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Belgien: Verschwendung von Lebensmitteln in Zukunft strafbar

Supermärkte in der belgischen Provinz Wallonien dürfen nach der Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch das wallonische Parlament keine Lebensmittel mehr als unverkäufliche Ware entsorgen. Die Strafen bei Zuwiderhandlung fallen drakonisch aus.

Die Supermärkte sollen ihre noch verzehrbare Ware von nun karitativen Organisationen zukommen lassen. Wer sich nicht an das neue Gesetz hält, kann seine Verkaufslizenz verlieren.

In der wallonischen Stadt Herstal ist das Gesetz schon seit sechs Monaten gültig. Zuvor wurde berechnet, dass landesweit jedes Jahr Lebensmittel im Wert von zwei Milliarden Euro weggeworfen werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zukunft, Belgien, Lebensmittel, Verschwendung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2014 10:14 Uhr von Borgir
 
+45 | -2
 
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Das nenne ich mal ein sinnvolles Gesetz. Aber wieder bezeichnend, dass so eine (eigentlich) Selbstverständlichkeit per Gesetz durchgesetzt werden muss.
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24.03.2014 10:25 Uhr von Rechtschreiber
 
+21 | -1
 
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Sinnvoll klingt es, aber ob sich das tatsächlich so durchsetzen lässt? Ich finde die Produktion für die Mülltonne allerdings als absolute Sauerei. Und auch, dass unförmiges Gemüse entsorgt wird, gehört verboten.
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24.03.2014 10:30 Uhr von quade34
 
+5 | -3
 
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Es müssen aber auch die Lebensmittel-Verfallsvorschriften angepasst werden. Abgelaufene Lebensmittel dürfen nicht in Verkehr gebracht werden.
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24.03.2014 11:09 Uhr von dragoneye
 
+19 | -1
 
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Berlin 24.3.2022
Bundeskanzlerin Nahles hat ein neues Gesetz beschlossen wonach die Verschwendung von potentieller Arbeitszeit, sogenannte Freizeit, unter Strafe gestellt wird.
Bürger müssen die potentielle Arbeitszeit karitativen Organisationen zukommen lassen, u.a. den Sondereinheiten der EU-Kommision oder der SPD.
Bei Zuwiderhandlung werden drakonische Strafen verhängt sowie das Recht auf Nachkommen entzogen.
;)
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24.03.2014 12:07 Uhr von Sarkast
 
+5 | -0
 
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Ob das auch für Mc Donald´s gilt?
Was dort täglich weggeschmissen wird, ist der reine Wahnsinn.
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24.03.2014 12:31 Uhr von opheltes
 
+9 | -0
 
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Das herrlichste ist immer wenn Lebensmittellaeden Baecker & Co. ihren Ueberschuss hinten in die Tonne hauen und dann andere diese Ware entnehmen, werden sie angezeigt wegen Hausfriedensbruch & Co. :D
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24.03.2014 12:32 Uhr von Maedy
 
+0 | -0
 
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@ dragoneye
Berlin 24.3.2022 Bundeskanzlerin Nahles-darauf nagel ich dich fest :-)
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24.03.2014 12:52 Uhr von DJFischkopp
 
+6 | -5
 
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Eine gute Idee auch für Deutschland, ausser für die REWE-Gruppe da die bis heute nur "frische"-Müll verkauft und deren Produkte schon beim Einkauf schlecht sind... seit Jahren!

P.S.: ich kann das bewerten da ich Lebensmitteltechniker bin
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24.03.2014 13:39 Uhr von kspott
 
+1 | -0
 
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Na das wäre ja mal etwas Sinnvolles. Ob die Lebensmittelhersteller sich das aber gefallen lassen, die wollen doch verdienen. In Deutschland wäre solch ein Gesetz mit Sicherheit nicht möglich.
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24.03.2014 17:03 Uhr von heinzinger
 
+0 | -0
 
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Das ist mal ein sinnvolles Gesetz gegen Verschwendung, allerdings besteht natürlich die Gefahr, dass die Kunden im Laden gar keine Lebensmittel mehr kaufen, sondern sie sich gleich kostenlos bei den karitativen Stellen abholen.
Darum werfen hier auch so viele Supermärkte das Essen lieber weg anstatt es der Tafel zu spenden.

[ nachträglich editiert von heinzinger ]
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24.03.2014 19:35 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
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Lasst ma machen wie bei irgendeiner großen Hungersnot anno dazumal, als das ganze Gebiet um den Reichstag mit Kartoffeln bepflanzt wurde ;)
Warum können diese Guerilla Gardening-Terroristen nich ma überall Gemüse pflanzen, dann muss keiner hungern. Bohnen haben schöne Blüten, das macht was her.
Was nich gegessen wird, machen wir zu Kompost und somit in den Kreislauf.
Gutes, frisches Essen sollte ein Grundrecht sein.
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26.03.2014 22:56 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Jetzt mal eine Statistik aufstellen wie lange es braucht oder ob es überhaupt stadtfindet, dass sich vernünftige Lebensweisen gegen praktizierende, auf abstrusen Theorien basierende und mit Finanzgewalt etablierte Raubwirtschaft durchsetzt.

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