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Wasserverteilung: Für ein Fast-Food-Menü werden 6.000 Liter Trinkwasser verbraucht

Auf unserem Planeten leben eine drei viertel Milliarde Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dass dann bei uns die Herstellung eines Fast-Food-Menüs 6.000 Liter Trinkwasser verbraucht, ist schon ein krasser Gegensatz.

Die Zahl der Süßwasserfeuchtgebiete sinkt auf der ganzen Welt. Dem gegenüber steht ein steigender Bedarf an Süßwasser. 2,6 Milliarden Menschen leben ohne nennenswerte, sanitäre Einrichtungen, so dass 80 bis 90 Prozent der Abwässer ungeklärt in Flüsse und Seen gelangt.

"Die Ausbeutung und Verschmutzung von Trinkwasser und die Zerstörung von Feuchtgebieten ist eine schleichende, globale Umweltkatastrophe", so WWF-Deutschland-Mitarbeiter Philipp Wagnitz. Größter Wasserverbraucher ist mit 70 Prozent übrigens die Landwirtschaft. Diese müsste Problemlösungen finden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Liter, Verbrauch, Landwirtschaft, Trinkwasser, Menü, Fast-Food Restaurant
Quelle: www.n-tv.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2014 13:02 Uhr von UICC
 
+12 | -4
 
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Ja nee is klar.
Und wie viel Wasser wird gespart bzw. trotzdem verbraucht wenn wir jetzt keine Whopper Menüs essen?
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23.03.2014 13:03 Uhr von Borgir
 
+5 | -8
 
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Wieso trotzdem verbraucht? Zusätzlich verbraucht trifft es wohl eher.
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23.03.2014 13:24 Uhr von SNnewsreader
 
+11 | -3
 
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@Bogir

Irgendwas muss man ja futtern und nicht jeder lebt vegan, oder ist mit einem eigenem Garten beglückt.
Selbst unser kleiner Garten mit 20 x 15m braucht um 65000l Wasser im Jahr! (gerechnet auf 120 Tage Bewirtschaftung). Ja, wir haben einen eigenen Brunnen. ;-)
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23.03.2014 13:24 Uhr von Oberhenne1980
 
+33 | -1
 
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An sich hat die News nicht unrecht. Allerdings stört mich hier wieder die typische Vermischung zweier Fakten, die keinen kausalen Zusammenhang haben.

Wir Menschen in den wasserreichen Gebieten der Welt könne Wasser sparen, bis wir schwarz werden, deshalb haben nicht automatisch mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und es kommt auch nicht mehr Wasser aus dem Wasserloch in Zentralafrika.

Der Verbrauch von Wasser ist die eine Sache, dass in anderen Gegenden der Welt keine Abwasseraufbereitung existiert eine andere.
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23.03.2014 14:00 Uhr von Feinwerkzeug
 
+7 | -0
 
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und warum braucht man für ein menü 6000L wasser?
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23.03.2014 14:23 Uhr von Arne 67
 
+3 | -1
 
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Ja man kann alles hoch rechnen, so wie es in diesem Fall anscheinend auch getan wurde. Nur ob die zahlen dann stimmen, das will ich hier einmal bezweifeln. Wäre der "Verbrauch" sp hoch, dann würde das Menue sicherlich um einiges mehr kosten. Da keiner der "Hersteller" etwas zu verschenken hat.
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23.03.2014 14:25 Uhr von Hanna_1985
 
+10 | -1
 
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Diese Zahl wirkt natürlich beeindruckend. Aber wieviel Wasser benötigt denn ein "normales" Mittagessen aus Kartoffeln, Fleich und Gemüse? Da werden ja nicht nur die 3, 4 Liter Wasser gebraucht, in denen das Essen kocht.

Verbrauch der Pflanzen und des Tieres als Nahrung, waschen der Pflanzen nach dem Ernten, etc.etc. auf dem Weg geht ja auch massig Wasser "verloren". Aber es wird ja wieder aufbereitet und neu verwendet. Und Wasser sparen ist in Städten sogar negativ, oft müssen Kanäle zwangsgeflutet werden um ein verstopfen zu verhindern.

Und auch, was bereits gesagt wurde, stimmt ja. Selbst wenn wir 10 Millionen Liter Wasser "sparen", gibt es dadurch in Afrika ja keinen Brunnen mehr, im dem sich 10 Millionen Liter Wasser plötzlich befinden...
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23.03.2014 14:40 Uhr von Atheistos
 
+3 | -0
 
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Wir importieren außerdem massenweise an Wasser in Form von Früchten und anderen Lebensmitteln.
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23.03.2014 15:13 Uhr von abymc1984
 
+6 | -2
 
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die leute die von "verbrauch" sprechen labern nur müll... das wasser ist in einem ständigen kreislauf aber es ist NICHT weg.
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23.03.2014 15:51 Uhr von das kleine krokodil
 
+1 | -0
 
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@Hanna_1985
wie groß ist dein Kartoffelmittagessen?
Für die Herstellung von 1kg Kartoffenln braucht es 106 Liter wasser
http://www.wasserstiftung.de/...
Wobei da der Wasserverbauch natürlich auch relevant wird wenn man unterschiedliche Orte betrachtet in Deutschland muss relativ wenig wasser dazu gegeben werden (viel wasser kommt vom Regen) aber Kartoffeln die z.B.: aus Ägypten kommen benötigen sehr viel zusätliches Wasser was tief aus dem Boden geholt wird http://www.3sat.de/...
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23.03.2014 16:01 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -3
 
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solche hanebüchenen vergleiche sind doch einfach moppelkotze, weil sie in der praxis nicht funktionieren.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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23.03.2014 16:10 Uhr von das kleine krokodil
 
+3 | -4
 
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@abymc1984
Man kann teilweise durchaus von Verbrauch reden, wenn das Wasser danach ungenießbar geworden ist verschmutzt (z.B.: durch dünger), oder wenn es zu Salzwasser wird, weils dann das Süßwasser irgendwann im Meer ist. Das Fossile Wasser welches in einigen Ländern mitlerweile zur Bewesserung genutzt wird ist auch ein großes Problem, da werden jetzt in einigen Gebieten Riesiege Felder Bewirtschaftet und dadurch haben Brunnen für die Normale Bevölkerung plötzlich kein Süßwasser mehr und auch die Felder kann man wohl in 30-50 Jahren vergessen da dann dafür das Wasser fehlt.

Klar man kann da wieder versuchen mit z.B.: Meerwasserentsaltzungsanlagen entgegen zu wirken, aber es ist doch teilweise recht aufwendig und teuer.
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23.03.2014 17:12 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -3
 
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@das kleine krokodil

in 30-50 Jahren ist das aber villeicht gar nicht mehr aufwendig und teuer, sondern gang und gebe!?
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23.03.2014 18:12 Uhr von Djerun
 
+1 | -2
 
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bekloppte rechnung

oder hat der wwf jetzt genau die menge an "rohstoffen" hergestellt die exakt für 1 menu reicht?
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23.03.2014 18:26 Uhr von das kleine krokodil
 
+2 | -2
 
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@TeKILLA100101
Denkbar das es da Fortschritte gibt, aber das hat man auch beim Bau von Atomkraftwerken gesagt als es um die Frage der Entsorgung des Mülls ging und eine Lösung hat noch keiner Gefunden.

@Bleissy
Ja salzwasser regnet durchaus wieder ab, das Problem ist natürlich das man nur eine Begrenzte Menge Süßwasser zur verfügung hat und wenn es im großem Stil für Landwirtschaft genutzt wird, dann fehlt es der Bevölkerung. Und das Fossile Wasser ist aufgrund des Alters kein Teil des wasser Kreislaufs und das wird momentan Massiv genutzt.

Also ich denke durchaus das man von einem Verbrauch reden kann, auch wenn es irgendwann zurück kommt. So fehlt es erstmal eine Weile.
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23.03.2014 18:48 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -2
 
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@ das kleine krokodil

Man kann halt vorher nie wissen, wie sich irgendwas entwickelt. Soll man deshalb auf Fortschritt verzichten?
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23.03.2014 19:54 Uhr von das kleine krokodil
 
+2 | -2
 
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@TeKILLA100101
Wenn man man Wasser hoch holt das teilweise seit der Letzten Eiszeit da lagert um dann in der Wüste von Ägypten Kartoffeln anzubauen die man nach Europa Exportiert, dann weiss ich nicht ob man das Fortschritt nennen soll.

Und grundsätzlich sollte man dinge erst Erforschen bevor man sie Großflächig einsetzt. Wir haben es beim Atommüll gesehn ebenso bei dem GAU von Fukushima da weiss auch keiner was er tuen soll, wir haben es bei Contagan gesehen. FCKW war auch sehr schön. Asbest ist auch ein sehr schönes Beispiel gewesen.
Diese liste ließe sich noch sehr lange Fortsetzen.

Und es hat nichts mit Fortschritt zu tuen für Kurzfristige gewinne einen Schaden anzurichten mit dem die nächsten Generationen über Jahrzehnte (oder noch länger) leben müssen. Fortschritt ist gut, nur muss man auch immer erst erforschen ob es risiken gibt und nicht ohne zu wissen was die Potentiellen Konsqeuenzen sind eine großflächige Nutzung von solchen Produkten starten.
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23.03.2014 22:14 Uhr von TeKILLA100101
 
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@das kleine krokodil

Du hast ja recht mit dem was du sagst, ich sage nur, es ist auf keinen Fall möglich ALLE Risiken bei neuen Dingen vorher abzuschätzen.
Wie will man Dinge vorab auf etwas testen, was sich erst nach 15 oder 20 Jahren herausstellt, dass es so gefährlich ist.

Wenn man so vorgehen würde, wie du es hier "verlangst", dann wären wir wohl gerade bei der industriellen Revolution angekommen...

Ich finde es schlimmer, dass zu wenig getan wird, WENN sich nach 15-20 Jahren herausstellt, dass diese Dinge absolut schädlich sind.
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24.03.2014 15:13 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -1
 
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Die Rechnung wäre noch interessant.

"da iss ne grüne lügenpropaganda
es wird schlicht KEIN wasser verbraucht 0 liter"

Das ist sowas von falsch!
Was trinken die Tiere? Womit wird das Papier hergestellt? Womit die Tablette abgewaschen? Womit wird das Gemüse gewaschen und hinterher die Küche geputzt? Womit wird der Rinderstall geputzt? Und zu guter letzt: Was macht gute 60% der Masse deines Burgers aus??

So gut wie JEDER Herstellungsprozess verbraucht Wasser, der Bedarf kann dabei sehr unterschiedlich sein. Aber nur immer schön Bullshit schreien, bevor man das Hirn benützt.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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25.03.2014 21:12 Uhr von Hanna_1985
 
+0 | -0
 
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Hmmm interessant.
Also bleibt jegliche Flüssigkeit in dir drin, die Du konsumierst?
Wenn Du Deine Bude putzt, wo bleibt das dreckige Wasser?
Du gehst pinkeln, Du ziehst ab.
Du schüttest das Wasser in den Ausguss.
Ist es verbraucht?
Oder geht es in die Kanalisation, ins Klärwerk, und kommt danach zurück?
Das Wasser wird verwendet, benutzt, aber es ist nicht weg - es ist in einem Kreislauf.
Nicht wie zum Beispiel Benzin.
Das verbrennt und ist weg.
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27.03.2014 06:11 Uhr von mcdar
 
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Es ist nicht egal wie viel Wasser man verbraucht, da die Energie, Chemie und der Aufwand welcher zur Aufbereitung verwendet wird, einberechnet werden muss.
Man stelle sich die Erde wie einen nassen quadratischen Schwamm vor, welcher auf einer Ecke steht(konzentrierter Wasserabfluss). Das komplette Wasser fließt dann in dieses Eck und der Rest wird immer trockener. So ähnlich ist es mit der Wasser-Sättigung der Erde. So schnell kann es nicht nachfließen.
Es gibt genug altbewährtes, da muss man nicht auf den Neuzeitsschund schwören.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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