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Arbeitnehmer gehen lieber krank zur Arbeit anstatt blau zu machen

In Deutschland gehen sehr viele Arbeitnehmer mit einer Krankheit arbeiten. Der Anteil derer, die eine Krankheit zu Hause auskurieren, ist sehr viel geringer. Dies hat eine repräsentative Umfrage von Forsa für die IKK ergeben.

Von den insgesamt 1.000 Befragten sind 80 Prozent krank arbeiten gegangen. Meistens wurde die Geringfügigkeit der Erkrankung als Grund angeführt, doch arbeiten zu gehen. Auch die Solidarität gegenüber den Kollegen habe dabei eine Rolle gespielt.

Elf Prozent der befragten Arbeitnehmer äußerten, dass sie schon einmal blau gemacht hätten. Von den 18- bis 29-Jährigen äußerten dies sogar 22 Prozent. Grund war zumeist der Wunsch nach einer Auszeit. Es wurden aber auch private Termine oder Konflikte mit Vorgesetzten angegeben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Umfrage, Krankheit, Arbeitnehmer, Anwesenheit
Quelle: www.aponet.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2014 10:56 Uhr von Delios
 
+30 | -1
 
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Ganau das ist das Problem. Hatten wir vergangenen Monat auch. Anstatt die Leute ihre Grippe zu Hause auskurieren, kommen die munter auf Arbeit und am Ende fehlen dann in jeder Schicht 20 Leute weil alle angesteckt sind...

Man kann es den Leuten aber auch nicht vorwerfen. Gerade in der Zeitarbeitsbranche werden die Arbeitnehmer massiv unter Druck gesetzt von ihren Vorgesetzten.
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23.03.2014 11:00 Uhr von Kostello
 
+15 | -7
 
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Mir ist, während ich mit einer Grippe krank zu Hause war, gekündigt worden, per Einschreiben. Da müsste ich krank zum Arbeitsamt gehen. Kündigungsgrund war nicht die Krankheit, sondern betriebsbedingt. Wie sich später herausstellte eine Finte. Bald verliere ich wahrscheinlich jetzt noch meine Krankenversicherung. Mir sind Leute bekannt, die nachdem sie arbeitslos wurden nicht mehr krankenversichert waren. Alle vier Jahre werden hier Politiker gewählt, die alles viel besser machen, als es gewesen ist.
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23.03.2014 11:01 Uhr von Rechargeable
 
+7 | -6
 
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Es ist nicht das Problem der Kranken Leute, sondern die Mentalität des Entlassens.

Ich gehe auch Lieber krank arbeiten, weil einfach das ungute Gefühl da ist, das man entlassen wird.
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23.03.2014 11:17 Uhr von blade31
 
+17 | -1
 
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Wenn man Krank ist macht man nicht blau!
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23.03.2014 11:20 Uhr von xlibellexx
 
+6 | -5
 
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Ich bin ja tagtäglich mit Patienten konfrontiert die immer wieder klagen wie schlimm es doch sei auf ihrem Arbeitsplatz nur wenige gehen zu ihrem Job mit Freude arbeiten .

Wir haben jetzt festgestellt das unsere Patienten alle über 35-60 sind . Unser Prof. ist der hundert Prozentiger Meinung das wir in genau nicht mehr als 3 Jahren ein Riesen Problem haben werden . Viele sterbende Menschen , alters bedingt die Welle der 70´er sagt er immer , und die Generation von 15-30 Jährigen werden diese Balance leider nicht beheben können . Es sieht sehr schlecht aus für uns in Europa . Global haben wir das Problem jetzt .

Ein Riesen Loch von Lücken wird in der Wirtschaft entstehen . Weil einfach die Geburtenschwachen Jahre hier sich stark zeigen werden .

Jetzt wissen wir warum die EU , Länder in die EU aufnimmt , wo wir alle mit den Augen rollen und Schimpfen .......es sind die Länder mit Kindern !!!!!!
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23.03.2014 11:25 Uhr von newschecker85
 
+5 | -2
 
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@ Mister-L

Wenn du n AG bist oder wärst, dann wärste n guter AG.

Wo ich bis vor 7 Monaten gearbeitet habe, galt man da erst als krank wenn man fast tot warst, alles andere galt nicht. Selbst Krankenscheine hat er angefechtet. Meist gab es da wenn man wiederkam, eine Kündigung.

Vergaß zu sagen, das war so im Jahr 2012, dort als das "Jahr der Hölle" bekannt.
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23.03.2014 14:15 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -7
 
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Ich hatte letztes Jahr 3 Tage lang eine sehr heftige Erkältung. Der Rest des Jahres gings mir super gut. Früher, als ich mir noch Fastfood reingeschoben hatte, war ich öfters krank. Man muss sich halt die Frage stellen, ob man sich gesund ernährt/Sport macht, oder ob man lieber zu Gunsten des "Geschmacks" kranksein in Kauf nimmt und damit seinen Arbeitsplatz gefährdet. Gegen Stress hilft Ginseng und den Monolog, der einem aus der Birne strömt, nicht ernst zu nehmen.
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23.03.2014 14:28 Uhr von Arne 67
 
+5 | -0
 
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Was heißt da "gehen lieber krank zur Arbeit..."
Nicht jeder kann es sich finanziell noch leisten seine Krankheiten daheim auszukurieren. Vor allem da man es ja kennt, das man schneller seinen Job verloren hat, als das man (trotz behauptetem Facharbeitermangel) einen neuen Job mit dem selben Gehalt wieder bekommt.
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23.03.2014 15:06 Uhr von xlibellexx
 
+5 | -2
 
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wartet noch drei bis Fünf Jahre wird richtig lustig dann in unserem Lande . :(
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23.03.2014 15:16 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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ZiemlichBelanglos: Die Ernährung hat mit der Anfälligkeit für Krankheit nicht viel zu tun. Das eigene Verhalten ist wichtiger. Wenn man mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt und im Alltag viele Menschen trifft und ihnen die Hand gibt ist man generell anfälliger als wennman meist alleine ist und ein eigenes Auto hat und sowieso nicht oft aus dem eigenen Haus rauskommt und sowieso Kontakte meidet. Letzterer Typ von Mensch wird auch mit einer strikten Fastfood-Diät wesentlich seltener krank als der Durchschnittsmensch.

Um krank zu werden muss man erstmal irgendwo die Erreger herbekommen. Das vergessen nur die meisten!

Daher sind die besten Maßnahmen zum Gesundbleiben ganz banal: Öfter Händewaschen, zu kranken Leuten etwas Abstand halten, nicht unnötig in Gruppen oder Menschenmassen aufhalten. Allein diese Dinge wirken schon besser als die allerbeste Ernährung.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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23.03.2014 18:34 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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"Auch die Solidarität gegenüber den Kollegen habe dabei eine Rolle gespielt."

Sehr solidarisch, wenn man seinen Kollegen auch die Grippe gönnt. Wenn statt einem dann 3 Kollegen krank zu Hause bleiben, dann hat der Arbeitgeber aber was gewonnen.
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23.03.2014 20:42 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -1
 
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@ar1234
Ernährung und Verhalten trennen...na gut, ich will nicht auf Begriffen rumreiten. Ja, öffentliche Verkehrsmittel sind schon ´ne Herausforderung, sowas sollte man so gut es geht vermeiden. Mein Onkel fährt nach wie vor 35 Km mim Rad zur Arbeit und 35 km zurück, aber das kann man ja nicht jedem zumuten, klar.
Das mit der Hand ist so ne Sache. Ich benutze selten Seife für das öftere Händewachsen, nur kaltes Wasser. Im Winter hab ich berufsbedingt mehr mit Menschen zu tun als Sommer. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Erreger das ganze Jahr über in der Luft sind. Der Temperaturwechsel (Haus/raus), trockene Luft im Winter trägt vor allem dazu bei, dass man sich erkältet...
Aber durch eine bewusste Ernährung kann man auch die hustenden und sniefenden Straßenbahnmitfahrer aushalten.
Im Winter hab ich auch immer mal wieder Halsschmerzen, leichten Husten, aber das ist nichts was man mit Salbei/Thymian/Knoblauch nicht in den Griff bekommen könnte. Ernährung kann schon als Präventionsmaßnahme dienen und das Immunsystem stärken.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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23.03.2014 20:55 Uhr von tvpit
 
+1 | -0
 
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Nun ja,wenn ich wirklich mal so ne Grippe habe daß ich kaum noch aufstehen kann,lasse ich mich für ein oder zwei Tage beurlauben,dann bin ich niemanden Rechenschaft schuldig,muß mich nicht bei einen überflüssigen Hausarzt den halben Tag ins Wartezimmer setzen um eine Krankenmeldung zu erbetteln und kann in Ruhe auskurieren.
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23.03.2014 21:44 Uhr von tvpit
 
+1 | -1
 
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@ZiemlichBelanglos

Kann ich kaum glauben,daß Dein Onkel jeden Tag je 35Km bei Wind und Wetter zur Arbeit fährt.
Es sei denn,er ist Schreibtischbeamter oä.und kann nach der Anfahrt ausschlafen.Denke mal,das macht er nur im Sommer wenn das Wetter gut ist,das Fahrradfahren meine ich.
Bin selbst mal in jungen Jahren 2Wochen mit einem einfachen Fahrrad je 25km mit 300Mtr. Höhenunterschied im Winter (nicht solcher wie dieses Jahr) zur Arbeit gefahren,das hat dann auch gereicht.Bin fast 30 Jahre im Radsport tätig,also erzähl nicht sowas.
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23.03.2014 22:24 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -0
 
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@tvpit

Ich kenne aber auch jemanden, der fährt jeden Tag ca. 28 km zur Arbeit und nachmittags auch wieder zurück. Klar wenn 1 Meter Schnee liegt, fährt er nicht, aber sonst schon...

Bei uns im Lager die Jungs kommen auch krank arbeiten. Wieso? Die haben einfach ein so geringes festes Gehalt, die müssen eine Provision erarbeiten, um halbwegs anständig bezahlt zu werden. Sind sie im Urlaub oder sind sie krank, bekommen sie keine Provision.
Deshalb macht dort auch niemand länger als 1 Woche Urlaub am Stück bzw im Monat (man nimmt dann die letzte und erste Woche wenn man 2 Wochen haben will)

Ganz miese Masche, klappt aber schon seit zig Jahren, weil die Leute einfach auf die Arbeit angewiesen sind.
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24.03.2014 09:37 Uhr von El-Diablo
 
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ja ich bin jetzt insgesamt für 8 tage krank geschrieben, heute war ich noch einmal beim doc, letzte woche 5 tage und heute 3 tage.

ich habe ne übelste Grippe abbekommen, mit Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, husten, fieber....

Das kam daher weil Kollegen verrotz zur arbeit kamen und alles angenießt und angehustet und mit ihren verseuchten händen anfassen, türklinken zum büro eingang, toiletten, kaffeautomat...

Das nervt mich jedesmal, dies krank zur arbeit kommenden...die stecken noch die anderen an, so war es auch innerhalb von 3 wochen sind mindesten7 leute aus einem 14 mann team krank geworden.

Das nicht genug, man wird vom Chef und Projektleiter per Telefon penetriert ob man schon wieder kommen kann, natürlich gehe Gesundheit vor. Aber merkwürdigerweise musste ein Kollege der schwer erkältet war zu hause arbeiten und an Konferenzen per Telefon teilnehmen..

dann hat man von uns Überstunden und Wochenendarbeit verlangt ohne dafür auch nur was extra rausspringen zu lassen, beim letzten mal hatte ich neh Gehaltserhöhung verlangt und keine bekommen. (Begründung ich müsste großartige Taten vollbringen)


Ich arbeite in einer großen softwarebude, unsere kunden sind in ganz Deutschland riesengroße nahmhafte unternehmen, Versicherungen, banken etc...

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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24.03.2014 11:23 Uhr von El_kritiko
 
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@El-Diablo
Solch eine Sklaventreiberei in der IT kenne ich bisher nur von den Agenturen, die sind extrem Psycho in Punkto Arbeitszeit. Da hast du Minimum eine 50 Stunden Woche.

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