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Hirnschlag: Bei wem eine Öffnung der Schädeldecke sinnvoll ist

Lässt sich das Anschwellen des Gehirns nach einem Hirnschlag nicht medikamentös senken, so kann die Öffnung der Schädeldecke, in Fachkreisen Hemikranietomie genannt, notwendig werden. Damit wird das ungehinderte Ausdehnen des Gehirns ermöglicht. Deutsche Forscher haben nun den Nutzen erforscht.

Sie kamen zu einem interessanten Ergebnis: Bei Patienten, die zwischen 61 und 82 Jahre alt waren, wurde durch diese Behandlung die Sterberate um die Hälfte reduziert. Doch die Forscher geben zu Bedenken: die Mehrheit der Patienten war danach auf fremde Hilfe angewiesen. Viele waren bettlägerig.

Jüngste Ergebnisse zeigen, dass es wenig Sinn mache, Patienten über 70 Jahre zu operieren. Patienten, die dagegen 60 Jahre alt oder jünger sind, können mit einer guten neurologischen Erholung rechnen.


WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Operation, Schädel, Öffnung
Quelle: www.nzz.ch

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27.03.2014 13:33 Uhr von Ne-La-Ru
 
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"Patienten, die dagegen 60 Jahre alt oder jünger sind, können mit einer guten neurologischen Erholung rechnen."

Völlig unseriöse Aussage!
Kenne 65 jährige die fitter als so manche 50 jährigen sind.
Statistisch mag das stimmten, aber es spielt auch eine Rolle was für eine Blutung es ist und wo sie ist.
Gott sei dank, sind solche Operationen Einzelfall-Entscheidungen.

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