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Düsseldorf: Jäger erschießt Hund - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Ein Jäger erschoss im Wald von Korschenbroich im März 2013 einen Hund. Jetzt wurde von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 78-Jährigen erhoben.

Die Hündin namens "Ildiko" war als Therapie-Hündin ausgebildet und konnte beispielsweise bei diversen Haushaltstätigkeiten helfen und Socken ausziehen. So behauptet der Jäger, dass der Schäferhund Rehe gejagt hätte und er als "Jagdausübungsberechtigter" handeln und die Hündin töten musste.

Die Besitzerin jedoch widerspricht dieser Aussage und so berichteten schon diverse Hundehalter den Medien: "Er hat schon mehreren Leuten angedroht, ihre Hunde zu erschießen, wenn sie sie nicht anleinen." Wann die Verhandlungen beginnen ist noch unklar.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Hund, Anklage, Staatsanwaltschaft, Jäger
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2014 20:45 Uhr von Jlaebbischer
 
+9 | -8
 
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Und warum war der Hund nicht angeleint?

In praktisch jedem Bundesland steht im Forstgesetz, Waldgesetz (oder wie es auch immer genannt wird) mit Sicherheit ein Paragraph, welcher besagt, dass Hunde angeleint sein müssen. In den Gegenden, die ich kenne, steht es in der Regel sogar auf Hinweistafeln an den Wegen, die in die Wälder reinführen. Vorrausgesetzt, die wurden nicht mal wieder geklaut oder zerstört.

Aber wehe, man spricht die Hundehalter, auch freundlich, darauf an. Dann kann man von Glück sagen, wenn man NUR einen bösen Blick erntet...
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24.03.2014 20:56 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -0
 
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Grad mal im Landeswaldgesetzt von NRW nachgeschaut, das ist tatsächlich ein klein wenig liberaler:
§2:
(3) Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, daß die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie andere schutzwürdige Interessen der Waldbesitzer und die Erholung anderer nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Im Wald dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden; dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeiten sowie für Polizeihunde.

Quelle:
https: //recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text ?anw_nr=2&gld_nr=7&ugl_nr=790&bes_ id=3830&aufgehoben=N&menu=1&sg=0

Die Leerzeichen im Link bitte entfernen, dann funktioniert der.

Aber allgemein kann man sagen, dass man nie zu 100% sicher sein kann, dass der Hund auch wirklich "bei Fuss" beibt und daher die Leine trotzdem genutzt werde sollte.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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24.03.2014 21:12 Uhr von Jaandro2
 
+4 | -10
 
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Ich seh ja immer das Gute in den Menschen...

99,7% aller Jäger sind assoziale Arschlöscher, der aus der News wohl auch.
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24.03.2014 21:37 Uhr von mink8mau
 
+5 | -8
 
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Nach meiner Erfahrung mit Hundebesitzern und Hunden hat der Jäger leider Recht!
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25.03.2014 12:10 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
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Meinem Vater hat ein Feldhüter angedroht, dass er den Hund meines Vaters erschießen würde, wenn er ihn nicht angeleint sehen würde. Mein Vater hat den Hund auf dem Segelfluggelände frei laufen lassen. Wir beide waren Mitglied der Luftsportgruppe, Piloten und Flugleiter. Nach Auskunft eines Rechtsanwaltes, wäre es dem Feldhüter gerichtlich an den Kragen gegangen, hätte er den Hund erschossen.

Sind die heutigen Jäger noch Heger und Pfleger der Natur oder nur noch schießwütige grün gekleidete Idioten. Es darf mir bitte kein Jäger böse sein, denn ich habe nicht geschrieben alle Jäger.

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