25.03.14 11:30 Uhr
 492
 

Köln: Keine Kostenübernahme - Arbeitsloser verprügelte Sicherheitsbeamten

Ein 35-Jähriger wurde vom Kölner Amtsgericht zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt, diese wurde zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss er 180 Sozialstunden ableisten.

Der arbeitslose Mann wollte wegen unzumutbarer Zustände aus seiner Wohnung im Kölner Stadtteil Chorweiler ausziehen und beantragte beim zuständigen Jobcenter eine Übernahme der Umzugskosten. Sein Sachbearbeiter lehnte den Antrag aus Kostengründen allerdings ab.

Daraufhin wurde der Beklagte laut, der Sachbearbeiter alarmierte einen Sicherheitsbeamten. Diesen attackierte der Mann mit Schlägen und Tritten bis dieser kurzzeitig ohnmächtig wurde.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Urteil, Bewährung, Prügelei, Arbeitsloser
Quelle: www.express.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Joker Verschwörungstheorien spielen dem IS in die Hand
Der Osten hetzt gegen Flüchtlinge, meint aber die Deutschen.
Gelsenkirchen: Heftige Schlägerei vor Teestube

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.03.2014 11:36 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -5
 
ANZEIGEN
Das ist allerdings peinlich für den Sicherheitsbeamten von einem ´normalen´ Arbeitslosen KO gekloppt zu werden.
Denn dieser sollte für seinen Job sich schon entsprechend schützen können...
Kommentar ansehen
25.03.2014 18:23 Uhr von spliff.Richards
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@wok

"Offenbar werden in seinen Wohnungen die Zustände durch ihn unzumutbar?"

Wäre möglich. Genauso gut wäre es aber auch möglich das der Vermieter die Schimmelschäden (siehe Quelle) einfach nur über gepinselt hat, was dann für Laien nicht mehr erkennbar ist und erst Monate / Jahre später wieder zum Vorschein tritt.
Das ist ein unzumutbarer Zustand.
Er hätte vielleicht beim Jobcenter stattdessen einen Antrag auf Sanierung des Hauses einrechen sollen ;-)
Kommentar ansehen
26.03.2014 09:05 Uhr von gofisch
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
die frage ist warum er schon vor zwei jahren umgezogen ist. vermutlich wurde er vom jobcenter gezwungen in eine billige absteige zu ziehen, weil sonst die miete nicht mehr übernommen wird. das ist gang und gäbe, egal wie schwer es ist, vor allem in einer großstadt, eine vernünftige wohnung zu finden - du musst schnell raus. die mietgrenzen vom jobcenter sind ein witz, da gibt es nur die wahl in eine schimmelwohnung oder unter die brücke zu ziehen.

sollte der mann davor zum umzug genötig worden sein und nun, wo er vielleicht etwas bewohnbares gefunden hat, dann wieder absage kassiert (eventuell noch mit hämischen kommentaren garniert, wie die mitarbeiter im jobcenter das so gerne tun), dann kann ich irgendwie verstehen, dass er ausgetickt ist. nur traf es mal wieder den falschen.

ok, ist alles spekulation. ob es so war kann ich nicht sagen. basiert allerdings auf vielen berichten und eigenen erfahrungen, ist also nicht ganz abwegig.

[ nachträglich editiert von gofisch ]
Kommentar ansehen
26.03.2014 10:51 Uhr von gerndrin
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Es gibt noch viel zu wenige, die sich wehren. Der Otto Nomalverbraucher weiß noch gar nicht, dass es ganz schnell auch ihn treffen kann.. Und dann mal schaun, wie er mit 330 Euro im Monat auskommt. (Strom und Telefon müssen selbst bezahlt werden...Viele können sich noch nicht mal einen Computer leisten - für unsere "Wohlstandsgesellschaft" unvorstellbar))

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Joker Verschwörungstheorien spielen dem IS in die Hand
Der Osten hetzt gegen Flüchtlinge, meint aber die Deutschen.
Al Pacino ist weniger homophob, als der deutsche Hip Hop


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?