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USA: Junge bekommt nicht zugelassenes Medikament - 200 Anderen wird es verwehrt

Der siebenjährige US-Amerikaner Joshua Hardy hatte sich nach einer Transplantation von Knochenmark mit Adenoviren angesteckt, woraufhin seine Nieren versagten.

Ein noch nicht zugelassenes Medikament mit dem Namen Brincidofovir hat fast alle Erreger im Blut des Jungen innerhalb von wenigen Tagen vernichtet.

Brisant: Bereits 200 andere Kranke hatten das Mittel ebenfalls beantragt. Es wurde ihnen jedoch verweigert. Nach einer Social-Media-Kampagne durch die Eltern wurde dann durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde eine Art juristische Hintertür genutzt, um dem Jungen die Medizin zu ermöglichen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Junge, Medikament
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 15:17 Uhr von Perisecor
 
+14 | -13
 
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@ schnueffler11

"Ich glaube, die kann da jeder zusammen mischen, der gerade lustig ist. "

lol



"So eine gute Medizintechnik, und medizinische Versorgung wie in Europa ist in den USA gänzlich Fehlanzeige."

lol
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26.03.2014 16:15 Uhr von Pils28
 
+7 | -0
 
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Das Medikament ist noch im Experimentalstudium. An dem einen Jungen wurde ein Experiment am Menschen durchgeführt. Da wurde niemanden eine Behandlung verweigert. Wenn sich das Medikament bewährt, wird in Zukunft vielleicht eine Behandlung mit diesem Medikament für die breite Masse zur Verfügung stehen.
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26.03.2014 19:08 Uhr von sfmueller27
 
+4 | -1
 
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@Pils 28

200 Leute leiden unter dem gleichen Krankheitsproblem und haben das Medikament beantragt, sie wären sicher gerne auch Tester. Und denen wurde die Behandlung mit dem Medikament verweigert, der Junge hingegen bekommt sie, da seine Eltern eine großangelegte Medienkampagne gefahren haben.
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26.03.2014 19:54 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Das "Problem" ist, dass man die Medikamente in klinischen Studien nicht einfach so an Kranke geben kann.
Die Probanden wollen sorgsam ausgewählt werden, da es bei einer Zulassung nur um die Studienergebnisse geht und nicht etwa um die tatsächliche Wirksamkeit...
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26.03.2014 20:31 Uhr von ar1234
 
+1 | -1
 
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Wenn alle das Medikament bekommen hätten, es aber zwei Monate Später schwere Nebenwirkungen zeigen würde oder viele bis alle Testpersonen daran sterben würden, dann währe das Gejammer groß. Es ist schon einige Male passiert, dass Medikamente, die im Tierversuch und allen Vorversuchen gut aussahen, die ersten menschlichen Tester umgebracht haben. Es ist zwar selten, kommt aber vor. Daher werden gerade die ersten Tests an Menschen nur in sehr kleinen Rahmen ausgeführt. Oft lässt man zu Anfang nur eine Person testen.

http://www.ariva.de/...

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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26.03.2014 23:59 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
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@The_Insaint
Er bekommt ein >>>>Nicht-zugelassenes<<<<< Medikament.

@newsleser @sfmueller27
"200 Leute leiden unter dem gleichen Krankheitsproblem und haben das Medikament beantragt, sie wären sicher gerne auch Tester"
Möglicherweise wären sie das, aber das Medikament ist nunmal nicht zugelassen. Wenn man ihm dennoch das Medikament gibt, gehen Pharmafirma und der behandelnde Arzt große Risiken ein. In diesem Fall ist es gut gegangen, aber was wäre, wenn der Junge gestorben wäre, oder einige von den 200? Dann wäre der Aufschrei hier noch viel größer gewesen. Mich würde mal interessieren, ob ihr beiden eure das Leben des Jungen und eure Karriere riskieren würdet für ein Medikament, das nicht hinreichend erprobt wurde.
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27.03.2014 00:19 Uhr von Falap6
 
+0 | -0
 
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@The_Insaint

Also ich kann mir vorstellen, wie man den Titel falsch verstehen kann --die meisten haben es dennoch richtig verstanden. Durch ein zusätzliches >>ein<< wäre es natürlich eindeutiger gewesen, aber dennoch ist >>ein nicht zugelassenes Medikament<< völlig richtig.
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27.03.2014 01:41 Uhr von perMagna
 
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Und wenn der Junge jetzt als Nebenwirkung eine Agranulozytose oder sonst irgendetwas widerliches bekommen hätte, wäre das Geheule ganz groß.

Diese News soll vermutlich suggerieren, dass Pharmafirmen wirksame Medikamente zurückhalten. Die Gründe seien mal dahin gestellt.
Es hat schon seine Gründe, dass der Weg vom Reagenzglas zum Blister gut 10 Jahre dauern kann. Denn Pharmaunternehmen wollen wirklich Profit machen, was nur geht, wenn man wirksame und nebenwirkungsarme Präparate anbietet. Kein Unternehmen hat Bock auf eine Sammelklage mit einem Streitwert von mehreren Milliarden.
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29.03.2014 13:45 Uhr von bigpapa
 
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Das Problem sind die Gesetze der Amis.

Es ist nicht so einfach, wenn das Zeug nicht zugelassen ist. Immerhin bedeutet die "nicht Zulassung" auch das man es (noch) nicht getestet hat. Und das dann böse Nebenwirkungen bis zum tot auftreten können.

Und allein den Vertrag für ein Kind sicher zu machen, ist den Firmen viel zu teuer. Das Risiko das man hinterher verklagt wird, ist einfach im US-Recht zu hoch.

Und du kannst ein Kind nicht einfach so ein eine "Testgruppe" schieben. Da muss erst mal diskutiert werden, wer das zu verantworten hat. Und bis das durch die Bürokratie ist, ist das Medikament zugelassen bzw. das Kind tot.

Hart, brutal aber Realität. In DE. übrigens nicht anders. Nur die Klagen sind hier nicht so effektiv.

Gruß

BIGPAPA
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11.04.2014 09:12 Uhr von sooma
 
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Sehr tendentiös wiedergegeben, siehe Quelle:

"Am Ende fand die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA einen Umweg, nachdem die Verantwortlichen in den Medien von Joshua gehört hatten: Sie genehmigten zusätzlich zu einer bereits laufenden Studie, an der Joshua nicht teilnehmen konnte, eine weitere Untersuchung: In dieser soll die Wirkung des Medikaments bei Kindern getestet werden. Bereits 19 andere kranke Kinder können das Mittel daher nun nutzen."

Und das Geschrei will ich nicht hören, wenn dabei was schief geht...

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