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Drogeneinsatz in Gefängnissen soll Zeitempfinden von Häftlingen manipulieren

Straftäter sollen in Zukunft durch Drogen in ihrem Zeitempfinden manipuliert werden. So müsse die eigentliche Haft nur eine Stunde dauern während der Häftling das Gefühl hat, tausend Jahre im Gefängnis gewesen zu sein.

Der Idee des Drogeneinsatzes in Gefängnissen haben sich Forscher der britischen Universität in Oxford verschrieben. Psychotrope Substanzen sollen die überfüllten Gefängnisse entlasten. Die Forscher untersuchen auch den "Gehintransfer".

Darunter versteht man einen Upload des Gehirns auf einen Rechner. "Ich denke, das Gehirn ist vergleichbar mit einem Programm im Geist. Es muss also theoretisch möglich sein, das Gehirn auf einen Computer zu kopieren und so eine Form von Leben nach dem Tod zu produzieren", so Stephen Hawking.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gefängnis, Einsatz, Gehirn
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 09:39 Uhr von Rechtschreiber
 
+10 | -5
 
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Ach ja, die Engländer. Man kann nur selten verstehen, was in deren sonderbaren Köpfen vorgeht.
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26.03.2014 09:41 Uhr von blade31
 
+20 | -1
 
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oh da hat jemand eine Folge von Star Trek Deep Space nine geschaut...

DS9 4.19 Strafzyklen

Ein bärtiger O´Brien sitzt in einer Gefängniszelle. Es kommt eine Wärterin herein und verkündet, dass er nun nach 20 Jahren seine Strafe abgesessen hat. Er wird aus der Zelle geworfen.

O´Brien erwacht in einem Behandlungsstuhl. Neben ihm steht Major Kira. O´Brien versteht nicht, warum Kira nicht gealtert ist, als er die letzten 20 Jahre im Gefängnis saß. Kira erklärt ihm, dass die Argrathi ihn zu 20 Jahren Haft verurteilt haben, sie diese 20 Jahre jedoch nicht auf herkömmliche Weise vollstrecken, sondern nur als Erinnerungen in das Gedächtnis des Verurteilten implantieren. O´Brien erinnert sich zwar an seine 20 Jahre Haft, hat sie jedoch nie wirklich real durchlebt. Die Behandlung hat nur wenige Stunden gedauert. Kira und O´Brien kehren nach DS9 zurück.
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26.03.2014 09:50 Uhr von jschling
 
+10 | -3
 
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dann soll aus einer Haftstrafe also eine Folter werden ? anders kann man das nicht beurteilen, wenn "unnötig negative Erinnerungen" geschaffen werden sollen :-(
gut, die Strafe mag man im ersten Moment verbüsst haben und auch den Gedanken haben "nie wieder"
...aber wenn man dann nach ~2 Wochen realisiert, dass der Banküberfall/Mord/Vergewaltigung unterm Strich nur einen unangenehmen Nachmittag als Konsequenz hatte, lässt der Abschreckungsfaktor doch gleich deutlich nach :-))
Von daher: Schwachsinnig *g*

da kann man sich eher Gedanken machen, ob man die Menschen in ein Koma packt, immer gut mit Schlafmitteln vollpumpt und künstlich ernährt. Das wäre unterm Strich vielleicht angenehmer für den Strafling, aber beraubt ihm wenigsten seiner Lebensjahre - und das bedauert man sicherlich auch nach 2 Wochen, oder 2 Jahren noch und schreckt vor weiteren Straftaten ab
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26.03.2014 09:59 Uhr von OO88
 
+2 | -1
 
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damit eine Strafe eine Strafe ist soll eine Stunde wie 1 Tag vorkommen .
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26.03.2014 10:02 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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...aha, auf einmal sind Drogen also was sinnvolles, wenn sie nur die Gefängnisse entlasten...da kann man dann ja gleich legalisieren, das würde die Gefängnisse wohl effektiver entlasten.
Diese Droge hätte ich auch gerne für meine knappe Freizeit...DAS wäre hilfreich.
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26.03.2014 10:11 Uhr von knuggels
 
+3 | -1
 
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Das wäre ein schöner Anreiz zu weiteren Straftaten. Um 10 ne Bank überfallen, um 11 ins Gefängnis und um 12:30 Uhr das Ganze nochmal probieren.
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26.03.2014 10:16 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -0
 
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@blade31
das fiel mir auch sofort ein als ich die Überschrift gelesen habe... Wenn die Uni Forscher da mal nicht Trekkies sind.
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26.03.2014 10:18 Uhr von jschling
 
+1 | -1
 
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@OO88
ja war natürlich etwas überspitzt, aber im Grunde ist es so: wenn ich eine 2jahres Haftstrafe in einem Monat verbüsst habe (kommt ja ungefähr hin), dann hat es nicht den Abschreckungseffekt.
Grundsätzlich sind Häftlinge menscherechtlich korrekt zu bestrafen = die eigentliche Strafe ist das Verlieren an Lebenszeit, während das unangenehme herumlungern ein notwendiger Nebeneffekt ist.
Da kann man sich eher Gedanken über eine Express-Version machen: für "freiwillig" erdultete Folter reduziert sich die Haftstrafe um die Hälfte, oder so.
Abgesehen vom geistigen Knacks bleibe ich dabei: wenn unterm Strich ein Mord dann nur ein gutes halbes Jahr Haft bedeutet, ist das keine echte Abschreckung, denn diese negativen Erfahrungen verblassen ganz schnell, nach einem Jahr sieht man gelassen auf die Strafe zurück.
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26.03.2014 10:24 Uhr von limasierra
 
+2 | -0
 
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Welche Drogen bewirken das denn so extrem?
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26.03.2014 10:47 Uhr von alex070
 
+1 | -1
 
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Es ist ein eindeutiger Verstoss gegen die Menschenrechte und -würde Straftäter durch diese Drogen zu foltern.
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26.03.2014 11:45 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -1
 
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Bullshit..

Da sie noch immer das Gehirn nicht völlig entschlüsselt haben und es nicht mal sicher ist, ob das Bewustsein wirklich im Gehirn liegt.. sondern das Gehirn nur als "Zentralrechner" des Menschlichen Organismus funktioniert, wird sich dieser Bullshit zum Glück niemals durchsetzen.
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26.03.2014 13:13 Uhr von ms1889
 
+1 | -2
 
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mei..solche "forscher" sollte man in ie sonne schiessen. en ihre sozialen fähigkeiten bezweifle ich stark. wobei amerikaner und engländer eh vom rechtssystem her, ehr verrückt und inhuman sind.

länder die kinder inhaftieren sind für mich ein volk von geisteskranken und asozialen.
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26.03.2014 15:38 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Mich erinnert das Szenario eher an Total Recall.
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26.03.2014 16:02 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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EisFieber,
dann ersetzt man unsere Sinnesorgane eben durch Sensoren, und statt Sex kann man dann kop(ul)ieren und Programme verschmelzen- wenn schon, denn schon.
Und wenn man schon SO weit ist, daß man den Gehirninhalt speichern und ihm ein Bewußtsein geben kann, dürfte die Biotechnologie ebenfalls weit genug fortgeschritten sein, um Computer mit organischen Bestandteilen zu kombinieren.
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26.03.2014 17:21 Uhr von KeepOnRollin
 
+2 | -0
 
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Wie wärs, wenn man Gefängnisse zu Verhaltens-Schulen umfunktioniert. Häftlinge sollte lernen wie man sich in einer Gesellschaft verhält und wie sie ihr persönliches Glück finden, dann haben sie auch keinen Grund mehr kriminell zu werden.
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26.03.2014 17:37 Uhr von xenonatal
 
+2 | -0
 
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Gibt es diese Droge nicht schon ? Man nennt sie auch "TV" !
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26.03.2014 17:40 Uhr von kuno14