend.
Das andere Argument - es ist nicht alles da, wiederspricht diesem nicht. Ich kann mir nur das hinlegen was ich auch kurzfristig verkaufen kann. In der heutigen Zeit kann sich niemand einen Berg an Ware aus vergangener Zeit einfach nur hinlegen - wird ja schon einer kommen. Auch bei dem Thema Musik CD´s geht so etwas nicht, oder glaubst Du man bekommt eine Ware vom Produzenten oder von Großhandel so lange zur Verfügung gestellt bis man das Teil verkauft hat??
Ich kann mir nicht vorstellen das Du weißt wie es im Handel aussieht. Nach 30 Tagen muß alles bezahlt sein. Egal wieviel Du verkauft hast. Glaubst Du das Du nach dem Verkauf einer CD soviel verdient hast das du es dir leisten kannst große alte Warenbestände zu lagern.
Und ja ich habe eine Handelsware die nicht von solchen großen Händlern in dieser Art und Weise vertrieben werden kann. Und ich kann Dir sagen die Preise sind in ungefähr gleich. Und auch Ja Beratung und Service können auch online in dem selben Umfang gegeben werden. Es liegt meiner Meinung nur an dem Anspruchdenken der sogenannten Kunden.
Warum wird dem lokalen Handel eigentlich nicht gleiche Zeit gelassen die Ware zu besorgen?? Amazon z.B. liefert ja auch nicht sofort - Ja auch ich habe früher öfters mal bei Amazon gekauft - und weis wovon ich rede.
Ihr "Kunden" seid aber nicht Willens ehrlich zu vergleichen. Und hört auf alle im Handel über den gleichen Kamm zu scheren. Ich kann mich über meine "Kollegen" im Einzelhandel nicht beklagen. Ich werde immer gut und qualifiziert beraten auch bei Saturn. Wenn ihr aber hin rennt, einen Verkäufer seht und sofort rumplärrt und jammert weil der Verkäufer, wegen eurer HOCHWICHTIGEN Frage den Kunden der gerade bedient wird nict sofort stehen lässt und sich mit euch befasst - wundert euch nicht. Wie man in den Wald hinein ruft schallt es wieder heraus.
Auch bei mir ist der Kunde König, solange er sich so benimmt.

Alles - Sofort - nur billig - und zur Not wir dem Kunden auch noch Würfelzucker in den Arsch geblasen.
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30.03.2014 19:39 Uhr von Hanna_1985
 
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Gänsekeule, Deine Argumente kann ich gut nachvollziehen und muss Dir auch teilweise zustimmen.
Wer Dir, zumindest bei der aktuellen Lage (und dabei blende ich jetzt mal eine spätere Entwicklung aus) jedoch nicht zustimmt, ist mein Geldbeutel.

Mir bleibt gar nicht soviel über, dass ich sagen kann, ich kaufe die Produkte zu den teuren Preisen. Plus, wie ja erwähnt wurde, es auch für mich so ist, dass neben dem höheren Preis der Ware an sich auch die Nebenkostenkalkulation (Sprit, Parkgebühren, Zeit!) ein Faktor ist.

Ständig wird alles überall teurer. Heizkosten, Energie, Miete, Betriebskosten. Klar ist es eine negative Entwicklung, wenn ich billiger da kaufe, wo das Geld nicht an den Staat zurückfließt. Aber ich muss da kaufen, weil mir schon genug von dem was ich habe genommen wird.
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30.03.2014 19:44 Uhr von Gaensekeule
 
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@ keineahnung13

nun iwird ein Schuh draus.
Wir scheinen doch in verschidenen zu leben. Ich lebe in einer Großstadt. dort gibt es immer genug Mitbewerber. Aber auch bei uns ist es so der Kunde entscheidet - ist sein gutes Recht. Wenn er aber seine Entscheidung nur nach dem Preis trifft, und zwar nicht nach dem Preis eines ehlichen Wettbewerbes, in dem die beteiligten Akteure die gleiche Regeln haben wird der Kunde der Verlierer sein. Er sieht es nur im Momentt noch nicht.
Wie war es denn bei Dir früher?
Du hast doch früher auch vieles in Deiner Nähe bekommen und nun nicht mehr ??
Siehst Du nun gehörst Du auch zu den Verlierern. Du als Kund hast dich dazu entschieden ins Auto zu steigen einige Kilometer in die nächste Stadt zu fahren und einzukaufen. Du hast den günstigeren Preis als Entscheidungshilfe genommen - aber die Fahrtkosten nicht ehrlich mit berechnet.
Wenn Dein Fahrzeug eine KM-Pauschale von -.50 ct. hat und Du 20 km in eine Richtung fahren musst hast Du schon einmal 20.-€ Grundkosten Und wenn Du dann noch Dein Zeit mit Deinem Stundenlohn eingerechnet hättest wäre der Preisunterschied zur Stadt extrem hoch gewesen. Nun ist der Handel in Deiner Umgebung weggebrochen und Deine Wege werden länger, teurer und zeitintensiver.
Und Du bist sicher Du gehörst zu den Gewinnern.
Was glaubst Du passiert wenn der Onlinehandel gezwungen wird die Transportkosten voll zu berechnen - auch die Rücksendegebühren.
Zur Zeit werden die Transpoteure augebeutet. Hermesfahrer die nur 2-3.- € die Stunde verdienen sind speziell auf dem Lande keine Seltenheit.
Der Handel in Deiner Umgebung ist weiterhin nicht mehr da und der nächste Händler ist dann nicht mehr in 20 km Rntfernung sondern in 40 ???
Ich weiß alles hypothetisch, aber eine Verteuerung der Transportkosten wird kommen und die Zeit Deiner mobilität wird sich im Alter auch noch einschränken.
Dein Argument HDMI-Kabel - Netzteile
naja habe ich auch schon gekauft. Und Du bist Dir sicher diese Teile kamen nicht aus Fernost?? Mit dem Hinweis Artikelstandort irgendwo in Deutschland??
Ich habe noch keine gefunden mit deutschen Sicherheitszertifikaten. Die sind im übrigen nicht umsonst. Ein Bekannter hatte leztens ein Netzteil gekauft - kam aus China fast 4 Wochen Wartezeit - Kaufpreis + Zollgebühren. Mann hatte der gespart. Das Teil war ja so billig, der hatte bei mir rumgestrunzt. Ich bin aus dem Lachen nicht herausgekommen.
Sucht euch einen kleinen Händler und denkt nicht das Ihr zu den Lieblingskunden gehört wenn Ihr mal 3 Glühbirnen und eine Woche später 2 Batterien kauft. Das dauert etwas länger - denn solche Kandidaten die denken nach 2-3 Käufen springen denen auf die Schulter haben wir öfter.
Bei Dir keineahnung13 kann es aber möglicherweise zu spät sein.
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30.03.2014 20:05 Uhr von Gaensekeule
 
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@ Mister-L

lies doch noch ein mal meien Kommentar von 19.06 Uhr.

Ein Großteil des Preisunterschiedes macht schon allein die unterschiedliche Möglichkeit der Steuervermeidung aus. Sollten die diese ausgeräumt werden, würden sich die Preise drastisch angleichen.
Amazon z.B. hatte in seinen AGB´s für Verkäufer eine Billigstpreisklausel - der Händler durfte seine Ware nirgendwo anders seine Waren billiger verkaufen als auf der Plattform Amazon. Ist vor kurzem aber glaube ich per Urteil verboten worden. Viele der dortigen Händler, auch bei EBAY, hat in zwischen das Finanzamt im Auge. Die Waren werden oft nebenbei und "privat" verkauft. Kein Hahn kräht nach den kleinen Händlern. Wenn Du kurze Zeit später wieder bei denen bestellen willst - weg sind sie.
Hast du schon einmal daran gedacht online zu kaufen und es trotzdem in der Filiale abzuholen? Vorher telefonisch nach zufragen und bestellen?? Es geht nicht nur allein um den Preis - es geht um Steuern in Mrd. Höhe - für den Staat - und der bist Du.
Selbst unsere deutschen Großfirmen schaufeln riesige Geldmengen auf diesem Wege ins Ausland. Die Steuerquoten von maximal 15-25% und das bei riesigen Umsätzen und Du liegst bei einem einkommen von 30000.- im Jahr schon bei 35-40%. Du bist derjenige der betrogen wird.
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30.03.2014 20:16 Uhr von Gaensekeule
 
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@ Hanna_1985

Ich simme Dir zu - Du allein kannst nicht viel ändern. Recht hast Du. Auch ich muss nach einem günstigen Preis sehen - sowohl beim Einkauf meiner Waren in meiner Branche als auch bei den Produkten des täglichen Bedarfs. Aber wenn ich die Wahl zwischen Amazon (steht nur als Beispiel für die Bigplayer) und dem Kleinen an der Ecke (ist bei uns in der Stadt nicht so schwierig- gebe ich gerne zu) gehe ich zu dem Kleinen - der ehrliche Unterschied ist nicht so groß, wenn ich die Versandgebühren mit berechne. Es möge auf dem "Lande" anders sein - das kann ich nicht beurteilen. Ich sehe es nur bei uns - es gibt einen Speckgürtel der immer dicker wird, in dem sich solche Onlinehändler oft ansiedeln und von dort aus, mit niedrigeren Grundkosten und Steuergeschenken der Dorfräte einen lukrativen Handel bertreiben.

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