24.03.14 10:33 Uhr
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Homöopathie: Wenn Eltern bei ihren Kindern auf Globuli vertrauen

Ein Kindergartenkind litt unter starkem Husten. Die Mutter hielt zunächst zwar nichts von Homoöpathie, weil andere Eltern aus dem Kindergarten jedoch Druck machten, befolgte sie deren Rat und ging zum Heilpraktiker. Nach dessen Therapie hörte der Husten tatsächlich langsam auf.

Wissenschaftler Edzard Ernst forscht an diesem Phänomen. Es gebe 220 klinische Studien zur Homöopathie, die renommiertesten bescheinigen der Heilpraktik keine Wirkung. Wirkung aber könne die Empathie für den Patienten auslösen, zumal das hustende Kind verstärkt Aufmerksamkeit und Zuwendung brauche.

Laut Ernst sei Homöopathie auch eine "Mini-Pseudo-Psychotherapie". Man dürfe einzelne Erfolgsfälle außerdem nicht als Referenz nehmen, warnt er. Unabhängig machten aber zwei Mütter hintereinander die Erfahrung, dass Wespenstiche bei ihren Kindern nicht anschwellen, wenn man Apis-Kügelchen gibt.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Eltern, Homöopathie, Globuli
Quelle: www.spiegel.de

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57 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2014 10:33 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -12
 
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Mittlerweile ist alles eine Glaubensfrage in Deutschland geworden - Schulmedizin vs. Homöopathie, Atomkraft vs. Erneuerbare Energien, industrielle vs. Bio-Lebensmittel...tbc.
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24.03.2014 10:55 Uhr von perMagna
 
+51 | -5
 
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"Nach dessen Therapie hörte der Husten tatsächlich langsam auf."

Sie hätte ihren Sohn auch mit gewürzter Tomatensauce einreiben können, der Husten wäre auch weggegangen.
Zeitliche Parallelität ist nicht mit Kausalität zu verwechseln.
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24.03.2014 11:04 Uhr von limasierra
 
+8 | -8
 
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@epikurdeluxe
Es gibt niemals den richtigen Weg, da es niemals ein richtiges Ziel gibt..
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24.03.2014 11:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+18 | -3
 
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Homöopathie gibt es jetzt seit über 200 Jahren, aber ihre Wirksamkeit konnte immer noch nicht belegt werden.

Diese Zuckerkügelchen wirken genauso "gut" wie jedes beliebige andere Placebo.


Nein, ich sehe das auch nicht als Glaubensfrage. Außer du meintest, dass für dem Erfolg von Homöopathie unbedingt der Glaube daran notwendig ist, während Schulmedizin und die Arzneimittel auch so wirken....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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24.03.2014 11:36 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+4 | -1
 
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Wenn man bedenkt, dass der Erfinder der Homöopathie ein deutscher Arzt (Schulmediziner!) war...
Aber der Hahnemann hat immer nur geschüttelt, nicht gerührt! Und glaubte wohl daran, dass Wasser ein Gedächtnis hat.
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24.03.2014 11:58 Uhr von maxyking
 
+11 | -3
 
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Ein Kind ist irgendwo mit dem Fahrrad hingefallen, und ob wohl es keinen Helm getragen hat ist ihm nichts passiert, deshalb sollte man jede Studie in frage stellen die besagt das Helme Verletzungen verhindern.
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24.03.2014 12:07 Uhr von Maedy
 
+11 | -1
 
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Als meine Kinder klein waren hatten sie alle Nase etwas-der Hausarzt setzte auf Globulis. Wir als Erwachsene hatten auch immer gesundheitliche Probleme,schoben es aber auf Ansteckung mit den Kindern. Globulis halfen nicht und wir waren immer wieder beim Arzt. Als wir den Wohnort wechselten ging es uns auf einmal besser. Es stellte sich heraus,dass das zuvor bewohnte Haus,bzw dessen Zustand,für die Probleme verantwortlich war.
Erkannt hätte man das vielleicht,wenn man nicht nur auf das Übliche getippt hätte und mehr mit der Schulmedizin untersucht hätte.
Ich finde es somit fatal auf Homöopathie zu vertrauen.
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24.03.2014 12:50 Uhr von GroundHound
 
+8 | -1
 
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Besonders schlimm ist es, wenn manche Menschen das als Glaubensfrage ansehen.
Damit haben die Globuli-Hersteller, die phantastische Gewinne für Zuckerwasser einfahren, erreicht was sie wollten: Die Menschen können nicht mehr unterscheiden, ob etwas wirklich wissenschaftlich belegt ist, oder nur auf pseudowissenschaftlichen Behauptungen ("Gedächtnis" von Wasser) beruht.

Wir haben hier und in anderen Bereichen ganz klar ein Darstellungsproblem der Wissenschaft.
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24.03.2014 13:12 Uhr von Gimpor
 
+9 | -1
 
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@ Leonardo_der_Windige: So verdienen eben Homöopathie-Firmen an Dir und nicht Medikamentenfirmen. Der einzige Unterschied: Es wirkt nicht.
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24.03.2014 13:15 Uhr von eugler
 
+1 | -15
 
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24.03.2014 13:21 Uhr von Gimpor
 
+6 | -1
 
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@ eugler: Nein, Wasser hat kein Gedächtnis. Aber zahl du mal ruhig vierstellige Beträge, um dein Wasser zu beleben ;)
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24.03.2014 13:42 Uhr von Maverick Zero
 
+12 | -1
 
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Man muss sich einfach nur mal die Grundideen der Homöpathie anhören um zu verstehen,
wie sinnlos das alles ist.
Die Homöopathie erklärt, dass ein Stoff, der beim gesunden Menschen bestimmte Symptome auslöst,
diese beim kranken Menschen lindern könne.
Dazu kommt, dass angeblich ein Mittel umso wirksamer sein soll, je höher seine "Potentierung", d.h. hier Verdünnung ist.
Je weniger Wirkstoff also in einer bestimmten Menge Wasser vorhanden ist, desto stärker soll es also sein.

Um die Mittel herzustellen wird nicht einfach eine bestimmte Menge Wasser (od Alkohol oder sonstiger Träger) genommen und
mit der entsprechenden Menge an Wirkstoff verrührt.. nein: Es wird erst eine konzentrierte Lösung des Ausgangsstoffs mit
einer bestimmten Menge Lösungsmittel "verschüttelt" - mit einer abgezählten Anzahl an "Schüttelschlägen"
(sonst funktioniert ja die Magie nicht).
Dann wird ein neues Gefäß genommen und das Spiel wiederholt sich. Und wiederholt sich...
So werden (angeblich!) Verdünnungen in Größenordnungen 1:10^60 un mehr erreicht. Solche sind teilweise Chemisch und
physikalisch gar nicht herstellbar.
Ein Tropfen Wirkstoff verteilt auf das Volumen des Atlantischen Ozeans oder ein Tropfen WIrkstoff verteilt auf die Gesamtmasse
des Universums ist einfach Quatsch. Konkret hiesse das, dass rein rechnerisch kein einziges Molekül des Ausgangsstoffs mehr
im fertigen Produkt landet.
Teilweise wird durch die Umgebungsluft dem Globuli schon so viel eines bestimmten Stoffes zugesetzt, dass weniger
gar nicht im Endprodukt vorhanden sein kann.
Unabhängig davon, dass es nicht herstellbar ist, ist klar, dass hier die Wirksamkeit gleich null sein muss:
Würde man eine Kopfschmerztablette im lokalen Hallenbad auflösen und dann ein Schnapsglas aus dieser "Lösung" trinken, hätte
das ja auch keinen Effekt auf die Kopfschmerzen.

Interessante Frage am Rande: Welchen Effekt haben die Ausscheidungen des Römischen Kaisers Nero auf Kopfschmerzen?
Schliesslich befinden sich dessen Ausscheidungen auch heute noch - wenngleich in extremst verdünnter Form - im Trinkwasser.
Nach den Lehren der Homöpathie müssten diese einen großen Effekt auf unsere heutige Gesundheit haben.

Alle Dinge die auf der Erde hergestellt werden, unterliegen gewissen Verunreinigungen. Alleine in der Umgebungsluft befinden sich
verschiedste Schwebeteilchen un Gase, die alle mit einem Produkt - wie z.B. Globuli - interagieren und z.T. auch in das
Produkt mit einfliessen. Dies alles in sehr geringer Konzentration - lt. Homöpathie also sehr wirkungsvoll.
Somit befinden sich in allen Globuli prinzipbedingt geringste Anteile verschiedenster Stoffe - z.T. in höherer,
z.T. in niedrigerer Konzentration als der eigentliche angestrebte "Wirkstoff".
Nimmt man nun Globuli gegen ein bestimmtes Symptom, so müssten die vielen anderen Stoffe darin doch beim eigentlich gesunden
Menschen andere Symptome auslösen, oder nicht?

Insgesamt sind diese ganzen homöpathischen Mittelchen ein Riesenschwindel; die teuersten Zuckerkugeln, die man kaufen kann.

Und durch so etwas kommen dann wirksame und wissenschaftliche Methoden wie die der Schulmedizin oder Naturheilkunde in Verruf.
Während hierbei wissenschaftlich gearbeitet wird und Ergebnisse prüfbar sind, ist bei der Homöpathie viel Glauben, viel Hoffen
und viel Magie mit im Spiel. Belastbare Beweise der Wirksamkeit stehen bis heute aus.

Eines muss man der Homöpathie jedoch zu gute halten: Der Placebo-Effekt funktioniert auch hier.
Zuckerkugeln für 50 Pfennig aus dem Automaten tun es aber auch...
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24.03.2014 13:45 Uhr von Beergelu
 
+6 | -1
 
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@Eugler:

Zeig mir mal bitte eine wissenschaftliche Studie die beweist, dass Wasser ein Gedächtnis hat?

Wie soll das funktionieren? Die Wassermoleküle sind nur durch labile Wasserstoffbrückenbindungen miteinander verbunden und deswegen ändert sich ständig ihre räumliche Anordnung. Da ist keien Möglichkeit für eine Informationsspeicherung!

Schulmedizinische Produkte behandeln nicht nur Symptome. Es kommt ganz auf die Krankheit und das Medikament an. Es gibt für viele Krankheiten Medikamente die heilen. Und es gibt eben auch Krankheiten, die komplizierter sind und noch nicht vollständig verstanden, weshalb es noch nicht möglich war ein Heilmittel zu entwickeln und deswegen parallel zu der Forschung auch erstmal auf Symptomlinderung behandelt wird.

Und wenn du dir mal entsprechende Statistiken genau anschaust, wirst du sehen, dass die Gewinnmargen bei homoöpatischen Produkten sehr viel größer sind, als bei pharmazeutischen Medikamenten. Und dann überleg nochmal genau, wem es Hauptsächlich ums geldverdienen geht ;)
(nur mal so zum Denkanstoß: Die Kosten für Entwicklung eines neuen Medikament und die anschließende Zulassung inkl. klinischer Test beläuft sich auf ca. 1 Mrd. €)

@Aussage "Lieber Naturprodukte statt Chemie":

Das ist wohl das dümmste was man behaupten kann und zeigt, dass einem jegliches Wissen fehlt und man deshalb lieber sinnfreie Parolen raushaut, weil es einem die Arbeit der Wissensaneignung spart.

Was ist bitte besser daran, ein nicht definiertes Gemisch zusich zu nehmen, als den reinen Wirkstoff?

Bzw. ist die Pharmazie und Biotechnologie schon so weit, dass sie auch nicht natürliche Wirkstoffe synthetisieren kann, die weniger Nebenwirkungen zeigen und spezifischer Wirken und über kurz oder lang (leider eher lang) wird es zu einer personalisierten Medizin kommen. Hierzu ist aber noch ein bedeutender Schritt in Richtung Automatisierung und Kostenreduktion zu bewältigen.
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24.03.2014 13:53 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -2
 
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Nachtrag: Zum "Gedächtnis von Wasser":
Die Versuche hierzu sind genauso wissenschaftlich und belastbar, wie
- die zersägte Jungfrau in der Zaubershow, die durch die Luft fliegt
- der Kerl bei Youtube, der unendlichen Strom produziert, indem er die Enden eines Verlängerungskabels zusammensteckt
- die Breathetaranier, die nur Luft und Licht zum Leben brauchen und jahrelang ohne Essen und Trinken auskommen
- das Feststellen persönlicher Probleme durch einen Hautwiderstandsmesser bei Scientology
- und so weiter und so fort...

Alles ausgemachter Quatsch, der dem Publikum als "echt" verkauft wird.
Nur Tricks und Spielereien. Teilweise unterhaltsam, teilweise gefährlich.
Aber nichts davon ist real. Das eigene Leben an den scheinbaren Ergebnissen
von Tricks festzumachen ist mindestens leichtsinnig wennnicht gefährlich.
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24.03.2014 14:02 Uhr von auru
 
+1 | -10
 
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Ob etwas ist oder nicht ist, hängt nicht von der Beweisbarkeit ab. Ich kenne jemand, die erzielt bei ihren Milchkühen mit Globuli gute Erfolge (Reduzierung bzw. Vermeidung von Antibiotika). Bei Tieren und Pflanzen (z. B. als Schneckenschutz Globuli im Wasser auflösen und gießen) scheidet der Placeboeffekt als Grund wohl aus.
Globuli sind keine Allheilmittel. Sie können aber die Schulmedizin ergänzen und z. B. Nebenfolgen günstig beeinflussen. Globuli allein soll man nur einsetzen, wenn bei Ausbleiben der Wirkung die Folgen nicht allzu schlimm sind oder die Schulmedizin keine tragbare Lösung anbietet.
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24.03.2014 14:21 Uhr von Jolly.Roger
 
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@eugler:
"Das Wasser ein "Gedächtnis" hat ist sicher keine Glaubensfrage, sondern bewiesen - und wichtiger, du kannst den Versuch jederzeit selbst nachvollziehen."

Nein.
Daran ist schon Jacques Benveniste selbst, der "Erfinder" dieser Theorie, kläglich gescheitert.

Aber du darfst gerne mal darlegen, wie man das nun beweisen können soll....


"Sämtliche Studien zur Wirksamkeit sind von oder werden finanziert duch die Pharmaindustrie"

Nö.
Erstens gibt es durchaus Studien von Öko-Medizinern, die aber so derart viele Fehler aufweisen, dass man sie sofort überführen kann. Zweitens steht es den Homöopathen doch frei, eigene Studien zu veröffentlichen, die aber dann bitte auch einfachsten wissenschaftlichen Standards entsprechen sollten.

Im Gegenteil, die Homöopathen weigern sich sogar, wissenschaftliche Studien durchzuführen, wenn ihnen die Möglichkeit zur Beeinflussung der Probanden genommen wird.

"die hier einen Mrd-Markt wegbrechen sieht, wenn niemand mehr neue "Hightech"-Medizin kauft."

Schon mal informiert, wieviel Geld mit den Homöopathie-Placebos gemacht wird?
Nein?
Ich helfe mal:
2008 wurde nur in Deutschland Zuckerkugeln für 400 Mio € umgesetzt. Weltweit waren es 2 Mrd. €.

Und diese Zuckerkügelchen kann man bei Ebay etc. für unter 30€ pro Kilo kaufen (das "fertige" Produkt dann übrigens für teilweise 200€ pro 100g!)

"Letztendlich kann man ebenso die Wirksamkeit vieler Schulmedizinischer Produkte in Frage stellen, da auch diese "nur" die Symptome lindern, aber in aller Regel nicht an der Ursache ansetzen. "

Wieso?
Die Wirksamkeit muss belegt werden. Ob diese Wirksamkeit nun gegen Symptome oder gegen die Ursache gerichtet ist, spielt für den Patienten erstmal keine Rolle. Ich möchte ja, das mir Aspirin erstmal gegen die Kopfschmerzen helfen, weil ich weiß, dass es gegen das Wetter keine Medizin gibt. Danke.

Und sorry, aber es gibt genügend Medikamente, die gegen die Ursache wirken, also kannst du dir dein einschränkendes, halbherziges "in der Regel" sparen.
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24.03.2014 14:34 Uhr von auru
 
+1 | -12
 
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24.03.2014 14:43 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -0
 
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"
Bei der Einnahme von Globuli beachten:
Globuli im Mund langsam zergehen lassen.
Vor der Einnahme die Kügelchen -nicht- in Kontakt mit elektrisch leitenden Stoffen (z. B. Metalllöffel) bringen und
kein Hand- bzw. Hautkontakt der Kügelchen mit anderen Personen. Das macht sie wirkungslos.
Plastiklöffel kann verwendet werden.

"

Danke, auf solche Kommentare habe ich ja gewartet....
Ausserdem nicht bei Vollmond einnehmen, ausser es ist Freitag der dreizehnte - sonst geht die Magie in den Kugeln übrigens auch verloren... *augenroll*

Sorry, aber kann man als erwachsener Mensch wirklich SO naiv sein? Bei kleinen Kindern verstehe ich das ja vollkommen, aber irgendwann kommt man doch in ein Alter, in dem man nicht mehr einfach jeden Mist glaubt, oder?
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24.03.2014 15:45 Uhr von Dracultepes
 
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Ihr habt vergessen, dass dazu ein Druide aus Harry Potter vorlesen muss. Sonst wirkt die "Magie" nicht.

Ist Harry Potter nicht zur Hand, geht auch Herr der Ringe, aber nur an Stellen an denen gezaubert wird.
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24.03.2014 15:52 Uhr von auru
 
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24.03.2014 16:33 Uhr von Maverick Zero
 
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Meine ß-Taste ist kaputt, deswegen schreibe ich hauptsächlich "ss" oder sz". Ausserdem hat das nichts mit dem Thema zu tun.

Soso.. die Apothekerin erzählt etwas von "Informationen" in Zuckerkügelchen... aha...
Also gehen wir mal einen Moment, davon aus, dass "Wasser" "Informationen" speichern kann, die einen "Gesundungseffekt" auslösen sollen: Welche Informationen sind dann hier bitte gemeint, und woher kommen sie?

Also.. wenn ich mir jetzt die Globuli mit dem Etikett "Arnica" reinpfeife, wirkt dann der Effekt von den Informationen von "Arnica" oder der von "Arsen" oder der von "Gold" oder der von "Brechwurz"? Woher wissen die Kügelchen denn, welche "Gesundungsinformation" ich jetzt gerade brauche?
Oder ist da in den Kügelchen einer Packung immer nur genau eine Information gespeichert?
Und warum sollte diese Information verloren gehen, wenn ich mit einem Metalllöffel drankomme?
Sind die Informationen etwa elektisch gespeichert?
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24.03.2014 16:48 Uhr von perMagna
 
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@ auru

Wenn, dann ist sie nicht gelernt, sondern eine studierte Pharmazeutin, die mit Sicherheit nicht an den Weihnachtsmann und ein Gedächtnis des Wassers glaubt.

Und zu behaupten, der bekannte Arzt/Apotheker/XY hätte mit Globuli eine Sepsis oder Krebs kuriert, ist wirklich ein alter Hut.

Komischerweise vertrauen die meisten Pendelschwinger im Ernstfall doch lieber auf die böse Pharma-Chemie. Es wird so lange mit Zuckerkügelchen und Steinen hantiert, bis das arme Kind im Fieberrausch auf der Intensiv mit einer i.v.-Antibiose behandelt werden muss.
Da schreibt komischerweise nie einer drüber.
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24.03.2014 17:47 Uhr von raterZ
 
+1 | -8
 
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An alle Kritiker:

Wie erklärt ihr euch, dass Arzneimittelprüfungen mit potenzierten Mitteln so differenzierte Arzneimittelbilder entstehen lassen?
(Wer mit den Begriffen hier nichts anfangen kann, hat sich eh noch nie richtig mit der Homöopathie beschäftigt).

Fänds mal gut, wenn mir das jmd. erklären könnte.
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24.03.2014 18:24 Uhr von Maverick Zero
 
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@raterZ:
Das liegt ganz einfach daran, dass diese "Arzneimittelprüfungen" keinen wissenschaftlichen Standards folgen. Die Ergebnisse sind null und gar nichts wert.


Zitat Wikipedia:
"Bis heute werden in der Homöopathie sogenannte Arzneimittelprüfungen durchgeführt, die jedoch keineswegs arzneimittelrechtlichen Medikamentenstudien gemäß dem Arzneimittelgesetz (siehe unten) entsprechen, sondern nach Hahnemanns Vorgaben durchgeführt werden: Homöopathische Prüfer, die gesund sein müssen, nehmen ein Mittel ein und notieren anschließend alle Veränderungen und Reaktionen, die sie an sich feststellen."

edit:
"Diese Prüfungen wurden bereits im 19. Jahrhundert als „höchst unwissenschaftlich“ kritisiert"

und:

"Bis heute gibt es keine einheitlichen Vorschriften für Arzneimittelprüfungen, lediglich Empfehlungen."

[ nachträglich editiert von Maverick Zero ]
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24.03.2014 18:48 Uhr von Maverick Zero
 
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Einen hab ich noch:
"Die homöopathische Medikation nach dem „Ähnlichkeitsprinzip“ ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht nachvollziehbar.[27][186][187] Die Beliebigkeit des Prinzips wurde schon zu Zeiten Hahnemanns kritisiert.[24] Eine Unterscheidung in subjektive oder objektive Symptome ist in der Homöopathie kaum von Bedeutung. Während in der Medizin Symptome als Krankheitserscheinungen angesehen werden, sind Symptome in der Homöopathie die Krankheit selbst und nicht bloße Erscheinung derselben.[187] Untersuchungen, wie etwa Röntgenbilder, Ultraschall oder Gewebeproben, werden zur Klärung der Ursache einer Krankheit nicht herangezogen. So werden bei konsequenter Durchführung beispielsweise allergisch, bakteriell oder viral hervorgerufene Erkrankungen gleich behandelt, wenn sie dieselben Symptome zeigen.[28][185][186] Hinzu kommt, dass dieselben Symptome Bestandteil verschiedener Arzneimittelbilder sind. Die sich daraus ergebende Vielzahl an übereinstimmenden Bildern macht die Wahl des Mittels willkürlich."

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