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Quantenphysik: "Schrödingers Katze" ist mehr als nur tot und lebendig zugleich

"Schrödingers Katze" ist ein Gedankenexperiment aus der Sicht der Quantenmechanik. Die Katze befindet sich in einer informationsdichten Kiste zusammen mit einem tödlichen Gift und einem Atomkern, der bei einem möglichen messbaren Zerfall das Gift freisetzt.

Laut Quantenmechanik, in der mehrere überlagernde Zustände möglich sind, ist die Katze gleichzeitig tot und lebendig, solange man ihren Zustand nicht überprüfen kann. Einem Wissenschaftlerteam ist es jetzt gelungen nur zwei Photonen in 103 verschiedene Dimensionen miteinander zu verschränken.

Das Resultat wird den Bau von Quantencomputern mit einer wesentlich höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit ermöglichen als es binäre Systeme können. Ein Forscher dazu: "Wir haben jetzt zwei ´Schrödingers Katzen´, die gleichzeitig tot, lebendig oder in 101 anderen Zuständen sein können."


WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Katze, Quantenphysik, Schrödingers Katze
Quelle: www.sciencedaily.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2014 09:15 Uhr von Kickstone
 
+32 | -3
 
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Der Vergleich mit den Überlegungen von Schrödinger hinkt total. Binarität ist hier das zentrale Element; es gibt keine weiteren Optionen zu tot oder lebendig, höchstens zusätzliche "Nebenzustände".

Es wirkt auf mich, als ob hier einige Wissenschaftler den Ruhm anderer für einen höheren Bekanntheitsgrad ihrer Forschungen missbrauchen.

(Dafür kann der Webreporter natürlich nichts.)

[ nachträglich editiert von Kickstone ]
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29.03.2014 10:32 Uhr von Joeiiii
 
+9 | -8
 
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Tot und lebendig. Was noch? Fast tot? Am sterben? Gerade noch am Leben? Fast nicht mehr am Leben? Eigentlich dem Tod geweiht, aber mit Aussicht auf ein Überleben? ...usw
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29.03.2014 10:47 Uhr von Maika191
 
+4 | -4
 
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101 andere Zustände, na dann soll er die mal alle aufzählen. Danach schenke ich ihn vielleicht gehör.
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29.03.2014 13:57 Uhr von jupiter_0815
 
+6 | -1
 
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Schrödingers Katze. So so...

Dekohärenz, Kopenhagener Deutung, Viele-Welten-Interpretation, Ensembletheorie, Bohmsche Mechanik...

Alles Theorien aus der Quantenmechanik oder Gedankenexperimente um Schrödingers Katze.

Fehlt eigentlich nur noch der " Quantenselbstmord " von Schrödingers Freund.

Und was hat Schrödingers Katze mit einem Quantencomputer zu tun?

Das sprengt ganze Bände....

Es geht um den " Katzenzustand "

In der Quantenmechanik wird der Katzenzustand als Überlagerung zweier kohärenter Zustände betrachtet, die hinreichend unterschiedlich sind und klassischen Zuständen ähnlich sind.... usw.

Spezieller wird als Katzenzustand auch der Zustand in einem Register eines Quantencomputers bezeichnet, der aus der Überlagerung aus den beiden Zuständen besteht, bei denen alle Qubits |0> bzw. alle |1> sind. In der Bra-Ket-Notation wird er als proportional zu |00...0> +|11...1> geschrieben...usw.

Ich sag ja, das Thema sprengt Bände.

Ps.: Ich geh jetzt erst mal mit meinem pawlowschen Hund gassie.

;) ... 42 ...
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29.03.2014 13:59 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+2 | -1
 
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titel macht neugierig, news eher enttäuschend.
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29.03.2014 18:30 Uhr von Mephisto92
 
+1 | -0
 
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der beschreibt das recht anschaulich
http://www.youtube.com/...
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30.03.2014 01:35 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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Die Katze ist schon tot bzw lebendig. Aber man hat aus Quantenphysikalischer Sicht keine Chance, das zu messen, ohne dass die Messung selbst das Ergebnis verfälscht. Macht man die Box auf und guckt nach, weis man nich, ob ein zufälliger Einfluss von außen das Radionuklid zum zerfallen gebracht hat oder ob die Katze auch ohne den Eingriff gestorben wäre.

Im Grunde kann man sich Quantensuperpositionen wie Frauen vorstellen, welche dich fragen, ob du sie zu dick findest. Du hast keine Chance eine Entscheidung zu treffen welche dich zum gewünschten Ergebnis führt.
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30.03.2014 03:01 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
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Die News scheint wirklich ein wenig enttäuschend, aber was die Quantencomputer angeht, scheint was dran zu sein.
Es ist vorstellbar, ja sogar wahrscheinlich, dass auch unser Gehirn nicht mit dem binären System arbeitet, da es dann mit einer Taktfrequenz von 14 Hz doch sehr ineffektiv wäre im Vergleich zu dem, was es tatsächlich leistet.
Für die Zukunft sollten wir uns schon einmal vom einfachen binären System verabschieden.
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06.04.2014 04:02 Uhr von mcdar
 
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Die 103 Dimensionen können, Farbspektren und andere Schwingungsebenen von z.B. Schall sein und in diesen Dimensionen könnte die hier erwähnte Katze sowohl lebendig als auch tot sein.
Der Zustand der Katze hat mit dem Experiment aber nichts zu tun. Schrödingers Lerneffekt ist, man erkennt was ein Bewusstsein zulässt, nicht trainiertem Bewusstsein mag sich einiges verbergen und die moderne Lebensart zielt darauf ab es zu korrumpieren.

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