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Dozentin warnt vor eklatanten Rechtschreibschwächen der Studenten

Die Politik-Dozentin Hannah Bethke ist entsetzt über die Rechtschreibfehler in Seminararbeiten von Studenten.

Hier finden sich nicht nur Fehler wie "Vorrausetzung", "wiederrum" oder "Kommulitionen", die Wissenschaftlerin kritisiert auch, dass es inhaltlich oft hapert.

"Dabei geht es nicht um wissenschaftstheoretische Feinheiten, nicht um "Expertenwissen" und Scheingefechte im belächelten Elfenbeinturm der Wissenschaft, sondern um eine leider völlig abhanden gekommene Selbstverständlichkeit": "die Beherrschung der deutschen Grammatik", so die Dozentin.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Student, Schwäche, Rechtschreibung, Hausarbeit
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2014 13:16 Uhr von quade34
 
+19 | -2
 
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Wo sollen sie aber auch diese Kenntnisse erwerben. Die deutschen Schulen sind so verreformiert, dass die deutsche Sprache kaum noch Platz hat. Wenn Aufsätze und Referate nur noch nach Inhalt bewertet werden, ist das die Grundlage für die mangelhafte Rechtschreibung. Das Antworten in ganzen Sätzen ist vollkommen verschwunden. Schreiben und Lesen lernen war einmal.
Menschen, die in ihrer Heimat Deutsch als Fremdsprache lernen, sind besser dran.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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28.03.2014 13:20 Uhr von califahrer
 
+11 | -1
 
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Ich bin schon länger Arbeitgeber und ich kann allen hier nur sagen, Studenten sind in der heutigen Zeit so verdummt, mit den meißten kann man einfach nichts anfangen. Gerade neulich wieder eine Packhilfe entlassen. Zu dumm um Ware nach Lieferschein einzupacken. Rechtschreibfehler in Kommentaren auf dem Lieferschein, usw. Es ist einfach nur peinlich. Vor allem, wenn solche Leute auch noch auf Lehramt studieren, wie in dem geschilderten Fall.

Es sind nicht alle so, aber 70 % der Studenten die ich kennenlernen durfte. Das gilt im Übrigen auch sehr für deren Allgemeinbildung!

[ nachträglich editiert von califahrer ]
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28.03.2014 14:01 Uhr von saber_
 
+7 | -0
 
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ich wurde 1991 eingeschult und diplomierte 2009...

die rechtschreibreform fing irgendwann in der 6. klasse an ihre wurzeln zu schlagen... und von da an herrschte nur noch anarchie in den klassenzimmern:


- bis zum studium konnte man in bayern auch noch nach der alten rechtschreibung arbeiten
- jeder lehrer hatte seine eigene ansicht
- mancher lehrer wollte die neue partout nicht annehmen
- oeffentliche diskussionen ueber die reform waren an der tagesordnung
- schriftsteller und die medien zerfetzten sich regelmaessig... die einen wollten wieder auf die alte rechtschreibung (axel springer verlag, FAZ, sueddeutsche zeitung und der spiegel) waehrend andere (taz) sich ueber diese altmodischen lustig machte...


zur zeit studiert noch die generation von schuelern die genau waehrend der reform zur schule ging...


sorry, aber was koennen die juengeren generationen dafuer wenn die alte garde meint ihren geistigen duennschiss auf sie loszulassen?


alle probleme die wir heute haben sind durch jahrelange fehlentscheidungen der politik herbeigeschworen worden....

kinder heutzutage sind nicht duemmer als kinder vor 50 jahren... nur leben kinder heute in einem system welches von ihren eltern und grosseltern so gestaltet wurde als das sie ueberhaupt keine chance im leben haben...


es leben die sparmassnahmen in der bildungswelt und die generation praktikum!


@ eashtern

als ich ein kind war gab es bei fussballturnieren mal einen wanderpokal fuer die siegermannschaft....manchmal sogar einen pokal zum behalten....aber einen pro mannschaft! diese pokale wurden dann unter uns kindern wochenweise weitergegeben ;)

heute gibt es auch pokale fuer den letztplatzierten...und auch der letzte spieler kriegt ein eigenes exemplar...

aber auch diese verweichlichung der gesellschaft wurde durch die aelteren generationen herbeigerufen.... einfach weltverfremdung ... taeusch den leuten vor in einer schoenen welt zu leben und sieger zu sein und sie werden gluecklicher... dann kannst sie besser melken und sie merken nicht wie arm dran sie wirklich sind;)

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28.03.2014 14:47 Uhr von kniekehle
 
+8 | -0
 
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@Saber
Und du schreibst völlig unauffällig vorsichtshalber mal alles klein? :-)

Wenn die Jugendlichen heutzutage mit ihrem Kanackenassislang durch die Strassen laufen, muss sich keiner über deren Rechtschreibung oder Sprachkenntnisse wundern. Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ist doch offensichtlich. Die Realschulen ziehen Schüler durch, welche früher schon auf der Hauptschule gescheitert wären. Deshalb ist das Gymnasium in der heutigen Zeit ein Muss für alle die auch nur den Hauch einer Chance auf ein finanziell einigermaßen sorgenfreies Leben und entsprechend einen lukrativen und angesehenen Job haben wollen / sollen.
Aus meiner Sicht wird es Zeit eine zusätzliche neue Schulform einzuführen. Dort sollte dann wieder die geistige "Elite" gefördert werden, wofür das Gymnasium ursprünglich auch mal gedacht war.

Meine Theorie für den Grund dieser Entwicklung würde allerdings wieder Nazigebashe auslösen... und DAS wollen wir doch nicht :-)

[ nachträglich editiert von kniekehle ]
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28.03.2014 15:26 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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Meine Tochter hat seit diesem Jahr einen neuen jungen Lehrer- gerade fertig gelernt, studiert oder wie man das nun nennen möchte.Ihre Klasse hat sich daraus einen Spaß gemacht, ihm in einem Lehrerbrief sämtliche Rechtschreibfehler anzustreichen und vorzulegen.Der Lehrer ist ok in seiner Art aber selbst meine Tochter sagt, dass das bei einem Lehrer nicht passieren dürfte.
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30.03.2014 11:24 Uhr von Hanna_1985
 
+0 | -1
 
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Generation SMS.
In 160 Zeichen ordentliche Grammatik packen geht eben nicht :D
Dürfte in den nächsten Jahren dann wieder besser, da man sich in WhatsApp und Co. ja nicht so diesen Limits unterwerfen muss...

Nein, ohne Witz. Schlimm, wenn sich das schon bis in die Gymnasialzweige zieht. Ich gebe nebenbei ein bisschen Nachhilfe bei einem Haupt- und Realschulkind. Ihr glaubt nicht, wie da die Rechtschreibung aussieht...
Da ist mehr Schreiben nach Gehör. So klingt das Wort, dann wird es wohl so auch geschrieben...

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