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Norwegen: Geteilte Insel für Breivik-Opfer sorgt für Ärger

In Erinnerung an die Opfer des Attentäters Anders Behring Breivik hatte der Künstler Jonas Dahlberg eine Insel in zwei Hälften teilen lassen, um so den Schmerz, der seither durchs Land geht zu symbolsieren (ShortNews berichtete).

Doch nun sorgt das Mahnmal "Memory Wound" für Ärger. Die Hinterbliebenen halten es für unangebracht, die Namen ihrer Kinder nicht weit von dem Tatort anzubringen und fühlen sich übergangen.

Auch die Anwohner sind nicht begeistert: "Es fällt uns ein bisschen schwer zu akzeptieren, dass wir für den Rest unseres Lebens jeden Tag an den 22. Juli erinnert werden" und Naturschützer sprechen von einer "Vergewaltigung der Natur" sowie einer möglichen "Touristenattraktion" für Breivik-Fans.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Ärger, Norwegen, Insel
Quelle: www.spiegel.de

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25.03.2014 08:59 Uhr von FiesoDuck
 
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Ein Lob an den Author,
kurz, informativ und verständlich geschrieben.
ThanX und bitte mehr in diesen Stil.

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