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Paraguay: Über sechs Kilogramm Kokain aus Asservatenkammer verschwunden

Der Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón hat am gestrigen Freitag eine Untersuchung veranlasst, um zu klären, wie 6,5 Kilogramm Kokain aus der Asservatenkammer in der Stadt Salto del Guairá verschwinden konnten. Das Fehlen wurde erst bemerkt, als man das Kokain zusammen mit anderen Drogen vernichten sollte.

Man stellte fest, dass jemand das Kokain gegen eine andere Substanz ausgetauscht hatte. Es wurden sofort sämtliche Drogen in der Zentrale des Anti-Drogen-Sekretariats (Senad) in Asunción eingelagert. Es werden die Angestellten des Beweismittellagers genau überprüft.

Laut der Drogenbehörde (Senad) ist Paraguay inzwischen ein Land das Kokain aus Peru und Bolivien noch vor dem Verkauf nach Brasilien bearbeitet. Vor kurzem kam heraus, dass Drogenhändler aus Alto Paraná 2.100 US-Dollar für ein Kilogramm Kokain bezahlten.


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WebReporter: HumancentiPad
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kokain, Staatsanwaltschaft, Verschwinden, Paraguay, Beweismittel
Quelle: wochenblatt.cc

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2014 17:24 Uhr von sfmueller27
 
+6 | -0
 
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Wenn man sieht wie mächtig die Drogenkartelle dort sind und wie stark die Korruption ist, dann ist es schon ein kleines Wunder, dass es das Kokain überhaupt mal in die Asservatenkammer geschafft hatte...
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29.03.2014 18:50 Uhr von fuxxa
 
+0 | -3
 
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$2100 für nen Kilo ist ja wie im Paradies. Dafür bekommt man hier gerade mal 20-25 Gramm ;(

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