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Düsseldorf: Rheinbahn versteckt Busse, um Linien im Streik betreiben zu können

Der öffentliche Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen kommt am heutigen Mittwoch und am morgigen Donnerstag größtenteils zum erliegen. Viele Mitarbeiter sind dem Aufruf von Verdi gefolgt und legen für zwei Tage die Arbeit nieder. Die Geschäftsführung der Rheinbahn in Düsseldorf konnte Verdi aber austricksen.

Vor Beginn des Warnstreiks ließ die Geschäftsführung 60 der 406 Busse von privaten Fahrern an geheime Orte bringen. Dort waren sie vor den Depot-Blockaden der Gewerkschaftsmitglieder in Sicherheit. Mit den Bussen konnten immerhin 16 Linien nach Fahrplan aufrecht erhalten werden.

Vor zwei Jahren scheiterte eine ähnliche Rettungsaktion der Rheinbahn-Busse. Sie hatten die Busse auf öffentlichen Parkplätzen in der Stadt abstellen lassen, die kurz darauf mit weiteren Fahrzeugen blockiert wurden. So lief der Fahrbetrieb nur mit großer Verspätung an.


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WebReporter: noogle
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Düsseldorf, Streik, Bus, Verdi, Rheinbahn, Verstecken
Quelle: www.derwesten.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 20:18 Uhr von Johnny Cache
 
+22 | -3
 
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Dürfen Streikende denn auch über die Arbeitsniederlegung hinaus Resourcen der Firma wie hier z.B. die Busse lahmlegen oder ist das nicht vielmehr schon sowas wie Nötigung?
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26.03.2014 21:06 Uhr von mort76
 
+18 | -2
 
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blubb,
wie stellst du dir solch einen Streik denn dann vor?
In meinem Beruf darf man nicht streiken, die Patienten würden ja darunter leiden- das Resultat sind miese Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen.
Soll es deiner Meinung nach also darauf hinauslaufen, daß genau jene Menschen nicht zu besseren Löhnen kommen, die für das Funktionieren der Gesellschaft wirklich nötig sind?
Wäre das fair?

Ich verstehe ja, daß du zur Arbeit kommen willst, aber andere Menschen wollen für ihre arbeit eben auch anständig bezahlt werden...wir sind ja auch nicht die Heilsarmee, sondern Arbeiter.
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26.03.2014 21:10 Uhr von Fatalo0709
 
+7 | -10
 
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mort76 hat heute keiner dran gelitten? Auch ich wurde an meiner Arbeit gehindert und muss für den Mist 2 Urlaubstage opfern. Warum? Normalerweise habe ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Anreisezeit von einer Stunde (bin Azubi). Heute hätte ich eine Anreisezeit von 2 Stunden gehabt, davon anderthalb Stunden zu Fuß gehen mit schwerer Firmenlaptoptasche, das gleiche zum Feierabend bei 8 Stunden Arbeitszeit. Wäre also 12 Stunden unterwegs gewesen. Also wurde ich an meiner Arbeit auch gehindert und habe darunter gelitten (2 verschenkte Urlaubstage). Ärzte dürfen ebenso streiken und machen es auch nur dass hier nicht ganze Krankenhäuser deswegen lahmgelegt werden. Auch ich sehe hier eine Nötigung und würde die Machenschaften der Gewerkschaft direkt mal durch eine Aussperrung und Anzeige einschränken.
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26.03.2014 21:25 Uhr von noogle
 
+5 | -2
 
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Die Errichtung von "Betriebsblockaden" scheinen (nach kurzer Internet-Recherche) rechtswidrig zu sein, wenn sie unverhältnismäßig sind.
Ob 72 Stunden Streik innerhalb von zehn Tagen nicht ohnehin am Ziel vorbeigehen, könnte man jetzt noch groß und breit ausdiskutieren.

[ nachträglich editiert von noogle ]
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26.03.2014 21:27 Uhr von rolf.w
 
+5 | -0
 
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"... würde die Machenschaften der Gewerkschaft direkt mal durch eine Aussperrung und Anzeige einschränken."

Mal ganz davon abgesehen, dass Aussperrung und Blockade quasi das Gleiche ist, nur jeweils von der anderen Seite - ist der einzige Fehler der Gewerkschaft-EN, dass sie nicht übergreifend ihre Streiks durchführen.
Stattdessen werden immer nur einzelne Bereiche/Branchen bestreikt.
Leider sitzen bei den Gewerkschaften Manager in den ausschlaggebenden Positionen. Und die sind mit den Arbeitgebern und der Politik dermaßen verfilzt, dass sie sich selbst schaden, würden Sie wirklich die Interessen der Arbeiter/Angestellten konsequent vertreten.
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26.03.2014 21:31 Uhr von Brem
 
+10 | -2
 
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Für mich stellt sich das eher einfach da. Die Busse haben einen Eigentümer, der kann damit machen was er will.

Wie in aller Welt kommen streikende auf den Trichter über fremdes Eigentum bestimmen zu können?
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26.03.2014 21:53 Uhr von RycoDePsyco
 
+4 | -7
 
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@Fatalo
Und ich wünsche mir das du in eine Festanstellung kommst und nur 7,00 € die Stunde bekommst.
Und immer wenn es Lohnerhöhungen gibt du vergessen wirst.
Gleichzeitig immer am gleichen Tag es im Fehrnsehen Streigende Arbeiter zu sehen sind.
Nicht zu vergessen das du in einer Region lebst wo es stark steigende Mieten, Grundstückspreise und die höchsten Lebensmittelkosten gibt.

Streiken ist für euch ja kein persönliches Recht sondern eine Behinderung.

Ich Wette das ihr, wenn es wieder einmal um die Schweiz geht, euch wieder äußert wie toll doch Volksabstimmung ist.
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26.03.2014 21:55 Uhr von rolf.w
 
+2 | -1
 
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Blockade ja/nein, was sind denn das für Fragestellungen? Die Frage lautet doch eher, welche Möglichkeiten bleiben den Arbeitern, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wenn an jeder Ecke bereits Streikbrecher nur darauf warten einzuspringen?
Wenn der Betrieb trotz Streik störungsfrei weitergeht, ist der Streik sinnlos.
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26.03.2014 21:56 Uhr von Lawelyan
 
+6 | -2
 
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Bei allem Ärger über die Streikenden scheinen die Meisten hier etwas zu vergessen.

Bevor gestreikt wird, haben die Verhandlungen angefangen. Ein Streik ist im Grunde das letzte Mittel um Druck auszuüben.

Solange wir als Gesellschaft die Menschen, auf die wir jeden Tag angewiesen sind nicht ordentlich bezahlen, ist jeder Streik gerechtfertigt.

Und auf für die Azubis und sonstige Berufsgruppen die nach Tarif oder vergleichbar bezahlt werden. Seht es mal so. Wenn Verdi mal wieder höhere Löhne durchdrückt, hat das auch Effekte auf das Lohnniveau im Allgemeinen.

Schaffen Sie es nicht, hat auch das Auswirkungen auf das Lohnniveau im Allgemeinen.....
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26.03.2014 22:05 Uhr von rolf.w
 
+2 | -2
 
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@Lawelyan

Und Du glaubst, das versteht hier einer? Da wird "mal schnell" im Netz recherchiert, dass Blockaden unrechtmäßig seien und zeitgleich schreit einer "Aussperrung". Gedacht bis zur Nasenspitze aber sich in 15 Jahren wundern, dass der eigene Lohn nur um 8 Prozent gestiegen ist, während die Inflation 2% jährlich betrug.
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26.03.2014 22:07 Uhr von RycoDePsyco
 
+1 | -6
 
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Habt ihr eigentlich eine Ahnung was Streiks überhaupt sind?
Warum es diese überhaupt gibt?

Ich kann es euch sagen, ihr habt null blassen Schimmer.
Denn dann würdet ihr nicht so ein Schwachsinn von euch blubbern.


Neben bei bemerkt.
Bevor es überhaupt Streiks gibt wird in der Regel wochenlang vorher mit der Geschäftsleitung verhandelt.
Nur wenn es kein Ausweg mehr gibt wird gestreikt.

Zudem ist die Blockade da, damit nicht von der Geschäftsleitung beauftragte freie Busfahrer die Linien während des Streiks übernehmen und ein Streik dadurch nutzlos wird.

Deshalb sind Blockaden begrenzt erlaubt.
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26.03.2014 22:12 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -3
 
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@ Lawelyan
Ist Streik wirklich die letzte Lösung? Könnte man nicht auch einfach einen anderen und vor allem besser bezahlten Job suchen und dort kündigen? Immerhin gibt es bei uns zumindest noch offiziell sowas wie eine freie Marktwirtschaft und wenn denen die Mitarbeiter reihenweise davon liefen, müßten sie entweder die Jobs attraktiver machen oder schließen.
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26.03.2014 22:17 Uhr von rolf.w
 
+1 | -5
 
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"Bevor es überhaupt Streiks gibt wird in der Regel wochenlang vorher mit der Geschäftsleitung verhandelt."

Ich glaube, einige hier nehmen eher ein Lohndiktat des Arbeitgebers hin, als für etwas besseres zu kämpfen. Die machen sich eher Gedanken darüber, dass es für andere vielleicht schwierig werden könnte.(Jammer-klag, ich komm ja sonst nicht zur Arbeit, buhuhuhuhu)
Nee, das geht nicht, dann lieber für 7,50€/Stunde ewig arbeiten.
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26.03.2014 22:21 Uhr von Peter323
 
+2 | -2
 
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Wenn keiner für das Geld arbeiten will, passt sich der Lohn automatisch nach oben an, weil die MÜSSEN ja die Stellen besetzen.
Wenn zuviele sogar für weniger denselben Job machen würde, passt sich der Lohn nach unten an.

Freie Marktwirtschaft reguliert sich selber und brauch keine Streiks.
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26.03.2014 22:26 Uhr von Puma26
 
+5 | -2
 
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Da Gewerkschaftsbeiträge prozentual vom Lohn erhoben werden machen die im Grunde nichts anderes als sich zu berreichern.
Der Streik wird dann auf dem Rücken der Allgemeinheit ausgetragen.
Man sollte bei Schaden Dritter ( zu spät zur Arbeit, Verdienstausfall, etc ) die Gewerschaften zur Rechenschaft ziehen und für den Ausfall haftbar machen. Aber die haben ja nen Freibrief für alles.
Ich finde es eine Frechheit was da geschieht.
Gerechte Löhne hin oder her.
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26.03.2014 22:29 Uhr von rolf.w
 
+2 | -2
 
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@Johnny Cache
"Könnte man nicht auch einfach einen anderen und vor allem besser bezahlten Job suchen und dort kündigen?"

Ja klar, als gelernter Busfahrer macht man schlicht 6 Monate Umschulung zum Gehirnchirurg, geht ganz einfach. Ist auch besser bezahlt.

"...offiziell sowas wie eine freie Marktwirtschaft..."

Ja, die gibt es, offiziell. Sie funktioniert halt nur nicht so, wie in Deiner Utopie. Oder was meinst Du, wo die Arbeitslosen und Leiharbeiter herkommen?
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26.03.2014 22:35 Uhr von rolf.w
 
+1 | -3
 
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@Peter323
"Freie Marktwirtschaft reguliert sich selber und brauch keine Streiks."

Was Du also möchtest, ist ein Lohndiktat der Arbeitgeber? Vogel friss oder stirb - aber wenn du stirbst, dann bitte am Stadtrand, irgendwo in den dann entstandenen Bretter- und Wellblechhütten.
Arbeitgeberverbände findest Du OK? Oder nicht,? Ich meine, dass sich Arbeiter organisieren und eine Kraft darstellen möchtest Du ja nicht.
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26.03.2014 22:48 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -1
 
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@ rolf.w
Es gibt genügend Jobs die man mit ein bisschen Verstand auch ohne jede Ausbildung machen kann wenn man sich etwas Mühe gibt. Neben meinem Fachgebiet der IT habe ich auch schon mal am Empfang eines Krankenhauses gearbeitet, oder als Entgeltabrechner, Organisator, oder im Bereich Elektro, Telekommunikation, oder auch als Personaler und Kaufmann. Alles nicht weiter schwierig.
Zugegeben, solche Jobs muß man ohne irgendeinen Nachweis einer Qualifikation erst einmal bekommen, aber das bedeutet nicht daß es nicht möglich wäre. Wenn mir ein Krankenhaus die Change gäbe würde ich sicher auch gerne mal einem im Hirn rumrühren. Ich fürchte aber daß sie mich das nicht machen lassen.

Und woher die ganzen Arbeitslosen herkommen? Von ungerechter Verteilung von Arbeit, welche unter anderem auch auf zu hohe Löhne zurückzuführen ist. Wenn jeder einfach 20% weniger Arbeiten und auch bekommen würde hätte es auch genügend Arbeit und Geld für alle... hochgradig unqualifizierte mal ausgenommen.
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26.03.2014 22:58 Uhr von rolf.w
 
+1 | -4
 
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@Puma26
"Ich finde es eine Frechheit was da geschieht."

Eine Frechheit ist es, für mich, eher, was Du da von Dir gibst.:-)
Grundsätzlich gibt es in den AGBs jedes Busunternehmens eine Klausel, die den 100% Anspruch auf Beförderung ausschließt. Somit guckt "die Allgemeinheit" schon mal in die Röhre was Schadensersatz angeht. Aber ich meine, wer liest die AGB schon beim Kauf der Monatskarte? Die Gewerkschaft braucht also gar keinen Freibrief.
Davon ab ist die Arbeitsniederlegung(der Streik) ein Grundrecht jedes Arbeiters, dazu bedürfte es nicht mal einer Gewerkschaft.
Der Streik richtet sich nicht gegen "die Allgemeinheit" sondern gegen ein Unternehmen. Das dieses Unternehmen an "der Allgemeinheit" verdient, ist dabei unrelevant.
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26.03.2014 23:11 Uhr von RycoDePsyco
 
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@ Jonny C.

"Und woher die ganzen Arbeitslosen herkommen? Von ungerechter Verteilung von Arbeit, welche unter anderem auch auf zu hohe Löhne zurückzuführen ist. Wenn jeder einfach 20% weniger Arbeiten und auch bekommen würde hätte es auch genügend Arbeit und Geld für alle... hochgradig unqualifizierte mal ausgenommen."

Dann fangen wir bei deinem Gehalt an und du Spendest ab sofort 20% deines Lohnes an Bedürftige Arbeiter die unter 10,-€ Lohn arbeiten müssen.

Zudem musst du dein monatliches Einkommen hier in unverfälschter Originalkopie veröffentlichen um die 20% auch garantieren zu können.

Natürlich 20% Netto.

Mal abgesehen weil du ja so viel verdienst.
Kannst ruhig noch 20% oben drauf für Grichenland spenden.

Sei mal ehrlich!
Wieviel verdienst du?
Komm sag schon, es sind bestimmt über 2500 Netto oder?
Bei so einem Gehalt könnte ich auch arschloch sein.

Und eine andere Frage.
Was ist wenn dein Chef Arschloch ist und sich Polen ins Unternehmen holt um DEIN Gehalt zu streichen weil der Pole billiger ist.
Findest du das dann auch ok und juhu freie Marktwirtschaft.
Und der Witz daran ist das dein Chef das Jahr zuvor schon 4 Millionen MEHR Gewinn gemacht hat.

Was ist wenn du 55 bist und dir das dann passiert und dich trotz Ausbildung und Langzeiterfahrung keiner mehr haben will und du als Leiharbeiter für stolze 8,50€/h arbeiten musst und dir immer wieder sagst wie konnte das passieren, ich bin doch so gut.

Ich persönlich wünsche das allen die nicht weiter denken als an sich selbst.
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26.03.2014 23:21 Uhr von Brem
 
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Sorry aber 3% in der heutigen Zeit (+100,00 im Monat, was auch im Schnitt mal eben ca. 7% bedeuten würde)? Überlegt mal was wäre wenn die Mehrwertsteuer um 7% erhöht werden würde....
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26.03.2014 23:23 Uhr von rolf.w
 
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@Johnny Cache
"Es gibt genügend Jobs die man mit ein bisschen Verstand auch ohne jede Ausbildung machen kann..."

Natürlich, nur wie Du selbst anmerkst, solche Jobs bekommt man nicht einfach so. Wahrscheinlich bekommt man sie auch nicht einfach per Bewerbung, sondern nur durch Beziehungen. Sieh Dir die Anforderungsprofile in Stellenausschreibungen doch an, am liebsten 20-jährige mit 15 Jahre Berufserfahrung für 8,50€ Mindestlohn.
Und die Frage ist auch, gefällt einem der Job und ist es finanziell ein Aufstieg.

"Wenn jeder einfach 20% weniger Arbeiten und auch bekommen würde...."

Also sollen die Busfahrer lieber auf Gehalt verzichten, damit mehr Busfahrer eingestellt werden können. Und die, die eingestellt werden, übernehmen die Fahrten, die die "alten" Busfahrer nicht mehr fahren?

Ich wundere mich ja schon ein wenig darüber, dass noch kein BWLer im Pflege- und Gesundheitsbereich auf diese Idee gekommen ist. Die Pfleger, Schwestern und Ärzte verzichten einfach auf Lohn, haben dafür mehr Freizeit. Wenigstens 4 Fliegen mit einer Klappe getroffen. 1. mehr Freizeit, 2. mehr Angestellte, 3. weniger Übermüdung und 4. keine Überstunden mehr.

Ob man mit weniger Gehalt plus mehr Freizeit noch klar kommt, bei immer steigenden Abgaben ist eine andere Sache.
Ich glaube aber, ganz so einfach ist es nicht.
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26.03.2014 23:33 Uhr von rolf.w
 
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@Brem
Also trotz Ablehnung vor den Wahlen ist es noch nicht so lange her, da wurde die MWSt nach den Wahlen um 3 Prozentpunkte angehoben.
Es soll ja ein Lohnplus herauskommen und nicht nur ein Inflationsausgleich. Und es soll auch nicht die Substanz der Firma angegriffen werden, sondern nur der Gewinn anders verteilt werden(ein kleines bischen anders).
Das Arbeitnehmer, wenn es einem Unternehmen schlecht geht, auch verzichten, gab es in der Vergangenheit auch schon. Es ist also nicht so, das pauschal immer nur genommen wird.
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27.03.2014 00:24 Uhr von Johnny Cache
 
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@ RycoDePsyco
Weil du schon gerade so nett fragst, im Moment bekomme ich dank wiederholter Arbeitslosigkeit wegen krimineller Geschäftsführer mal wieder den Mindestsatz, aber wenn es dich interessiert habe ich in meinem letzten Job 12,50€ bekommen, was aber mit bis zu 100 Überstunden im Monat dann doch nicht ganz so schlecht war. Übrigens habe ich auch auf eine vertraglich zugesicherte Lohnerhöhung zum Erhalt und Wohle der Firma verzichtet.

Das mit den 20% scheint leider etwas über deinen Horizont zu gehen, denn sonst würdest du verstehen daß bei sowas Netto überhaupt nicht interessiert sondern immer nur Brutto, schließlich geht es um das Geld der Firma das verteilt werden muß. Darüber hinaus würden dann aber diverse Lohnnebenkosten mangels Arbeitsloser ebenfalls sinken müssen, was sich dann logischerweise positiv auf´s Netto auswirken würde.

Und jetzt erkläre mir doch bitte warum man nicht auch ältere Mitarbeiter einstellen sollte wenn man ohne sie die anfallende Arbeit gar nicht mehr bewältigen könnte. Denn die 20% weniger Arbeitszeit pro Mitarbeiter müssen ja schließlich irgendwie ausgeglichen werden.
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27.03.2014 07:04 Uhr von rolf.w
 
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@Bleissy
"ich frage mich warum es nicht schon lange zu grossen flächendeckenden streicks gekommen ist"

Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Erstmal war und ist der Deutsche schon immer obrigkeitshörig gewesen, mit vorauseilendem Gehorsam. Und zum anderen. solange der Deutsche nicht gezwungen ist im Stadtpark die Ratten zu jagen um Fleisch auf den Tisch zu bekommen, geht es ihm gut und er ist ein träger Couchpotato.
Sieh Dir uns doch an, am Stammtisch und in Foren große Klappe und auf der Straße kein Arsch in der Hose.
Wie oft liest Du hier Formulierungen wie "Man sollte.." "Man müsste...", "Da müsste mal einer...". Immer soll "der Andere" etwas tun, nur nicht wir selbst.

Davon ab, die Gewerkschaften beklagen seit langem einen stetigen Mitgliederschwund. So wird es immer schwieriger, größere Massen zu bewegen.
Ich meine auch mal etwas davon gelesen zu haben, es sei unrechtmäßig, wenn eine Branche für die andere streikt.

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