28.03.14 09:52 Uhr
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USA versteuern Bitcoin rückwirkend - Bis zu 43,3 Prozent Steuern werden fällig

Die Steuerbehörde der USA hat rückwirkend jede Transaktion mit Bitcoins steuerpflichtig gemacht. Dabei wird die Internet-Währung nicht wie eine normale Währung, sondern wie ein Vermögenswert behandelt. Es werden Kapitalertragssteuern auf den Unterschied zwischen Einkaufs- und Verkaufswert fällig.

Der Steuersatz für Bitcoins liegt somit bei 23,8 Prozent. Sollte man also einen Bitcoin für zehn Dollar gekauft und 510 Dollar verkauft haben, müsste man eine Steuer in Höhe von 119 Dollar zahlen. Sollte man die Bitcoins kürzer als ein Jahr besessen haben, werden sogar 43,3 Prozent Steuern fällig.

Mit der rückwirkenden Steuer will die US-Steuerbehörde wohl vom rasant gestiegenen Bitcoin-Preis profitieren. Die Nutzer der Währung könnten sich nun der Verfolgung der Behörde ausgesetzt sehen. Jede einzelne Zahlung mit der Währung muss versteuert werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Prozent, Steuer, BitCoin
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2014 09:52 Uhr von Borgir
 
+19 | -1
 
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So kann man´s auch machen. Rückwirkende Steuern. Und das dürfte in Sachen Bitcoin ein richtig gutes Geschäft für die Behörden werden.
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28.03.2014 10:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+17 | -2
 
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Da hat wohl jemand was gegen den Bitcoin.
Schon ne Frechheit auf etwas rückwirkend Steuern zu erheben. Man stelle sich im Steuerwunderland Deutschland vor, was man da noch alles aus dem Bürger rausholen könnte...alleine durch Atemluftverbrauch könnte man, bei richtigem Ansatz, rückwirkend die Neuverschuldung in den letzten 10 Jahren auf 0 drücken...
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28.03.2014 10:06 Uhr von fuxxa
 
+12 | -0
 
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Viele zocken mit nem Bot über ne Trade-API und haben hunderte Trades am Tag. Die Trade-Historie kann man mit einem Mausklick löschen und sich auf den Bitcoinbörsen anonym registrieren. Da soll man erstmal was nachweisen.
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28.03.2014 10:16 Uhr von asorax
 
+5 | -1
 
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jaja, kann die irs ha mal versuchen nachzuweisen.

die wenigsten die in den usa handeln sitzen auch in den usa, die die ahnung haben handeln so das die irs es nicht mitbekommt.


achja, in deutschland werden die gewinne nach einem jahr in besitz steuerfrei.

das finanzamt weiß noch gar nicht was auf die zukommt wenn die leute zig tausend ausgedruckte belegen für die trades mitbringen, dagegen sind die 27k seiten vom ulli ja ne nebensache

[ nachträglich editiert von asorax ]
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28.03.2014 10:25 Uhr von sv3nni
 
+5 | -0
 
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lol - wie will das einer ueberpruefen bei anonymen transaktionen.
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28.03.2014 11:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -4
 
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Naja ich sehe keinen Grund wieso andre Regeln als bei anderen Spekulationen bestehen sollen.

Das Gewinne Steuerpflichtig sind ist wohl selbstverständlich.

"Die Trade-Historie kann man mit einem Mausklick löschen und sich auf den Bitcoinbörsen anonym registrieren. Da soll man erstmal was nachweisen."

Naja es klingt so als würdest du Steuerhinterziehung gut heißen. Ich rechen mal stark auf die NSA dieVertuschungen zu verhindert. Daher würde ich mich da nicht soooo sicher fühlen.
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28.03.2014 11:21 Uhr von GroundHound
 
+2 | -3
 
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Rückwirkend ist ein absolutes No-Go. Da versucht jemand die Bitcoins kaputt zu machen.
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28.03.2014 12:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -1
 
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@GroundHound


Gab es die ganze zeit eine eindeutig formulierte Ausnahmeregelung das Erträge aus dem Handel mit Bitcoins Steuerfrei sind?

Was sollte denn bitte diese Regelung rechtfertigen?
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28.03.2014 15:30 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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DWN also mal wieder Lügen und Propaganda sowie aus dem zusammenhang und mangels Englisch Kenntnisse falsch übersetzte News... Wetten ?
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28.03.2014 20:38 Uhr von mort76
 
+1 | -2
 
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Humpelstilzchen,
das ist nicht Willkür, sondern Konzept.
Die Währung soll gezielt vernichtet werden.

Denen wird auch klar sein, daß das mit dem nachversteuern relativ schwierig wird- es geht um das Signal, Bitcoins nichtmehr zu verwenden.
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29.03.2014 09:07 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -0
 
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@mort76 "das ist nicht Willkür, sondern Konzept.
Die Währung soll gezielt vernichtet werden."
Wen der Bitcoin nicht verträgt wie jede andere Währung oder Anlageform behandelt zu werden wozu Bitcoins?

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