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Sexismus in Videospielen: Frau muss gerettet werden, oder ist der Feind

Kommunikationswissenschaftlerin Anita Sarkeesian beschäftigt sich in ihrer Forschung mit Sexismus in Videospielen und ist zu dem Schluss gekommen, dass Frauen in Games meist nur als "damsel in distress" dienen. Dieser Begriff bezeichnet Frauen in Not, die nur von Männern gerettet werden können.

Zu diesem Thema hat sie eine Videoserie veröffentlicht und kommentiert: "Frauen werden so zu Objekten, sie werden der Schatz, der gefunden werden muss, der Preis, den man gewinnen kann, oder das Ziel, das erreicht werden soll". Aber sie fügt hinzu, dass deswegen nicht jedes Spiel sexistisch sei.

"Aber wenn so ein Stereotyp immer wieder verwendet wird, kann das dazu führen, dass eine sehr paternalistische Haltung gegenüber Frauen normal erscheint", so Sarkeesian. Auch andere Frauen, die gerne gamen, würden aufgrund ihres Geschlechts ausgeschlossen und von männlichen Gamern beleidigt.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Frau, Sexismus, Feind
Quelle: www.sueddeutsche.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2014 14:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -2
 
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Aber echt, ich denke da auf die schnelle an:
Tomb Raider
Remember Me
Mirrors Edge
Giana Sisters
Drakan
No One lives forever
American McGees Alice
und natürlich Ms. Pacman und Lula!
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25.03.2014 14:07 Uhr von Ladehemmung
 
+17 | -1
 
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Tomb Raider, Resident Evil, bei Skyrim kann man ja auch eine Frau spielen hac da fallen mir so viele Beispiele mit einer weiblichen Heldin ein.

Und ausserdem sind (oder zumindest waren in den Anfängen der Videospiele) die meisten Spieler männlich. Dementsprechend hätte sich ein Spiel in welchem man als Prinzessin im rosa Kleid einen fetten Klempner befreien muss wahrscheinlich eher schlecht verkauft.

Und beleidigt wird man von Gamern immer. Auch wenn man ein Mann ist. Man ist immer ein Noob und die Mit- oder Gegenspieler haben immer Sex mit der Mutter gehabt oder werden dies noch tun. Wenn man als Frau beleidigt wird, dann nur weil es erstens durch den Nickname ersichtlich ist oder einfach weil man halt irgendwas braucht um den anderen schlecht zu machen und da eignen sich sexistische Sprüche halt.
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25.03.2014 14:08 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Also ich kenne es eher so, dass Frauen in Games angebaggert werden, wenn überhaupt, Beleidigungen kenne ich kaum, auch wenn es sicher Spiele gibt, in denen die Spieler häufig ihre Gegenspieler beleidigen. Aber das ist doch generell eine Unart.

Ich würde behaupten die Mehrheit der Konsumenten ist männlich, daher ist es logisch einen Helden zu erschaffen, der eine Frau rettet, damit sich der Spieler damit identifizieren kann.

Ich habe auch schon das Gegenteil gespielt,
- Tomb Raider
- Venetica
Nur als Beispiele, gibt sicher noch mehr.
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25.03.2014 14:19 Uhr von FrankCostello
 
+9 | -0
 
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Sexismus in Videospielen ?

Als Kind haben wir immer Larry gespielt aber sowas gibt es nicht mehr ...
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25.03.2014 14:38 Uhr von Shortster
 
+1 | -0
 
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So what? Ansonsten muss man halt nen Kerl retten. Oder der Kerl ist der Bösewicht. So wirklich groß ist die Auswahl ja nicht, wenn man es aufs Geschlecht runterbricht...

http://www.geeksisters.de/...
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25.03.2014 14:39 Uhr von jo-28
 
+1 | -0
 
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FemShep FTW!

Da fehlte nur noch der bei solchen Spielen eigentlich obligatorische Haremsmodus. =)
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25.03.2014 14:54 Uhr von Jolly.Roger
 
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Ja richtig, Mass Effect vergessen. Aber auch nur, weil ich alle drei Teile immer als männlicher Shepard gespielt habe....

Mal ehrlich: Wie viele männliche Bösewichte gibt es denn?
Sicher x-fach mehr als weibliche....

Auch der letzte Satz in der News:
"...und von männlichen Gamern beleidigt."

Viele Gamer beleidigen alles und jeden, da isses vollkommen egal ob Männlein oder Weiblein.

Mann kann aber auch in jeder Begebenheit irgend eine Form von Benachteiligung wittern....
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25.03.2014 14:55 Uhr von bannman
 
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Klar dass so jemand offene Türen bei der Süddeutschen einrennt.
Googelt die Alte mal... Der geht es darum mit Gendergelaber Kohle abzuzocken und nicht ums spielen.

Frauen die online spielen werden genauso beleidigt wie Männer.
Das kommt davon wenn man mit 13 jährigen Call of Duty spielt.
Ich werde da regelmäßig als Faggot/Bastard bezeichnet, und ca 2/3 der Gamingwelt hatte offenbar schon mal eine Affäre mit meiner Mutter. Das hat nichts mit Sexismus zu tun, sondern damit das andere angepisst sind, wenn man besser ist, und so etwas meistens in anonymität stattfindet.

Außerdem ist es im Singleplayer doch wohl eher umgekehrt!
Wenn etwas sexisitisch ist, dann dass in 95% ALLER Fälle die "menschlichen" Gegner weiße Männer sind. Zumindest die Kanonenfutter-Gegner. SCHWEINEREI! Wenn so ein Stereotyp immer verwendet wird... blabla. BULLSHIT!
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25.03.2014 15:03 Uhr von Biblio
 
+3 | -0
 
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Nennt sich selektive Wahrnehmung oder umgangssprachlich: Tunnelblick.
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25.03.2014 15:55 Uhr von svizzy
 
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alles fake-feministinen. die sind nur da um einen keil zwischen männern und frauen zu schieben. warum gehen die nicht in den mittleren osten und kämpfen dort für frauen rechte? bei uns werden frauen nicht als terroristinen eingeseert, nur weil sie auto fahren.
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25.03.2014 16:45 Uhr von 54in7
 
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so ein bullshit
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25.03.2014 17:11 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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"von männlichen Gamern beleidigt."

Also, eigentlich... Anbaggern trifft es da doch schon eher, ehrlich. Aber wenn das doch stimmen sollte.. Wie kommt das dann das sich soviele Kerle weibliche Avatare machen, denen
weiblichen Namen verpassen in der Hoffnung irgenteinen Vorteil zu haben? Geschenkte Items zum Beispiel?

Ich muss sagen, ich spiele auch ab und an und habe da auch meine kleine Gruppe von Mitspielern. Aber laut der Darstellung hier sind wir was absolut besonderes oder gar ungewöhnliches, da wir schon recht viele Frauen in der Gruppe haben. Ich würde sogar behaupten, die haben bei uns die Hosen an :P
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25.03.2014 18:00 Uhr von spliff.Richards
 
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Und was ist mit Disney Filmen? Wird kleinen Mädchen da nicht gezeigt, dass egal wie tief sie in der Scheiße sitzen, sie brauchen nur ihren Traumprinzen finden und alles wird gut?
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25.03.2014 18:02 Uhr von alex070
 
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"Kommunikationswissenschaftlerin" ... was ein Wort, da bekommt man Lust auf Hangman ähh Hangfrau zu spielen.

Ist Hangman eigentlich gewalttätig Männer gegenüber? Sollten wir darüber mal auf der Couch reden?

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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25.03.2014 20:25 Uhr von oldtime
 
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Also, mir fällt das das schon recht alte Spiel Sven Bømwøllen ein. Da muss keine Frau gerettet werden und der Feind ist sie auch ganz sicher nicht. :-)
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25.03.2014 21:37 Uhr von phiLue
 
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Frauen wollen erobert werden heißt es doch immer und ich denke das die meißten Spiele es hierauf absehen! Zumindest hatte ich das Spiel immer in Mario-Spielen (da hier Peach abgebildet ist) :o
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26.03.2014 09:36 Uhr von Schmollschwund
 
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Naja, zuerstmal liegt es ja im Wesen der Wirtschaftlichkeit, dass es eben so ist. Da weniger Frauen Computerspiele spielen, wird in Spielen halt eher das dargestellt, wovon Hersteller ausgehen, dass es Männern gefallen könnte.

Außerdem: Was soll ich als Mann sagen, wenn ich im Spiel eine Gruppe Männer aus einer Gefangenschaft befreien soll?

Ach, fällt mir ja grade noch ein: Was ist eigentlich mit z.B. Rollen-, oder Fantasyspielen? Da kann man sehr oft auch einen weiblichen Charakter nehmen (was ich auch gerne mal tue-geht ja um die Fähigkeiten, nicht ums Geschlecht). Die sind auch gar nicht mal so klischeehaft dargestellt wie manch einer da rein interpretieren, oder gar wahr haben möchte.

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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26.03.2014 11:16 Uhr von Rychveldir
 
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Ich dachte der Hype um die sei schon wieder vorbei...
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27.03.2014 14:15 Uhr von daiakuma
 
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Ähm, die Alte soll mal die Schnauze halten!

Die tut ja so, als würden die Spiele uns vorgeben, wie wir uns im real life Frauen gegenüber zu verhalten haben... So liest sich das und das ist völliger BS!

Wenn der Hauptcharakter n Kerl retten muss, ist es sein bester Freund oder naher Verwandter... Wenn man als Mario n Prinz befreien müsste... da kommt wird einem mulmig :x

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