26.03.14 09:31 Uhr
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Facebook kauft Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar

Das Startup Oculus VR, das derzeit an der Entwicklung des Virtual Reality Headsets "Oculus Rift" arbeitet und drauf und dran war den Computerspielemarkt im Sturm zu erobern wird von Mark Zuckerbergs Facebook für zwei Milliarden US-Dollar gekauft werden.

Auf die Frage nach dem Warum antwortete Zuckerberg: "Neben den Spielen werden wir Oculus zu einer Plattform für weitere Erfahrungen weiterentwickeln. Stellen Sie sich vor bei einem Spiel direkt am Spielfeld zu sitzen, in einer Klasse voller Schüler und Lehrer zu lernen [...] nur durch Ihr VR Headset."

Nachdem der Grundstein für das Startup auf Kickstarter mit 2,4 Millionen US Dollar im Jahr 2012 gelegt wurde haben schon einige Firmen größere Investitionen getätigt, so erst vor kurzem 75 Millionen Dollar von Investor Andreessen Horowitz (Shortnews berichtete).


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WebReporter: RegenCoE
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Facebook, Milliarden, US
Quelle: www.businessinsider.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 09:31 Uhr von RegenCoE
 
+4 | -0
 
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Weitere Infos sowie das komplette Statement von Mark Zuckerberg und die offizielle Pressemeldung von Facebook gibt´s in der Quelle.
Ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll - mehr Geld für die Technologie ist zwar eine gute Sache, aber ausgerechnet Facebook - da schrillen bei mir die Alarmglocken. Letzten Endes bleibt uns nur abzuwarten und auf das Beste zu hoffen.
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26.03.2014 09:44 Uhr von RegenCoE
 
+9 | -0
 
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Und gleich vorweg: Es geht mir nicht darum, dass FACEBOOK Oculus VR gekauft hat - was mich an dem Deal stört ist eher, dass eine Firma es gekauft hat, deren Core Business mit Gamer Hardware sowas von überhaupt nix am Hut hat.

Ich hatte mir so viel von Oculus Rift erhofft, immerhin war das seit langem mal wieder eine mögliche Revolution am Gaming-Markt - und jetzt ist die letzte Wortgewalt bei einer Firma, deren Core Business Social Media, Werbung und Daten sind :(
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26.03.2014 09:50 Uhr von Darkman149
 
+5 | -1
 
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Eine weitere Firma für meine persönliche Ignore-List. Ich will mit Face "ich brauch keine Privatsphäre" book und deren Tochterfirmen nichts zu tun haben. Egal wie toll die Produkte auch sein mögen. Ich habe bewusst keinen FB Account und habe meinen WhatsApp Account nach der Übernahme gelöscht. Wobei die Übernahme hier nur der letzte Tropfen war, der das Faß zum überlaufen gebracht hat. Und so werde ich es mit allem handhaben was mit dieser Sekte zu tun hat.
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26.03.2014 09:52 Uhr von Destkal
 
+6 | -2
 
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ich habe mich auf die brille gefreut, aber nun werde ich mir diese nicht mehr kaufen wenn es später eine consumer version gibt.

zu glück gibt es noch alternativen die gerade in entwicklung sind und nvidia arbeitet derzeit auch an einer VR brille.

[ nachträglich editiert von Destkal ]
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26.03.2014 09:58 Uhr von asorax
 
+7 | -2
 
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goodbye oculus. war nett mit euch

jetzt kann facebook die augenbewegung auswerten, um zu sehen welche werbung man sich anschaut^^


das einzig gute ist das perrson, der entwickler von minecraft angekündigt hat nicht mehr mit oculus zusammenzuarbeiten, finde ich gut.

[ nachträglich editiert von asorax ]
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26.03.2014 10:06 Uhr von limasierra
 
+0 | -3
 
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@regencoe

Ich leide mit dir ^^
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26.03.2014 10:20 Uhr von RegenCoE
 
+0 | -2
 
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@asorax:

http://www.pcgamer.com/... - du meinst diese Meldung hier, ne?

Ich weiß nicht - ist evtl. etwas überzogen. Es KANN ja durchaus was gutes dabei rauskommen, wenn Oculus wirklich ihre Unabhängigkeit bewahren können, wie Palmer auf Reddit ankündigt.

Viele der Kickstarter Backer fühlen sich aber vor den Kopf gestoßen: https://www.kickstarter.com/... - einer hats finde ich besonders schön beschrieben:

"I am one of those backers that did not have the funds for a dev kit. I backed in this project for its vision and the people behind it. I have really come to own this project. Felt that my humble pledge made a difference in making an affordable open VR platform. No one knows how Facebook will influence the rift development, maybe something good will come out of it eventually. But I still feel left behind. Facebook does not have a vision I feel passionate about. I think most of us backers have felt extremely passionate about the Rift. We all took ownership of this project way beyond our pledge. We followed your every step and shared your achievements and our excitement with friends across the internet and in real life.
But today it is difficult not to felt left behind... We were not here to get a dev kit. We were to help you realize our common vision. We lost all that today and was left with Facebooks future vision of computing."

@limasierra: Danke ... schauen wir mal was die Zukunft bringt ...
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26.03.2014 10:28 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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RegenCoE,
seh ich genauso. Habe Oculus mit Interesse verfolgt und auch mit dem Gedanken gespielt. Was Facebook nun damit will, erschliesst sich mir nicht so richtig. Ich selbst nutze FB gerne und regelmäßig. Was man über mich bei FB findet, findet man auch so im Netz. Angepasste Werbung etc find ich recht praktisch. Aber das Aufkaufen von anderen Firmen und speziell die, in deren Bereichen der Käufer so gut wie keine Erfahrungen nachweisen kann, sind dann in meinen Augen doch fraglich.
Nicht, dass die darüber Daten scheffeln würden, sondern die Produkte zweckentfremden. Da dürften sich dann einige Spender des Startups über Tisch gezogen fühlen. Ich denke mal, dass es größtenteils für die Spender auf eine Spielbrille/Explorationbrille hinaus laufen sollte, mit entsprechendem Support in der Zukunft. Wenn das Produkt nun "socialized" wird, haben die Spender den Leuten umsonst die Kohle in den Arsch geblasen von Leuten, die nun für ein hübsches Sümmchen ihre Vision vergessen werden...

Das ist vor allem ein Angriff auf den Geist der Kickstarterprojekte, wo es doch eher darum gehen sollte, Menschen mit einer Idee/Vision die Realisierung zu verhelfen, was meistens durch den Aufbau eines stabilen Unternehmens möglich ist. Die Idee und Vision sind aber nicht durch die Fertigstellung des Unternehmens erreicht sondern gehen meist darüber hinaus. Muss man jetzt davon ausgehen, dass Kickstarter nach Aufbau der Grundlagen ihr interessantes Projekt an den Höchstbietenden verkaufen, wird keiner mehr Kickstarter unterstützen...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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26.03.2014 10:43 Uhr von heisenberg_Walt
 
+3 | -1
 
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Scheiss Facebook, ich wollte mir Oculus Rift kaufen. Jetzt werde ich es aber nicht tun.
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26.03.2014 10:45 Uhr von asorax
 
+3 | -1
 
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@schmu

hier sehe ich aber auch Kickstarter in der plficht, gewisse änderungen in den AGB vorzunehmen, zbs eine frist in der das projekt nicht übernommen werden darf, ohne zustimmung der spender, oder man gibt den spendern stimmrechte.

facebook will das ding sozialisieren, was sonst sollten sie mit einer vr brille vorhaben? ich werde mir vlt eine oculus kaufen, aber nur unter bestimmten bedingungen, zbs ohne facebook bindung und ohne eingebautem OS
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26.03.2014 11:26 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@asorax
[...]facebook will das ding sozialisieren, was sonst sollten sie mit einer vr brille vorhaben?[...]

Wurde doch ganz klar gesagt was Facebook damit vorhat
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26.03.2014 14:07 Uhr von maxyking
 
+1 | -2
 
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määä määä buhu buhu Facebook. Zähl mal bitte einer Beispiele auf was Facebook bisher den wirklich böses als Firma gemacht hat? Ich kann mich auch noch dran erinnern damals als Facebook die ganzen Juden vergaßt hat und dann als sie die Atombomben getestet und unser Trinkwasser vergiftet haben. Aber so wie die Kommentare hier sind muss da ja noch mehr sein.
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26.03.2014 14:16 Uhr von RegenCoE
 
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o_O Wovon sprichst du bitte maxyking? Ich habe nirgendwo gesagt Facebook wäre böse? Im Gegenteil, ich verwende es doch selbst. Fakt ist aber dass Facebook von PC Gaming Hardware soviel Ahnung hat wie Nestle von Dieselmotoren - und als KFZ Fan würde es mich genauso stutzig machen wenn Nestle plötzlich VW kaufen würde ...
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26.03.2014 14:36 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
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@ RegenCoE

ich spreche von den " FB hat es gekauft jetzt will ich es nicht mehr" Kommentaren.

Da sie die Firma übernehme mit samt der angestellten und des "Know How" ändert sich ja nichts an OR das die aber dringend starke Unterstützung brauchen mit quasi unerschöpflichen mitteln, jetzt wo z.B. Sony seine Virtual Brille vorgestellt hat, ist klar. Wenn Nestle VW übernehme würde würden sie auch nicht alle KFZ Ingenieur rausschmeissen und Schokoladentechniker in die Produktion stellen. So bald sie die Firma übernehmen haben sie exakt genauso viel Ahnung von Dieselmotoren wie VW vorher hatte, das macht also keinen unterschied..
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26.03.2014 14:54 Uhr von RegenCoE
 
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Nur dass die Entscheidungen jetzt nicht mehr unabhängig getroffen werden können - denn entscheiden tut der, der das Geld hat.
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26.03.2014 19:48 Uhr von xHattix
 
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da geht eine er besten entwicklungen zu grunde, bevor sie vollendet wurde:( sehr schade.. habe mich sehr darauf gefreut. Es steckten wirklich visionen von spielern dahinter. Jetzt steckt da nur noch eine vision von einen machthungrigen, mit personendaten handelnden typen hinter...

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