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Studie zeigt "ernsthaftes Diskriminierungsproblem" bei Bewerbungen von Ausländern

Eine Studie zum Thema Bewerbungen hat ergeben, dass Arbeitgeber sich eher für Bewerber mit deutschem als mit ausländischem Namen entscheiden - auch wenn die Bewerbung völlig identisch ist.

Die Studienleiter sprechen von einem "ernsthaften Diskriminierungsproblem", denn Unternehmer beklagten stets einen Mangel an qualifizierten Bewerbern, lehnten aber viele davon wegen Vorurteilen ab.

Für die Studie wurden 3.500 fiktive Bewerbungsschreiben verschickt und die Absagen ausgewertet. So mussten deutsche Bewerber fünf Bewerbungen schreiben, um für ein Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, türkische Bewerber jedoch sieben. Zudem erhielten Personen mit türkischen Vornamen häufiger direkte Absagen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Studie, Diskriminierung, Bewerbung, Ausländerfeindlichkeit
Quelle: www.n24.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 14:02 Uhr von majorpain
 
+10 | -14
 
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Finde das genau anderst rum sorry.
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26.03.2014 14:28 Uhr von Lucotus
 
+29 | -5
 
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Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich ab einer gewissen Menge schlechter Erfahrungen mit einer gewissen Menschengruppe (vollkommen egal, ob das jetzt Türken, Linke, Schwarze, Russen, Schwule, Juden oder Vegetarier sind) automatisch gewisse Vorurteile einstellen, die sich auch durch positive Erfahrungen mit Vertretern der selben Menschengruppe nicht so schnell wieder ausgleichen lassen.
Halte ich für irgendeine Art "Schutzmechanismus".

Diskriminierung wäre es in meinen Augen nur, wenn es hieße "Ich stelle Bewerber X nicht ein, WEIL er Türke ist, unabhängig von seiner Qualifikation".

[ nachträglich editiert von Lucotus ]
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26.03.2014 15:07 Uhr von Bruno2.0
 
+12 | -4
 
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Und was kommt dabei heraus wenn man statt einem Deutschen Unternehmen ein Türkisches wählt und warum nur Türkische Namen und keine Russischen, Indischen, Italienischen oder Afrikanischen??

Wie wäre es mit einer Studie in denen Landsleute der Firma (Türke, Russe oder Italiener) mit einem Deutschen verglichen wird was kommt da wohl heraus wofür wird sich eher entschieden den Landsmann oder für den Deutschen.


Zumal es doch nicht so heftig ist ein Deutscher bekommt nach dieser Studie bei jeder 5ten Bewerbung ein Vorstellungsgespräch ein Türke bei jeder 7ten.

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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26.03.2014 18:03 Uhr von Schischkebap69
 
+17 | -5
 
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Lächerliche Studie...
Schaut euch mal die Studie genauer an. Kann man runter laden


Kurze Zusammenfassung:

70-80% der Fälle bekamen beide antwort
12% nur der deutsche
7% migrant
Delta von deutsch zu Migrant (12-7) nennen die Diskriminierungsfaktor...weder wissen die was ein Faktor ist noch wie man die Daten interpretiert...


Beim anderen ausbildungsplatz variieren die Zahlen etwas. Diskriminierungsfaktor 3...

Reine Hetze und völlige Fehlinterpretation der Ergebnisse... Wir sind alles Nazis! Nazis raus aus Deutschland!

[ nachträglich editiert von Schischkebap69 ]
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26.03.2014 18:31 Uhr von blaupunkt123
 
+8 | -3
 
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Wenn man sich in einem Dönerladen oder einer Firma mit vielen Türken bewirbt, wird es genau anders rum sein.

Was wollen sie den machen ? Eine Türkenquote ? Irgendwo hört es auf.

Es geht die Politiker 0 an, für welchen Arbeitnehmer sich ein Geschäftsinhaber/Unternehmer entscheidet.

Und die Gespräche über eine Bewerbung ohne Namen und Geschlecht sind doch auch Blödsinn.
Wenn ein Unternehmen eine bestimmte Person sucht, ist es doch gut, wenn die falschen gleich eine Absage bekommen.
Ansonsten müssten sich die meisten Urlaub nehmen für das Vorstellungsgespräch und bekommen dann eine Absage.
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26.03.2014 18:34 Uhr von Lornsen
 
+13 | -3
 
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weil sie gegen Pappschweine bei´m Metzger demonstrieren.
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26.03.2014 19:02 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -1
 
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Und jetzt würde mich doch glatt interessieren wie die Chancen von einem Kevin, einer Tschacklin oder Schantalle aussehen. Bei den Namen bekomme nämlich selbst ich einen zu viel.
Aber mal im Ernst, wenn die diese Diskrepanzen schon Diskriminierung nennen, dann möchte ich nicht wissen wie sie das nennen sie das gleiche mal mit 30- und 58-jährigen Bewerbern versuchen.
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26.03.2014 19:14 Uhr von Elementhees
 
+4 | -1
 
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Ich hab früher auch Bewerbungen auf dem Tisch liegen gehabt.. das erste was man sich ansieht ist das Foto, dann die Zeugnisse und dann den Rest..
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26.03.2014 20:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -7
 
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Die Unterschiede sind geringer, als ich gedacht hätte.

@ bleibcool
"Nur: Warum waren keine polnischen, russischen, japanischen, italienischen, spanischen, griechischen Namen darunter?"
Das vermutlich naheliegendste: Statistik ist am einfachsten, wenn du eine eindeutige Zuordnung zu einer von zwei Gruppen hast, und die Gruppen in sich eine ähnliche Varianz aufweisen.
Weitere mögliche Gründe:
- es gibt zu wenig Bewerber beispielsweise aus Griechenland
- die Bewerber beispielsweise aus Spanien unterscheiden sich in ihrem Profil stark von den deutschen

"Denn SO sagt diese Studie über eine angebliche "Diskriminierung" überhaupt nichts aus."
Natürlich tut sie das, nur wurden die falschen Schlüsse dargestellt - es geht nicht um Benachteiligung von Ausländern allgemein, sondern Türken im speziellen.

"Und warum die Bewerber mit türkischen Namen öfters eine Absage bekommen sollten sie sich mal selbst fragen."
Nun sind Türken ja nicht die einzigen, die haufenweise Absagen bekommen, wenn man gelegentlichen Berichten glaubt. Ein Türke kann also an sich nicht wissen, ob es bei ihm nun an den Qualifikationen oder am Namen liegt.
Wenn aber jemand die Absage wirklich aufgrund seiner Herkunft bekommt (egal ob das nun ein Ausländer in Deutschland, einen Nicht-Deutschen woanders oder einen anderen Ausländer woanders betrifft), dann ist das vor allem ein Armutszeugnis für die Zuständigen seitens des Arbeitgebers, die sich von ihren Vorurteilen leiten lassen anstatt die Bewerbungen an sich zu beurteilen. Zur Bewerbung gehört natürlich auch die sprachliche Korrektheit - ich gehe davon aus, dass dies bei "nahezu identischen" Bewerbungsschreiben berücksichtigt wurde.

Bei vielen ist es eben doch immer noch so, wie ein mir bekannter Türke gesagt hat:
Wenn du ein Deutscher bist, dann denken die Leute, dass du in Ordnung bist, solange du ihnen nicht zeigst, dass du ein Arsch bist. Wenn du Türke bist, denken die Leute, dass du ein Arsch bist, solange du ihnen nicht zeigst, dass du in Ordnung bist.

@ Lucotus
>> Diskriminierung wäre es in meinen Augen nur, wenn es hieße "Ich stelle Bewerber X nicht ein, WEIL er Türke ist, unabhängig von seiner Qualifikation".
Die Studie legt nahe, dass es Leute gibt, die genau so denken.

@ Wolfsburger
Wenn du deine "Erfahrungswerte" aufgrund von Äußerlichkeiten auf Leute projezierst, die du nicht kennst, dann werden daraus Vorurteile.
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26.03.2014 21:05 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -2
 
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Woher kommt das nur? Von der bekannten Gewaltbereitschaft, dem fehlenden Willen sich zu integrieren, Ausleben der Religion im Job oder vom fehlenden Respekt vor Frauen bei Türken. Bei türkischen Frauen wohl ähnliches Problem, einmal falsch angesehn und die Familie ist in der Ehre verletzt, Ergebnis sieht man auch tagtäglich. Den Ruf hat man sich hart erarbeitet. Da würde ich als AG zum Wohle meiner Mitarbeiter und der Firma auch schauen wen ich mir in die Firma hole.
Diskriminierung ist es in meinen Augen nur wenn hier generell alle Ausländer, und vor allem Grundlos, betroffen wären. Franzosen, Asiaten, Amis usw. Ich denke diese Gruppen würden bei Bewerbungen nicht anders behandelt als Deutsche. Es kommt immer auf das Bild an, welches die Mehrheit einer Gruppe in einem Land prägt.
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26.03.2014 21:26 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -5
 
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@ CrazyWolf1981
"Woher kommt das nur?"
Von Vorurteilen, von denen sich zum Glück weniger Arbeitgeber beeinflussen lassen, als ich gedacht hätte.

"Diskriminierung ist es in meinen Augen nur wenn hier generell alle Ausländer, und vor allem Grundlos, betroffen wären."
Ein logischer Fehlschluss - nur weil andere Gruppen nicht diskriminiert werden, bedeutet das nicht, dass keine Gruppe diskriminiert wird.

"Franzosen, Asiaten, Amis usw. Ich denke diese Gruppen würden bei Bewerbungen nicht anders behandelt als Deutsche."
Du denkst - soso. Könnte es nicht sein, dass einigen der Akzent der Franzosen nicht passt? Oder dass sie Amis für ihre Regierung mitverantwortlich machen? Oder dass die Schlitzaugen nicht gefallen?

"Es kommt immer auf das Bild an, welches die Mehrheit einer Gruppe in einem Land prägt."
Diejenigen, die das von dir im ersten Absatz beschriebene Verhalten leben, sind deutlich in der MInderheit.
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26.03.2014 21:33 Uhr von El-Diablo
 
+1 | -7
 
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@ EisFieber

Volle Zustimmung, dann lieber nen Spacko einstellen der jede Sunde ne ziggi Pause von 15 min macht und jede stunde kaffeholpause von 5min oder gesitig minderbemittelte wie Gxxxborg oder FeuerFieber

Wäre mir neu das jeder Türke 5 mal am tag betet oder gehen alle deutschen immer brav in die kirche.

nein, deswegen werdet ihr alle bei mir in der hölle landen

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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26.03.2014 21:38 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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@ TheRoadrunner
"Diejenigen, die das von dir im ersten Absatz beschriebene Verhalten leben, sind deutlich in der MInderheit."

Das ist eine Sache die ich wohl nie nachvollziehen können werde. Wieso läßt es die Mehrheit der betroffenen Gruppen immer wieder zu daß ein paar Spinner ihnen den Ruf versaut und das Leben schwer macht?
Es ist klar daß Deutsche nichts dagegen unternehmen können weil sie ja so schon immer als Rassisten gelten, aber man hört auch wirklich nie etwas aus deren eigenen Reihen gegen diese Typen. Und das könnte man auch als stillschweigende Billigung derer Handlungen ansehen.
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26.03.2014 21:47 Uhr von expert77
 
+5 | -0
 
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Die Unternehmer haben ihr Geld und ihre Arbeitskraft in ihr Unternehmen gesteckt. Daher sollten sie frei entscheiden können, wen sie einstellen. Wir stellen beispielsweise keine Raucher ein.

Weil Raucher zuviele Pausen machen, die nicht nachgearbeitet werden und ein Rudel Raucher abschreckend auf die Kunden wirkt.

Natürlich alles korrekt durch ein Scoringmodell abgesichert:)

Das selbe Recht würden wir uns bei Frauen, Muslimen oder Menschen mit dem Sternzeichen Stier herausnehmen.

Denn unser Unternehmen, unser Risiko, unsere Entscheidung!
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26.03.2014 23:44 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -3
 
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@ Johnny Cache
"Wieso läßt es die Mehrheit der betroffenen Gruppen immer wieder zu daß ein paar Spinner ihnen den Ruf versaut und das Leben schwer macht?"
Ja, was sollen sie denn bitte machen?
Ihre Betroffenheit äußern? Würde als Blabla abgetan.
Mit Gewalt gegen die Spinner vorgehen? Würden sie (zurecht) selber im Knast landen und Vorurteile bestätigen.
Deine Vorschläge bitte! Das würde mich wirklich brennend interessieren, denn dann habe ich nämlich auch eine Anregung, was ich gegen die paar Spinner tun kann, die im Ausland den Ruf der Deutschen versauen.
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27.03.2014 02:02 Uhr von WO4y9mgwZ
 
+0 | -2
 
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Das sind natürlich alles lügen,!!!!

Der Türke nimmt uns die Jobs weg!"!!
Stand so auf nem NPD Plakat !!!!!!!
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27.03.2014 09:22 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -2
 
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@ tsunami13@all


"Ist es jetzt schon Diskriminierung, wenn einer ohne Deutschlenntnisse keinen Job im Deutschen Callcenter bekommt?"

In der News bekommen die Bewerber die Jobs nicht aufgrund fehlender Deutschkenntnisse sondern aufgrund fehlender deutscher Namen! (Zu Deutschkenntnissen gehört übrigens auch Nachrichten, richtig lesen und verstehen zu können)

@all

Für mich ist diese Studie in der Hinsicht schlimm, da diese unsere Gesellschaft als verlogen ausweist.

Die AfD sind Nazis weil diese nur gut ausgebildete Ausländer in Deutschland haben will, die Schweizer sind Nazis weil diese im Volksentscheid mit 0,3% Mehrheit sich gegen eine Massenauswanderung entschieden haben, aber der deutsche Lappen ist Weltoffen oder was?

Fazit dieser News: Der Deutsche Michel ist zu doof zum wählen und verlogen hoch 10!

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]

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