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Sylt/Geburtshilfe: Gynäkologen sehen sich schweren Vorwürfen gegenüber

Die Geburtshilfe in der Nordseeklinik auf Sylt ist nun schon seit drei Monaten geschlossen. Die gynäkologischen Belegärzte werden derweil scharf angegriffen. Ein Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wirft den Ärzten vor, "gegen die Regeln der ärztlichen Sorgfalt" verstoßen zu haben.

Bei den Vorwürfen geht es unter anderem um ein im Jahr 2012 kurz nach der Geburt verstorbenes Kind. In dem Fall wurde im Januar 2014 Strafanzeige beim Landesgericht in Flensburg gestellt. Auch die damals zuständige Hebamme steht in der Kritik, die Gynäkologen zu spät gerufen zu haben.

Ob auch die Nordseeklinik rechtliche Folgen zu fürchten hat, blieb unklar. Als Träger der Einrichtung könnte Asklepios laut dem Bericht des "Spiegel" auch haftbar gemacht werden. Asklepios hat die Vorwürfe abgewiesen und Verwies auf eine den Gynäkologen vorliegende, interne Untersuchung.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Sylt, Geburtshilfe
Quelle: www.shz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 09:34 Uhr von Borgir
 
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Asklepios könnte durchaus als Organisationsverantwortlicher zur Rechenschaft gezogen werden. In der Haut der Gynäkologen und der Hebamme will ich jetzt nicht stecken.
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26.03.2014 09:48 Uhr von brycer
 
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"...Asklepios hat die Vorwürfe abgewiesen und Verwies auf eine den Gynäkologen vorliegende, interne Untersuchung." <-- eine interne Untersuchung ... soso .... interne, also vööööölig unabhängig .... ja klar, und morgen geben die Kühe Bier. ;-P
Denen sagt der Grundsatz: ´Wes Brot ich fress, des Lied ich sing´ wohl auch nichts.
Ob diese interne Untersuchung das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben steht, das muss sich wohl erst noch heraus stellen.
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26.03.2014 13:02 Uhr von langweiler48
 
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@brycer .... und eine Krähe hackt der anderen Krähe kein Auge raus.

Ich denke da bedarf es gar keiner innerbetrieblichen Untersuchung, das wird schon der Staatsanwalt machen.

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