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"Vacquinol-1": Möglicherweise neuer Wirkstoff gegen aggressiven Hirntumor gefunden

Glioblastome sind eine bösartige und schwer zu heilende Form von Hirntumoren. Sie wachsen schnell und wuchern im umliegenden Gewebe. Selbst mit einer Kombination aus Bestrahlung, Chemotherapie und Operation beträgt die Überlebensrate nur zirka zwei Jahre ab Diagnose.

Eine Substanz, die in den 40er Jahren gegen Malaria entwickelt wurde, könnte nun den Durchbruch bei dieser Erkrankung bedeuten. Gross angelegte Tests an Mäusen ergaben eine Überlebensrate von sechs bei acht Mäusen bis 80 Tage, denen zuvor menschliche Glioblastomzellen injiziert wurden.

Der Tumor bildet nach Verabreichung des Wirkstoffes Blasen, die platzen. Die Krebszelle geht dann daran kaputt. Diesen Effekt gibt es schon ab einer Dosis, bei der normale Körperzellen, Stammzellen und andere Krebszellen keine Reaktion zeigen. Dies berichten schwedische Forscher im Fachblatt "Cell".


WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Wissenschaftler, Tumor, Wirkstoff, Substanz
Quelle: www.scienceticker.info

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