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Behandlung mit einem Protein könnte Antibiotika bald überflüssig machen

Britische Forscher der University of Leicester konnten mithilfe eines gentechnisch erzeugten Blutproteins das angeborene Immunsystem in Mäusen verstärken. Zuvor wurde diesen eine tödlichen Dosis Pneumokokken oder Meningokokken verabreicht. Durch die Proteingabe verlängerte sich die Überlebenszeit.

Das Serumprotein Properdin, von dem hier die Rede ist, ist in jedem normalen Organismus vorhanden. Die künstliche Form jedoch hat die Möglichkeit, mehrere einzelne Proteinmoleküle aneinanderzuketten. Dadurch stieg die Überlebenschance der infizierten Mäuse um 90 Prozent.

Überraschend ist, dass durch die toxischen Bestandteile, die durch das Abtöten der Bakterien entstehen, keine Anzeichen für einen septischen Schock erkennbar waren. Das künstliche Properdin hat eine höhere Aktivität, weshalb auch gegen Antibiotika resistente Bakterien damit abgetötet werden können.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Behandlung, Antibiotika, Protein
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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