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Chariklo: ein Asteroid, der die Wissenschaft verblüfft

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass das Team um Felipe Braga-Ribas vom Observatório Nacional in Rio de Janeiro am 03.06.2013 eine Entdeckung machte, die verblüfft: Der Asteroid Chariklo ist von einem Ringsystem umgeben. Bisher kannte man so etwas nur von größeren Himmelskörpern, zum Beispiel beim Saturn.

Zwischen beiden Ringen liegt eine Distanz von neun Kilometern. Der innere Ring misst sieben Kilometer, der äußere hingegen nur drei. Laut Colin Snodgrass vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen ist die Oberfläche des Asteroiden eisfrei, in den Ringen jedoch findet sich gefrorenes Wasser.

Der Fund gelang bei einer geplanten Messung der Größe und Gestalt des Asteroiden, der zwischen Saturn und Uranus seine Bahnen zieht. Dies geschieht, indem man die Zeit des Verschwindens bis zum Wiederauftauchen misst. Kurz vor und nach dem berechneten Zeitpunkt sah man durch Lichtmangel die Ringe.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Entdeckung, Planet, Asteroid, Chariklo, Ringsystem
Quelle: www.nzz.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2014 11:05 Uhr von Hirnfurz
 
+7 | -1
 
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Das Messverfahren und wie man dabei auf die Schliche der Ringe kam, wird in der Quelle recht deutlich beschrieben. Leider reicht der Platz hier nicht aus, um das Verfahren hier zu erklären.
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27.03.2014 14:23 Uhr von Jaegg
 
+3 | -1
 
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"Der innere Ring misst sieben Kilometer, der äußere hingegen nur drei."

Durchmesser, Radius oder Umfang?
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27.03.2014 15:13 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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Ich vermute Außenradius minus Innenradius, etwas anderes ergibt bei dieser Formulierung keinen Sinn.
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27.03.2014 21:08 Uhr von Steel_Lynx
 
+1 | -1
 
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Quelle vollkommen falsch wiedergegeben:
"Der innere, hellere Ring ist sieben Kilometer breit, der äussere nur drei Kilometer; beide trennt eine Lücke von neun Kilometern."

Klares MINUS für die News!

Ansonsten sehr interessant.
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28.03.2014 08:16 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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weimargg,
Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung waren kein Bestandteil deiner Schulbildung?
Das macht dich trotzdem nicht zum Staatsfeind, keine Sorge.

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