24.03.14 18:46 Uhr
 337
 

Baden Baden: Religionslehrer darf keine Räumlichkeiten an Bordell vermieten

Ein jüdischer Religionslehrer hatte sechs Jahre lang zwei Wohnungen vermietet, in denen durch die Mieter ein Bordell betrieben wurde. Nachdem sein Arbeitgeber, die israelitische Religionsgemeinschaft Baden, davon Wind bekommen hatte, wurde eine ordentliche Kündigung ausgesprochen.

Gegen diese Kündigung hatte der Religionslehrer geklagt. Das Arbeitsgericht Karlsruhe hatte über diesen Fall am 14. März entschieden und die Kündigung als rechtmäßig bestätigt.

Die Begründung lautet, dass es sich um einen "schweren Verstoß gegen die Loyalitätspflichten gegenüber seinem jüdischen Arbeitgeber aufgrund seiner Vorbildfunktion als Religionslehrer" handelte. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Baden, Bordell, Miete, Religionslehrer
Quelle: www.handelsblatt.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!