23.03.14 11:16 Uhr
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Deutschland: Wasser wird immer teurer, weil der Verbrauch sinkt

Die Preise für den Wasserverbrauch variieren sehr stark in Deutschland. In Niedersachsen sind 1.000 Liter Wasser mit 1,23 Euro am günstigsten, in Berlin mit 2,17 Euro am teuersten.

Die Kosten für die Wasserversorgung steigen immer weiter, die Gründe dafür sind vielseitig. Ein paradoxer Grund dafür ist unter anderem, dass die Deutschen immer sparsamer mit Wasser umgehen. Und zwar so sparsam, dass der Durchlauf in den Wasserleitungen so gering ist, dass sich immer mehr Schadstoffe wie Blei oder Nickel ablagern.

Die Wasserwerke müssen daher die Rohre immer mehr durchspülen, was entsprechend Kosten verursacht, die dann auf die Endverbraucher umgelegt werden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Preis, Kosten, Wasser, Anstieg, Verbrauch
Quelle: www.focus.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2014 11:25 Uhr von frederichards
 
+49 | -5
 
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Und das ist einer der Hauptgründe., warum man an Wasser nicht groß sparen kann. Wenn wir sparen, haben wir nur weniger Wasser verbracht.

Ich frage mich aber, warum die Abwassersysteme mit Trinkwasser geflutet werden müssen, genauso gut könnte man natürliche Wasseradern nutzen, um die Abwassersysteme zu reinigen.

Aber ein weiterer Grund, sind natürlich ökonomischer Art. Wenn man weniger verdient, muss man die Messeinheit - hier qm - teuer machen, um das nötige Wachstum zu generieren, da Instandhaltungs- und Neubaumaßnahmen auch immer teurer werden.

Hauptsache ist aber, dass Wasser und Trinkwasser in öffentlicher Hand bleben und nie an private Investoren verkauft wird.
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23.03.2014 11:27 Uhr von opheltes
 
+11 | -2
 
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Na dann lassen wir einfach dauerhaft den Hahn offen^^
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23.03.2014 11:29 Uhr von TeKILLA100101
 
+27 | -6
 
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@frederichards

Vielleicht sollte man mal daran gehen, nickel- und bleifreie Rohre einzusetzen. Dann muss man auch keine Angst haben, dass sich der Dreck ins Wasser absetzt.

Was nützt es mir, wenn ich mir eine tolle Schadstofffreie, neue, super-sparsame Armatur kaufe, die selbst blei- und nickelfrei ist, wenn der Dreck schon im Wasser selber drin ist!?

Klar, kann man nicht von heute auf morgen machen, aber grundsätzlich sollte der Weg doch da hingehen, dass man wirklich weniger Wasser benötigt.
Ich finde, die machen es sich zu einfach.
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23.03.2014 11:46 Uhr von star77
 
+40 | -1
 
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Wenn wir alle viel Wasser verbrauchen müssen wir alle mehr bezahlen. Wenn wir alle weniger verbrauchen müssen wir auch mehr bezahlen. Wie man sieht es spielt keine Rolle.
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23.03.2014 11:53 Uhr von Borgir
 
+28 | -6
 
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Das wird bald keine Rolle mehr spielen. Wenn die Wasserwirtschaft privatisiert wurde, wird Wasser richtig teuer.
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23.03.2014 12:22 Uhr von quade34
 
+22 | -2
 
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Die Politik und hauptsächlich die grünen Spinner haben den Deutschen das Wassersparen eingeredet. Hohe Preise haben dieses Vorhaben begünstigt. Die Kosten für die Wartung der Abwasserkanäle wuchsen ins Gigantische, weil sie ihre bisher gut funktionierende eigene Reinigungsfunktion verloren. Die Preisspirale drehte sich hoch und der negative Effekt verstärkte sich. Die Umkehr, auch durch niedrigere Preise, wird nichts nützen, denn die Menschen haben das Wassersparen so verinnerlicht, dass sie es auch weiter tun.
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23.03.2014 12:24 Uhr von fuxxa
 
+3 | -14
 
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23.03.2014 12:56 Uhr von KPF-Geronimo
 
+5 | -1
 
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@ angelthevampyr
Ich muss dir an dieser Stelle widersprechen. Von wegen Strassen aufreissen. Es gibt eine Methode mit der man vorhandene Leitungen mit Kunststoff auskleiden kann. Wird im Prinzip wie ein Kondom verarbeitet. Nur umgekehrt. Man bläst das Material wie einene Luftballon in die Leitung.
Das mit dem niedrigen Verbrauch die Kosten steigen würden war doch schon lange klar. Lieber mehr Geld einfordern als sanieren.
Ausserdem werden meines Wissen schon seid mehr als 15 Jahren Kunststoffleitungen verbaut.
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23.03.2014 13:11 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -2
 
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@ BastB

Dann klingt es aber nicht mehr so reißerisch ;-)
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23.03.2014 13:41 Uhr von Schok
 
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23.03.2014 13:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -8
 
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@ frederichards
"Hauptsache ist aber, dass Wasser und Trinkwasser in öffentlicher Hand bleben und nie an private Investoren verkauft wird."

Ich weiß ja nicht wie das in anderen Städten so üblich ist, aber ich wohnte bisher nur in Städten mit PRIVATEN Wasserversorgern. Daher kann man in diesem Punkt nicht von bleiben reden.
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23.03.2014 14:00 Uhr von mrrattle
 
+6 | -0
 
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genauso wird es bei Kraftstoff sein. z.B. ein Auto verbraucht 6 l/100 km. Benzin 1,50 €, was glaubt ihr wird dann der Benzin kosten, wenn jedes Auto nur 3 Liter verbraucht? Die drehen das immer so, dass es ihnen passt. Du wirst abgezockt, so oder so.

[ nachträglich editiert von mrrattle ]
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23.03.2014 14:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
+13 | -0
 
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@Schok
"Schon mal was von Wasserknappheit gehört?"

Ja, aber noch nicht gesehen, ah doch einmal in Marokko.
Wo vermutest du den in Nord-Europa?

"In manchen stellen in Köln kann man das Leitungswasser nicht wirklich als Trinkwasser mehr bezeichnen. "

...und deren Infrastruktur wird besser, wenn ich in Süddeutschland Wasser spare? Den Zusammenhang bringe ich nicht ganz hin.

"zahlen gleich viel für die Reinigung der Rohre, als umgekehrt"

Dir ist schon klar das die zum reinigen das von uns gesparte Wasser nutzen?

"Die klärwerke werden das schon irgendwie packen,"

unser Abwasser kannst du trinken.
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23.03.2014 14:32 Uhr von Arne 67
 
+2 | -2
 
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Es spielt doch keine Rolle, wie viel oder wie wenig Wasser wir verbrauchen, solange die Firmen Ihren Gewinn immer noch höher schauben. Ausreden sind da immer schnell gefunden.
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23.03.2014 14:43 Uhr von frazerelite
 
+3 | -1
 
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dazu gab es schonmal eine news, das liegt wohl daran dass die leitungen für höheren verbrauch ausgelegt sind wie es vor 20-30 jahren war
hinzu kommt dass strom, gas ,öl sau teuer geworden ist und die leute überall sparen wollen/müssen
da kommt dann noch hinzu dass es leute gibt die es übertreiben und die klospülung mit regenwasser speisen und dann im bekanntenklreis bei jeder gelegenheit damit angeben wie toll sie sparen
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23.03.2014 15:13 Uhr von hellboy13
 
+0 | -5
 
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Auch wieder so eine Schrott News da die Industrie nicht mitgerechnet wird.

[ nachträglich editiert von hellboy13 ]
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23.03.2014 15:33 Uhr von ar1234
 
+3 | -1
 
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Wer von Wassersparen redet, hat in der Schule nicht aufgepasst, so einfach isses. Wer auch immer wasser sparen möchte, sollte erstmal lernen, wie der Kreislauf des Wassers funktioniert. Diese Fragen sollte man sich stellen. Wo kommt es her und wo geht es hin? Was ändert sich, wenn man mehr Wasser "Verbraucht" und was wenn man weniger Wasser "Verbraucht"? Was bedeutet "Verbrauchen" und was ist "verbrauchtes" Wasser?

Ich hab schon als Kind gewusst, dass es keinen Einfluss auf die Welt hat, wenn ich mehr oder weniger Wasser Verbrauche. Als Erwachsener habe ich nur noch dazugelernt, dass Wassersparen nicht nur nichts nützt und aufwändig ist, sondern sogar schädlich ist.
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23.03.2014 15:35 Uhr von Schok
 
+0 | -12
 
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23.03.2014 16:43 Uhr von ar1234
 
+12 | -0
 
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@Schok: Tolle Zahlen. Aber du plapperst nur Geseiher von Ökospinnern ohne Grundbildung und ohne Verständnis der Natur nach. Erst Natur verstheen, DANN Natur schützen.

Zitat: "Bleiben also 0,75% trinkbares Wasser auf der Erde. Der Knackpunkt ist, dass Süßwasser sich nicht vermehrt. Es bleibt einfach gleichviel."

Das Wasser wird aber auch nicht weniger, denn es bleibt auch dann einfahc gleich viel, wenn wir es "verbrauchen". Die Orte, wo Wasser gespart werden muss, liegen weit weg. Und dort muss man auch meist nicht aus Gründen des Umweltschutzes sparen. Lege dir doch erstmal richtige Sachkenntnis zu, bevor du irgendwelche Gülle verbreitest!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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23.03.2014 17:15 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -0
 
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@Schok


Das jemand der Wasserspartechnik verkauft so argumentiert verwundert jetzt nicht.

Aber nochmal was profitiert man in Afrika , wenn jemand in Schweden Wasser spart?

Zumal man Wasser wirklich nicht verbrauchen kann.
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23.03.2014 17:16 Uhr von asianlolihunter
 
+2 | -8
 
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Der sektor soll endlich privat werden, damit man endlich richtig wirtschaften kann
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23.03.2014 18:28 Uhr von Schok
 
+1 | -9
 
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@bud

Verbrauchtes wasser kannst du nicht gleich wieder erneut trinken. Aus der Toilette möchte ich nicht wasser für mein Tee kochen. Salzwasser kannst du auch nicht direkt trinken. Wäre nicht gut für den Körper.

Die andere Seite der Medaille ist mir bewusst. Aber dennoch sollte man Umwelt bewusster denken. Die Zahl der Bevölkerung steigt. Die Kläranlagen laufen teils schon am Limit. Siehe Köln. Aber etwas globaler sollte man schon denken. Wie lange wird das sonst so weiter gut gehen, das wir hier in Deutschland noch Trinkwasser haben werden?
Das selbe ist mit Öl nicht anders. Die Rechnung werden vielleicht nicht wir erhalten, aber unsere Nachkommen. Und es wäre egoistisch zu sagen: „Solange es mich nicht betrifft, ist mir das alles egal.“ Das es in Afrika nicht deswegen gleich regnen wird, ist mir schon klar.
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23.03.2014 18:42 Uhr von Mecando
 
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"Ein paradoxer Grund dafür ist unter anderem, dass die Deutschen immer sparsamer mit Wasser umgehen."

Das ist nicht paradox, das ist nur logisch.
Die Kosten des Anbieters für die Infrastruktur (Rohrsysteme und deren erhaltung, Anlagen, usw.) werden über den qm-Preis auf den Kunden umgelegt. Logisch, die Wasserversorger sind ja keine edlen Samariter.
Wenn die Kunden nun die Hälfte ihres Wassers einsparen, dann fehlt dem Versorger ein Teil der erwarteten Gelder zum Unterhalt der Infra.
Also muss der Preis pro qm angehoben werden.

Wenn man jetzt noch die zusätzliche Spülung und Reinigung der Infra aufgrund des niedrigen Verbrauchs mit betrachtet, sollte jedem logisch denkenden Menschen klar sein warum es eigentlich dumm ist wasser zu sparen, zu mindest in Privathaushalten. Für Betriebe mit riesigen Bedarfsmengen macht sparen schon Sinn.
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23.03.2014 19:26 Uhr von Richardheim
 
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Wozu brauche ich dann eine wassersparende Waschmaschine, einen wassersparenden Geschirrspüler, eine wassersparende Duschbrause, nur um im nachhinein mehr zahlen zu können? Man wird nur verarscht, von vorne bis hinten....
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23.03.2014 19:42 Uhr von csmx
 
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@ar1234
Wasser wird laut Dradio in Deutschland zu 99,5 % nur gebraucht, es wird dem natürlichen Wasserkreislauf entnommen und wieder zurückgeführt, deine Argumentation stimmt damit überein. Was allerdings auch berücksichtigt werden muss ist der Energieaufwand für das reinigen der Abwässer und der für das Aufbereiten von Trinkwasser.

Wasser sparen allein genügt nicht, die Infrastruktur muss nach und nach angepasst werden, und das dauert. Moderne Kanalisationen kommen auch mit geringeren Wassermengen zurecht. Ist wie mit den Windparks, deren Errichtung allein genügt nicht, es muss die Infrastruktur angepasst werden.

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