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Budapest: Holocaust-Mahnmal ignoriert jüdische Opfer

In Ungarns Hauptstadt sorgt derzeit ein Holocaust-Mahnmal für Aufregung, denn jüdische Opfer werden hier ignoriert.

Der Entwurf, der in Budapest steht, sorgt auch für ästhetische Kritik, er sei "künstlerisch geschmacklos, kitschig und unzulässig", so Géza Komoróczy, emeritierter Professor für Judaistik.

Das Denkmal stellt einen Adler dar, der sich auf den wehrlosen Erzengel Gabriel stürzt, wobei der Adler die Nazis symbolisiert und Gabriel die christlichen Ungarn.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Opfer, Holocaust, Denkmal, Juden, Budapest, Mahnmal
Quelle: taz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2014 14:56 Uhr von Darkness2013
 
+5 | -4
 
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wenn ein Adler Nazis symbolisiert, sollten wir ganz schnell jeden Adler ausrotten und auch die gleichnamige Modekette sofort schließen.
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24.03.2014 16:14 Uhr von gugge01
 
+3 | -0
 
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Der Erzengel Gabriel ?

Wehrlos?

Sehr witzig!

Das ist der erste Scharfrichter Gottes!

Würde der heut irgendwo in ‚tschland in einer Fußgängerzonen auftauchen hätte er Sekunden später das SEK am den Flügeln wegen des unerlaubten Führens von Hieb und Stichwaffen.

Außerdem würde mich rein akademisch interessieren in welcher Kadenz der Staatsanwalt wegen des Flammenschwertes austicken würde.

Die Dinger zählen nach himmlischer AGB durchaus zu den Massenvernichtungswaffen.
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24.03.2014 16:22 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Wenn schon ein Erzengel dann hätten sie „Sealthiel“ den „Fürbitter“ oder „Barachiel“ den „Helfer“ nehmen sollen!
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24.03.2014 17:37 Uhr von