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Lorne Lanning kritisiert Veröffentlichungs-Praxis der großen Spiele-Publisher

Lorne Lanning, Erfinder von "Oddworld", hat die großen Publisher wie Electronic Arts kritisiert. Diese würden die Spielebranche mit ihrer Kommerzialisierung kaputt machen. Lanning wetterte unter andere gegen die Veröffentlichungs-Praxis bei "Battlefield 4".

"Warum kam Battlefield 4 überhaupt schon raus? Das Entwicklerteam muss doch aufgeschriehen haben. Es ist doch klar, dass das Team wusste, dass der Titel noch nicht bereit dafür ist. Aber dann hat jemand entschieden, dass die Aktionäre wichtiger sind als die Kunden", so Lanning.

Lanning sagte weiter, dass die hochwertigen Spiele als nicht fertige Produkte auf den Markt kommen würden. So habe EA "Battlefield 4" wegen des verfrühten Veröffentlichungszeitpunkts "versaut".


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Game, Praxis, Publisher
Quelle: www.gamestar.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2014 09:47 Uhr von mort76
 
+0 | -3
 
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...Deadline, Vertragsstrafe- schonmal gehört, Lorne?
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26.03.2014 09:58 Uhr von Maika191
 
+2 | -0
 
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was ist den "aufgeschriehen" für ein Wort xD

Aufgeschrien, kommt von schreien.
Autor und Checker, Facepalm.
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26.03.2014 11:00 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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Big Rigs.
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26.03.2014 12:54 Uhr von Xaardas
 
+1 | -0
 
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Nunja aber der Herr Lanning hat durchaus recht mit seiner Aussage. Vermeindlich Hochwertige AAA Titel werden Verbuggt und/oder unfertig in den Markt gedrückt und partizipieren vom Ruf ihrer Vorgänger oder diverser, "objektiver" Berichterstattung in Zeitschriften oder Portalen für das Gaming.
Das Ergebnis sind unzufriedene Kunden aber trotz allem viel Geld in den Kassen der Publisher. Die Prozedur geht auf und so kommen jedes Jahr neue Ableger für Reihen wie CoD, Battlefield, Fußball und Rennspiele und so weiter.
Gerade EA ist doch ein Paradebeispiel für genau diese Praxis.

Das zu Kritisieren halte ich persönlich für gerechtfertigt, wenn man sich den Ruf ansieht, den Spieleentwickler und Publisher mitlerweile stellenweise haben. "Was das Game kommt von *Beliebigen Publisher oder Spieleschmiede einsetzen auf die es zutrifft*? Dann bin ich erstmal Skeptisch!/Dann kaufe ich es nicht!" Das habe ich in meinem Freundeskreis nach etlichen herben Enttäuschungen oft genug gehört und auch selber schon durchgemacht.

Und zum Thema Vertragsstrafen und Deadlines @mort76:

Ja soetwas gibt es und gab es schon früher. Aber es ist völlig bedeutungslos diese hier zu erwähnen, weil bei einer Spieleproduktion früh genug klar wird, wenn man eben jene Deadlines nicht einhalten kann, also könnte man auch früh genug mit dem Publisher verhandeln bzw. eben diese Probleme öffentlich machen. Die meisten Gamer, so denke ich, würden lieber noch etwas auf ein Spiel warten, welches dann gut läuft und jeden Zufrieden stellt, anstatt auf Teufel komm raus ein Spiel in den Markt zu drücken welches erstmal die ersten zwei Monate nicht läuft. Das spühlt vielleicht Geld in die Kassen der Unternehmen zerstört aber unter Umständen die Reputation. Und gerade in der Spielebranche ist eben jene Reputation extrem wichtig.

P.s.: Ich denke im übrigen auch, dass die großen Publisher sich mit dem Gang an die Börse den Teufel selbst ins Haus geholt haben, aber das ist ein anderes Thema.

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