25.03.14 14:13 Uhr
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25 Prozent der Deutschen wollen Reiche enteignen, um Staatsschulden zu tilgen

25 Prozent der Deutschen sind für die Enteignung von Vermögenden. Die pauschale Vermögensabgabe soll dafür eingesetzt werden, um Deutschland wieder von den Staatsschulden zu befreien. Das ist das Ergebnis des "Sparerkompass 2014", angefertigt im Auftrag der Bank of Scotland.

Die Mehrheit ist aber ganz klar dagegen, einen solchen Schritt in Erwägung zu ziehen. Schon der Internationale Währungsfonds (IWF) machte den Vorschlag einer Vermögensabgabe. Die Bundesbank meinte im Januar 2014 dazu, dass dies als allerletzte Option bei akuten Finanznöten in Betracht käme.

Die Umfrage ist mit 1.676 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren repräsentativ.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Reiche, Staatsschulden
Quelle: www.focus.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2014 14:13 Uhr von no_trespassing
 
+38 | -10
 
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Zeigt nur, dass die Mehrheit überhaupt keinen blassen Schimmer hat, wie Staatsschulden überhaupt zustande kommen.
Wenn der Staat permanent mehr Geld braucht, als er einnimmt, sollte er mal seine Ausgaben überdenken.
Jede Privatperson/jedes Unternehmen wäre genauso pleite wie der Staat, wenn er so wirtschaften würde.

Der Staat macht doch permanent - auch in guten Zeiten - nur Schulden, in der Hoffnung, diese in der Zukunft irgendwie zurückzuzahlen. Was ist denn das für ein Businessplan?
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25.03.2014 14:30 Uhr von quade34
 
+10 | -17
 
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Enteignen, enteignen und immer wieder enteignen. Das ist die Parole, mit der dem Volk suggeriert werden soll, dass es ihm dann besser gehe. Wie nach der Enteignung das Volk dann dasteht, konnte man schön in der DDR und den anderen Ostländern sehen. Hat von diesen Spinnern schon einmal einer nachgeschaut, wieviele caritative und sonstige Organisationen von den "Reichen" unterstützt werden. Dass nach einer Enteignung das alles vom Staat finanziert werden könnte ist doch ein Trugschluss. Es müsste dann nämlich nach kürzester Zeit die nächste Enteignung vorgenommen werden, nur bei wem? Beim Staat wächst nichts nach, weil eben nur verbraucht und nichts geschaffen wird.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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25.03.2014 14:43 Uhr von Destkal
 
+12 | -5
 
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gut dann hat der staat kohle die in ein paar jahren wieder weg ist.

was dann liebe 25%?
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25.03.2014 14:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+30 | -17
 
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Sind vermutlich die 25%, die selbst nie etwas geleistet und damit auch nie zu Vermögen gekommen sind...
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25.03.2014 14:51 Uhr von ROBKAYE
 
+13 | -2
 
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...und die übrigen 75% wollen sie ganz sicher auf dem Marktplatz aufknüpfen...
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25.03.2014 15:36 Uhr von nixda1964
 
+7 | -3
 
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Wer nichts hat teilt gerne
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25.03.2014 15:44 Uhr von nixda1964
 
+4 | -8
 
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... und die Leute haben wahrscheinlich etwas dafür getan, um Geld zu haben.

[ nachträglich editiert von nixda1964 ]
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25.03.2014 15:44 Uhr von Falap6
 
+6 | -1
 
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@Bleissy
Stimme dir 100% zu. Aber wo machste die Grenze ? Wieso 10 Millionen und nicht 5? oder 20? Und was zählt alles mit rein, Bankguthaben? Eigentumshaus? Autos? Geschäftsvermögen? Renteneinlagen??

Das Gesamtvermögen nimmt immer mehr zu und es verteilt sich auf immer weniger Leute, die es nicht ausgeben. Das ist so ziemlich in allen Ländern der Welt so und es ist auch schon immer so gewsen, seit tausenden Jahren. Wenn sich auf der einen Seite das Vermögen von wenigen immer mehr anhäuft, dann wachsen auf der anderen Seite die Schulden immer höher, die jeder bedienen muss. Staatsschulden, Unternehmensschulden, Privatschulden müssen durch JEDEN getragen werden, wenn man zB einkaufen geht. Das wird immer so weiter gehen, bis die breite Masse die Schuldenlast nicht mehr tragen kann. Entweder es kommt zu einem crash, zu einer starken Inflation oder ebens zu einem Schuldenschnitt. Wenn das die Deutschen erkennen würden, dann wären sicherlich mehr als 75% für eine hier vorgeschlagene Lösung.
Naja mir solls egal.
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25.03.2014 15:44 Uhr von Falap6
 
+3 | -1
 
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@Bleissy
Stimme dir 100% zu. Aber wo machste die Grenze ? Wieso 10 Millionen und nicht 5? oder 20? Und was zählt alles mit rein, Bankguthaben? Eigentumshaus? Autos? Geschäftsvermögen? Renteneinlagen??

Das Gesamtvermögen nimmt immer mehr zu und es verteilt sich auf immer weniger Leute, die es nicht ausgeben. Das ist so ziemlich in allen Ländern der Welt so und es ist auch schon immer so gewsen, seit tausenden Jahren. Wenn sich auf der einen Seite das Vermögen von wenigen immer mehr anhäuft, dann wachsen auf der anderen Seite die Schulden immer höher, die jeder bedienen muss. Staatsschulden, Unternehmensschulden, Privatschulden müssen durch JEDEN getragen werden, wenn man zB einkaufen geht. Das wird immer so weiter gehen, bis die breite Masse die Schuldenlast nicht mehr tragen kann. Entweder es kommt zu einem crash, zu einer starken Inflation oder ebens zu einem Schuldenschnitt. Wenn das die Deutschen erkennen würden, dann wären sicherlich mehr als 75% für eine hier vorgeschlagene Lösung.
Naja mir solls egal.
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25.03.2014 15:54 Uhr von psycoman
 
+3 | -3
 
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Aber nur solange bis sie selbst als "vermögend" gelten.
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25.03.2014 16:43 Uhr von all_in
 
+3 | -6
 
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@Bleissy

Fußballspieler, Unternehmer, Musiker und auch wenn du es nicht gerne hörst, sogar Manager.
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25.03.2014 17:10 Uhr von frederichards
 
+1 | -5
 
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An alle, die es nicht glauben wollen, lesen das Grundgesetz bitte solange bis sie auf den Satz stoßen:

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." --- und zwar in jeder Hinsicht, nicht nur, wenn man im Grundbuch steht.

Und deswegen kann der Staat jederzeit und ohne das GG zu brechen Vermögenswerte einforden, um Schuldenfrei zu werden.
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25.03.2014 17:48 Uhr von ghostinside
 
+0 | -1
 
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Hier setzen tatsächlich Einige Staaten mit Unternehmen und Einnahmen mit Vermögen gleich. Kein Wunder, dass man in dieser Diskussion nie einen Schritt vorankommt.

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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25.03.2014 18:19 Uhr von basusu
 
+3 | -2
 
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„Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“
Honoré de Balzac
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25.03.2014 18:23 Uhr von all_in
 
+3 | -1
 
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@Bleissy

Doch, auch Manager und Unternehmer. Wenn du zumindest über etwas ökonomsches Wissen verfügen würdest, wüsstest du auch wieso.
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25.03.2014 19:33 Uhr von mink8mau
 
+0 | -0
 
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Die Ursache muss beseitigt werden und nicht an den Symptomen herumgedoktert werden.
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25.03.2014 20:38 Uhr von Haidenai
 
+0 | -0
 
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-Erstmal Ausgaben überprüfen, bspw eine politische Ebene rausnehmen/Bundesländer streichen. (Wie die Leute vor mir)
-Staatsschulden sind nicht zwingend schlimm. Geld gibts ja nur weil alle Staaten dran glauben. Und Bonität wird gegenseitig bewertet. --> Solange man billig Geld kriegt und die Zinsen zahlen kann gehts --> Gewisse Schulden sind billiges Geld.
-Gibt eh schon zu viele Steuern! Wenn ich etwas verdiene, dann zahle ich Lohnsteuer (~30%). Ich gebe es aus und zahle Umsatzsteuer(~20%). Ich vererbe es und zahle Erbschaftssteuer (in Dt. 15%). Innerhalb einer Generation werden 100€ -> 70€ -> 56€ -> (47,6€). - Von 100€ haben den Nettowert 56€.

Wer etwas verdient zahlt schon extrem viel Steuern, erstmal Ausgaben prüfen, und Schulden sind nicht gleich dramatisch.
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25.03.2014 20:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
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@Bleissy
Du machst es dir viel zu leicht.

"meissten firmen haben gute gründe um in deutschland zu produzieren unter anderem HÖR GENAU ZU die billiglöhne in verbindung mit subventionen"

1. Produktivität
2. Infrastruktur
3. Rechtssicherheit
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25.03.2014 20:53 Uhr von Kanga
 
+0 | -1
 
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bald is das geld nix mehr wert...
dann gehts nur noch um Rohstoffe...
und die meisten Rohstoffe hat...wer das meiste Land besitzt...
und um mehr Land zu bekommen....öhm..lassen sich halt einige obere Befehlshaber...kuriose Dinge einfallen..
ich will keine Beispiele nennen...kann sich ja jeder denken
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26.03.2014 00:12 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Zeus35

Vermögen deutscher Privat-Haushalte 2012:
4.939 Mrd. Euro.

Staatsschulden aktuell:
2.139 Mrd Euro.

Wie weit muss man deine Behauptung nun einschränken, damit du da auch nur den Hauch eines Zusammenhangs konstruieren kannst?

Ich probiers mal:

Das Vermögen der reichsten deutschen Haushalte, also nur die, die zusammen so ca. 2 Bio Euro haben, ist exakt genauso hoch wie unsere Staatsschulden!

War das soweit korrekt?

*rolleyes*


Nebenbei:
Bauland ergibt an Wert nochmal 1.958 Mrd. Euro
Anlagegüter, speziell Immobilien ergeben insgesamt 4.450 Mrd Euro.

Insgesamt ergibt das ein Vermögen auf dem privaten Sektor von 11.347 Mrd Euo, also nur "knapp" über dem aktuellen Schuldenstand... ;-)

Die reichsten Haushalte, die du meinst, sind also zusammen deutlich ärmer, als der arme Rest. ^^
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26.03.2014 01:34 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -3
 
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Ja Hauptsache den Reichen das Geld wegnehmen.

Aber vom eigenen Geld nichts abgeben wollen.

Wenn jemand nur 100 Euro auf dem Konto hat, dann könnte er davon ja dann auch 40 Euro abgeben.
Aber nein, das wäre ja sein Geld, den Reichen muss man es ja nehmen.

Aber vielleicht kapieren sie ja irgendwann mal, dass das Geld der Reichen auch Nettowerte sind, die ihnen selbst gehören.
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26.03.2014 04:22 Uhr von Gimpor
 
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Ich gönne ja jedem seine große Villa und seinen Ferrari. Aber ab einem Besitz von dreistelligen Millionenbeträgen hört der Spaß für mich auf. Dann haben die mehr Geld, als sie ausgeben könnnen! Das Geld verschwindet aus der Realwirtschaft und bringt niemandem was, außer dass es sich weiter vermehrt. Die Staatsschulden sind in den letzten Jahren rasant gestiegen, ja. Aber die Privatvermögen der Superreichen sind explodiert. Da muss mal ein Riegel vorgeschoben werden!
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26.03.2014 07:10 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Besser die Leute dazu bringen ihre Euros in Deutschland zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Da hätten wir unter dem Strich mehr von.

Und der Bundeshaushalt würde besser aussehen, wenn die Deppen in der Regierung das Geld nicht für unnütze Sachen verschwenden würden, es gibt schon genug Brücken ins Nichts.
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26.03.2014 10:02 Uhr von Schmollschwund
 
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Enteignung ist Quatsch. Strukturelle Reformen und das Problem wäre gelöst.

Dann würde sich aber die Frage stellen: Was machen wir dann mit all den arbeitslosen Politikern? Denn sehen wir es doch mal nüchtern: Welchen Einfluss hat der Staat wirklich auf unser leben?

Er macht immer weniger selber. Die Wirtschaft kann´s laut deren eigenen Aussagen ja effizienter und billiger. Wer sich mit staatlichen Organen herum ärgern muss, der hat mehr Probleme als Nutzen. Verdienste der Bevölkerung werden zwar erwähnt, aber größtenteils ignoriert. Wenn dann gibt´s am Ende einen Murks-Kompromiss.

Der einzige Grund, warum man überhaupt merkt, dass es den Staat noch gibt, sind die Tränen beim Betrachten des Geldbeutels. Beim Lohn, beim wohnen, beim einkaufen, ja selbst in der Freizeit hält er die Hand auf.....
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26.03.2014 11:00 Uhr von omar
 
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Naja, Enteignung würde das Problem ja nicht lösen.
Da würde man nur Symptome bekämpfen, und nicht die Ursache. Die Regierung müsste einiges reformieren und Prozesse ändern, um Geld zu sparen, und nicht ständig neue Schulden machen. Ansonsten wären wir in einigen Jahren wieder an der gleichen Stelle.
Das Hauptproblem ist m.E. dass Gemeinden, Kommunen und Behörden im allgemeinen jedes Jahr ein Budget bekommen, welches Sie so gut wie immer komplett aufbrauchen, um nicht im neuen Jahr von Kürzungen betroffen zu sein. Dadurch verhindert man quasi, das überhaupt jemand versucht Geld einzusparen. Alle wollen zum Ende des Jahres noch das restliche Budget ausgeben.
Hier müsste man mit unterschiedlichen Werkzeugen gegensteuern.
Einige Ideen:
- Belohnung für Gemeinden/Kommunen/Behörden die Geld einsparen durch zusätzliche Anreize
z.B:
- eine Erhöhung(!) des Budgets im nächsten Jahr für Sparer, und Reduzierung des Budgets oder für die Kommunen die überziehen.
- persönliche finanzielle Belohnung der einsparenden Personen (z.B. eine Prämie für die Gemeinde- oder Behördenmitarbeiter, die z.B. wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld extra augezahlt wird, wenn diese besonders sparsam waren)

Da gibt es sicher noch mehr, was man tun könnte.
Enteignung könnte ich mir nur schwer vorstellen.
Wenn, dann vielleicht in Form einer Reichensteuer (z.B: 25% von allem was über einer Milliarde ist). Aber das ist vermutlich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar...

Ach ja:
Wieso gibt es nicht mehr Konzernen, an denen die Länder eigentum erwerben (wie z.B. bei VW). Dann würde der Staat an den Gewinnen mehr partizipieren...
Und bei Banken sollte 25% immer dem Staat gehören (und auch entsprechend große Teile der Gewinne), zumal wir die Zeche zahlen, wenn die sich verspekuliert haben.

[ nachträglich editiert von omar ]

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