28.03.14 14:23 Uhr
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Nach 52 Jahren: Deutschlands am längsten Inhaftierter kommt nicht frei

Der in Haft sitzende Doppelmörder Hans-Georg Neumann beantragte nach 52 Jahren Gefängnis eine Freilassung.

Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe wies das Gesuch des 77-Jährigen jedoch ab, Neumann bleibt weiter hinter Gitter.

Bei dem Gefangenen seien trotz des hohen Alters "die Begehung schwerer Gewaltdelikte oder ähnlich schwerwiegender Straftaten zu erwarten", so die Richter.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Entlassung, Häftling
Quelle: www.t-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2014 14:36 Uhr von SNnewsreader
 
+42 | -4
 
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Jupp, war ja auch ekelig. Bei anderen Straftätern hätte ich das auch gerne.
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28.03.2014 15:23 Uhr von Schnulli007
 
+31 | -12
 
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Es geht aber nicht nach Dir Jauchegrube..., und das ist auch gut so.
Von Deiner Sorte sitzen leider einige Typen in den Gerichten.
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28.03.2014 15:44 Uhr von jschling
 
+4 | -1
 
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ich weiss nicht wirklich wen der Mann wie bestialisch umgebracht hat, aber das einzige was so eine lange Haft rechtfertigt sind psychische Gründe - ist ja eigentlich auch so, wenn der Richter die erneute Gefahr eines Mordes sieht

aber selbst dann gehört er nach ü50 Jahren in Sicherheitsverwahrung - damit ist er dann zar weiterhin nicht frei, aber es ist doch deutlich angenehmer für ihn (was noch lange nicht heisst, dass Sicherheitsverwahrung was tolles ist)

ich kritisiere das gerne bei US Urteilen, die ja problemlos auch mal 150 Jahre sein können ohne Chance jemals wieder frei zu kommen: das ist Mord auf raten, nur das sich keiner die Finger schmutzig machen will, aber ohne jegliche Chance auf Entlassung ist und bleibt einfach unmenschlich, dann kann man tatsächlich besser die Todesstrafe verhängen
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28.03.2014 15:54 Uhr von Holt
 
+2 | -3
 
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Der Mann hat eh kein Leben mehr. Ich finde es dennoch ungerecht. Ich muss sagen, dass Herrensocke recht hat. Dennoch hat BastB auch recht. Der Man würde echt nicht mehr klar kommen. Er ist selber Schuld, das er sein eigenes Leben ruiniert hat. Deswegen ist es schon richtig das er hinter Gittern bleibt.
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28.03.2014 15:56 Uhr von Aviator2005
 
+5 | -7
 
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@Jauchegrube....

wusste gar nicht, das Knastis hier kommentare abgeben können...

?Wann kommste raus 2081????
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28.03.2014 16:43 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -5
 
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"Sein Radio sei ihm kaputt gemacht worden bei einer Zellendurchsuchung. Steinmetzarbeiten, die er vor Jahren anfertigte, seien ihm gestohlen worden. Immer wieder würden Habseligkeiten verschwinden. Freigänge seien ihm willkürlich verweigert oder verkürzt worden."

Da drückt aber einer gewaltig auf die Tränendrüsen. Mein Mitleid mit diesem abnormalen Doppelmörder hält sich in sehr engen Grenzen. Was gibt es eigentlich noch schlimmeres als Mord, und dann auch gleich noch im Doppelpack?
Der alte Mann soll in Haft bleiben bis an sein Lebensende. Hätte er sich einfach mal normal und weniger asozial verhalten, dann müßte er auch nicht hinter Gittern sitzen, wo er hingehört!
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28.03.2014 16:44 Uhr von jakethesnakeripper
 
+6 | -1
 
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Hat er wohl die Migrations- oder Schwere-Kindheit-Karte nicht richtig gespielt... :-)
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28.03.2014 18:06 Uhr von Jonchaos
 
+2 | -2
 
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Hmm - euch wundert es wirklich, dass er noch nicht freigekommen ist? Ehrlich?


Er hat während seiner Haft weder gearbeitet noch eine Therapie wahrgenommen...


Sorry, aber Gefängniss ist in Deutschland eben nicht nur Strafe sondern auch Resozialisation.

Hätte, wäre, wenn... ja da hat er recht.

Hätte er im Gefängniss gearbeitet und vllt noch eine Ausbildung, Abi oder Studium gemacht, jedes Therapieangebot wahrgenommen, sogar bei Therapeuten nach Angeboten nachgefragt, sich aktiv um Besserung bemüht... ich möchte wetten er wäre schon sehr lange ein freier Mann.
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28.03.2014 18:09 Uhr von DonKorax65
 
+1 | -2
 
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Ne 2. Chance hat glaub ich jeder mal verdient. und mal ehrlich was kann ein alter 77 jähriger schon noch ausrichten!!?
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28.03.2014 18:18 Uhr von richiek.
 
+4 | -2
 
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was kann ein 77jähriger ausrichten? Sich ne Waffe besorgen und sich rächen, da die welt sich in 52 jahren so verändert hat, das er eh nicht wirklich klarkommt. so sitzt er unter Kontrolle auf der Rentnerstation. Die Taten müssen ja so schwer wiegen das er nach 20 Jahren nicht rauskam. Das sollten sie mit sexualstraftäter und mörder auch so handhaben. Die Rückfallquote ist verdammt hoch. Wieviel Kinder würden heute noch leben wenn so welche für immer weg wären? Denkt mal darüber nach, wenn die Polizei wieder nen entflohenen Häftling in eurer Gegend sucht, oder die nächste familie im Fernsehen um den Fundort der Leiche bettelt!
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28.03.2014 18:47 Uhr von horus1024
 
+1 | -1
 
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Als Sohn einer Prostituierten zur Welt gekommen, wuchs Neumann im Städtischen Waisenhaus in Berlin-Kreuzberg und später bei einer Pflegefamilie auf. Am 29. Dezember 1951 wurde er wegen verschiedener Diebstähle vom Jugendrichter in den Jugendhof Schlachtensee eingewiesen. Im Entlassungsbericht wurde der Junge ein Jahr später als „ruhig und nett, aufgeschlossen und liebesbedürftig“ bezeichnet. Im Jahre 1953 starb seine Pflegemutter. Er fand Anschluss in der Familie eines Handwerkmeisters, bei dem er eine Lehre zum Feinmechaniker machte. Im Jahre 1956 schiffte er sich nach Kanada ein, wurde aber im Jahre 1961 nach Verurteilung wegen bewaffneter Banküberfälle nach Deutschland abgeschoben. Am 13. Januar 1962 entführte er ein in einem geparkten Auto sitzendes Liebespaar und erschoss es schließlich mit einem Smith & Wesson Revolver, Kaliber 38, den er damals ständig bei sich führte.
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28.03.2014 19:02 Uhr von OO88
 
+0 | -2
 
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kurz ist der furz
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28.03.2014 20:55 Uhr von dagi
 
+3 | -4
 
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hätte er mehr ü und ä und ö in seinem namen hätte es für die gleiche tat an einem deutschen 18 mon. mit bewährung gegeben !!
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28.03.2014 21:27 Uhr von ms1889
 
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nuja, was lebenslänglich dieser art, sicherungsverwahrung, staatlicher mord (todesstrafe) mit resozialisierung zu tun hat, soll mir mal einer erklären.
der straftäter ist für mich: der richter, da er klar willkührlich handelt und nicht nach recht und gesetz.

auch sehe ich das viele gesetze ehr mit denen der ns/sed regime verleichbar sind...und nur sicherheit, preventivität (grade bei sicherungsverwahrung, mord) als begründung für inhumanes handeln vorgeschoben wird.

deutschland zeigt im umgang mit kindern und solchen menschen wie asozial es ist.

nuja deutschland ist eh bald wieder da wo es 1945 aufgehört hat, dank rechtsradikaler, religösfanatischer und machtgeiler cdu/csu.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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29.03.2014 02:07 Uhr von Floppy77
 
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Aber wer sich an Kindern vergeht kommt ruck zuck wieder frei....
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29.03.2014 11:14 Uhr von albatros2014
 
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Ich kann mir vorstellen, dass solche News vielleicht nur von den Ganstern draußen in hohen Ämtern und Positionen ablenken sollen, die betrügen und verarschen wo sie nur können...
...die lassen den Alten womöglich nicht raus, weil er draußen im Altersheim bei den miesen Bedingungen dort nur Unruhe stiften würde und damit das ganze kranke, falsche und profitorientiere System stören könnte...
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29.03.2014 16:23 Uhr von Danymator
 
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Wenn dann noch Steuerhinterziehung auf der Anklageschrift aufgetaucht ist, kann ich die Härte vom Richter verstehen.

;)
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29.03.2014 16:37 Uhr von Danymator
 
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Wenn dann noch Steuerhinterziehung auf der Anklageschrift aufgetaucht ist, kann ich die Härte vom Richter verstehen.

;)
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29.03.2014 21:29 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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Komisch, da geht das. Aber bei Kinderschändern werden regelmäßig Ausnahmen gemacht.

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