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Ukraine: Wolfgang Schäuble bezeichnet Kosten für Hilfen als zweitrangig

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat geäußert, dass die Kosten für die Hilfe in der Ukraine zweitrangig wären. Allerdings haben die Wirtschaftsweisen verlauten lassen, dass die Krim-Krise die größte Gefahr für die Weltwirtschaft sei.

Schäuble hatte am vergangenen Sonntag im ZDF gesagt, dass die Kosten eine untergeordnete Rolle spielen würden. "Hier geht es darum, dass die internationale Rechtsordnung eingehalten werden muss. Ob das jetzt uns wirtschaftlich und finanziell etwas kostet oder nicht, ist zweitrangig", so Schäuble.

Wenn man der Ukraine helfe, müsse diese aber große Veränderungen vornehmen. Das Geld dürfe nicht versanden, sondern müsste dort ankommen, wo es gebraucht wird, so Schäuble weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Kosten, Ukraine, Wolfgang Schäuble, Schäuble
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2014 13:47 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Genau. Wir haben es ja und ist ja nicht so, dass wir auch ein wenig von unseren Steuergeldern sehen würden. Schmeißt es doch einfach aus dem Fenster raus. Sagt nur vorher Bescheid, dann stell ich mich vorne dran und fang´s auf.
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24.03.2014 14:09 Uhr von kspott
 
+18 | -0
 
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Da hat er Recht, wem interessieren schon einige Milliarden. Klar das es für Schäuble zweitrangig ist, ist ja nicht sein Geld, sondern das des deutschen Steuerzahler. Da werden in der Ukraine wieder einige zu Millionären, ist doch schön.

Und immer wieder geht es nur um das schei..... Geld.

[ nachträglich editiert von kspott ]
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24.03.2014 14:12 Uhr von Pils28
 
+11 | -0
 
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Dann sollten wir mal eine internationale Rechtsordnung definieren. Und die nicht mal so und mal so auslegen, wie es gerade geopolitisch passt. Oder wie es gerade Chevron passt. Oder wie es gerade den Amis passt.
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24.03.2014 14:25 Uhr von Komikerr
 
+8 | -0
 
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Die Ukraine steht kurz vor nem Staatsbankrott. Optimistische Aussagen ( zur Zeit offizielle Aussagen ) zu Folge braucht die Ukraine bis Ende nächsten Jahrens 35 Milliarden Euro, um eventuell vielleicht den Bankrott zu entkommen.
Realistische Schätzungen zu Folge weitaus mehr.

Laut IWF lag das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Ukraine 2013 Jahr bei 7400 US-Dollar und die Währungsreserven 2013 / 2014 bei 16 Milliarden ( 2011 warens noch 37 Milliarden ).

Die Bruttoauslandsschuld der Ukraine lag 2013 bei 137 Milliarden US-Dollar und stieg wahrscheinlich weiter an. Davon entfallen auf den Staat knapp 78 Milliarden US-Dollar.
Und mit Beginn des Putsches sinkt die Hrywnja ( ukrainische Währung ) immer weiter ins Bodenlos.

Damit sind Kredite eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Ebenso verlieren westliche Banken mindestens 23 Milliarden Dollar, weil bei nem Staatsbankrott ist nix mehr zu holen.

Dementsprechend werden wir für den Bankrott mit all seinen Auswirkungen aufkommen dürfen, vorallem für die 23 Milliarden, die die Banken verlieren werden.

Und dann haben wir in der Ukraine aber auch hier bei uns über kurz oder lang, Zypern Verhältnisse... Enteignungen der Sparer.
Die Pläne für Ukraine liegen schon bereit: Sparer ab umgerechnet 7000 Euro sollen zwangsenteigenet und ausländische Währung wird komplett einkassiert.

Viel Spass mit dem Szenario.

[ nachträglich editiert von Komikerr ]
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24.03.2014 14:29 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+13 | -0
 
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Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, wo sich unsere Lehrer jede Woche für irgendwas entschuldigen mussten, das kein Geld da war, wie bei fehlender Kreide oder so (kein Witz).

Aber für alles was außerhalb Deutschlands ist, wird von Seiten unserer Regierung mit Geld herum geschmissen, sogar mit Ansage!

Für das einfache Volk ist nie Geld da, weder von der Wirtschaft (Mindestlöhne) oder vom Staat in Form von Steuersenkung.

Und mit was? Mit RECHT! Wenn die Lappen hier immer wieder das selbe wählen und sich über Alternativen lustig machen!
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24.03.2014 14:45 Uhr von CommanderRitchie
 
+12 | -0
 
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Jaja... wie üblich... alles Peanuts...
Da muss ich einem Vorkommentator völlig recht geben.
Finanzsituative Strategien der Regierung:
Innerdeutsche sozial-finanzielle Belange:
Hartz4 Aufstockung... Kampf der Parteien über mehrere monate wegen 5,00 Euro.
Rentenerhöhungen... entweder Nullrunden - oder unterhalb der Inflationsrate des Euro.
Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst... angeblich finanzstaatlich nicht tragbar.
Sanierung von Strassen und Brücken (Infrastrukturerhaltung)... kein Geld vorhanden.
Mindestlohn ?? Zähes Ringen um Lohngrenzen, Ausnahmen und Altersgrenzen über mehrere Monate.

Auslandspolitische Finanzhilfen aus Deutschland:
Griechenland = Saniert,
Bulgaren und Rumänen kriegen alles... ohne Gegenleistung.
Banken in Spanien = Bezahlt, Abgewickelt und Saniert.
Finanzzahlungsgarantie in dreistelliger Milliardenhöhe an die EU bei Euro- Krisen.

Sooo... jetzt noch Gelder für die Ukraine, Hilfszahlungen an Afrika, usw. und so fort...

Wie man erkennt, sind unseren Politikern bzw. Volksverarschern die Menschen in Deutschland völlig egal !!
Allerdings... wenn es um Diätenerhöhungen im Bundestag geht... da ist man sich schnell und einstimmig einig (ausgenommen ist hier die Linkspartei und Gregor Gysi). Die wissen als einzigste Partei was los ist... (und werden deshalb ja auch vom Verfassungsschutz bespitzelt... nicht das die den anderen Regierungsvertretern noch gefährlich werden) !!

Im Ausland den globalen Großkotz makieren... innerpolitisch den armen Jakob spielen...
Wer diese Mischpoke gewählt hat... bzw. wieder wählen möchte... der braucht sich auch nicht Beklagen !!

Gerade Schäuble sollte sich bei Finanzen mal ganz schön zurückhalten mit solchen Aussagen !!
Wenn es nach ihm gegangen wäre, würden die deutschen Finanzämter mit Alibi-Steuernachzahlungen ausländischer Banken aus Steueroasen abgefüttert werden... während sich Steuerhinterzieher wie Hoeneß und Zumwinkel sich eins in die Tasche gelacht hätten. Na ja... gottlob ist es ja anders gekommen und es werden die wunderbaren Steuerdaten-CD´s weiterhin angekauft.
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24.03.2014 14:47 Uhr von KobaltKobold
 
+5 | -0
 
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Ist auch nicht sein Geld, was verpraßt wird. Außerdem find ich es gut, daß meine Steuergelder an militante Neonazis und Faschisten in der Ukraine fließen. Der Naziputsch soll sicherlich eine Strafe für die Ukranier sein, weil sie es gewagt haben, die von uns gewählte Timoschenko aus dem Amt zu schmeißen.
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24.03.2014 20:30 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -0
 
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"Bei den nächsten Wahlen wird Schäuble und seine Partei ... zweitrangig! "

Das spielt keine Rolle, dann kommt der nächste Diener der Weltelite und das ganze geht weiter im Takt ohne Unterbrechung. Deswegen ist die repräsentative Demokratie auch ein Witz.
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24.03.2014 20:45 Uhr von propaganda
 
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Na das muss man eventuell etwas differenzierter sehen. WÜRDE das Geld bei den Ukrainern ankommen und ihnen helfen, wäre ich da nur halb so aufgebracht. Aber es geht ja mal wieder nur darum, irgendwelchen Banken, die mit ihren Krediten an die Ukraine auf den dicken Reibach hofften, aus der Klemme zu helfen, und eben diesen Reibach zu ermöglichen. Und DAFÜR keinen Cent aus deutschen Steuergeldern!!!!
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25.03.2014 11:36 Uhr von delerium72
 
+0 | -0
 
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Ja nee, is klar! So wie in Griechenland Herr Schäuble?
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26.03.2014 15:40 Uhr von alecccs
 
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wundert das echt noch jemanden ?

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