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Für EZB-Staatsanleihenkauf: Nun kippt auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann um

Außer Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gab es im Prinzip keinen nennenswerten Widerstand gegen die Praxis der Europäischen Zentralbank, an den Finanzmärkten ungewollte Staatsanleihen selbst aufzukaufen. Nun kippt aber offenbar auch Weidmann um und ändert seine harte Haltung.

Verklausuliert gab er zu verstehen, dass zwar rechtliche Fragen weiterhin offen seien, was aber nicht bedeute, "dass ein derartiges Programm grundsätzlich außerfrage stünde". Man müsse "das diskutieren und idealerweise zu einer gemeinsamen Haltung kommen”, so der Bundesbank-Oberste.

Weidmann sprach sich aber gleichzeitig für die Beibehaltung des Staatsfinanzierungsverbots aus. Manche Wirtschaftler fordern aber sogar, dass die EZB nicht nur Staatsanleihen aufkauft, sondern auch faule Unternehmensanleihen erwirbt. Ein Vorschlag sieht ein Monatsvolumen von 60 Milliarden Euro vor.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Präsident, EZB, Bundesbank, Jens Weidmann
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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26.03.2014 09:50 Uhr von no_trespassing
 
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Das Geld ist schlicht nichts mehr wert. Nicht nur dass Südstaaten unbegrenzt Schulden machen dürfen und dann die Schulden anderen aufgebürdet werden - jetzt bekommen auch marode Konzerne wie ACS ihre Anleihen abgenommen.

Im Prinzip ist es wurscht, ob FC Bayern ein Festgeldkonto von 600 Mio. EUR hat und Real Madrid 600 Mio. EUR Schulden. Am Schluss sind beide gleich, dank der EU-Umverteilung.
Real macht Schulden, die übernimmt Madrid, die der Staat, dann die EU und zum Schluss Deutschland.

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