22.03.14 16:48 Uhr
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Das Burnout-Syndrom gab es bereits vor 100 Jahren

Der New Yorker Nervenarzt George M. Beard machte bereits ab dem Jahr 1880 den Begriff der "Neurasthenie" bekannt, der heutzutage mit dem Begriff des "Burnout" bezeichnet wird. So ist das Burnout-Syndrom keineswegs nur eine Krankheit unserer modernen Zeit.

"Dieses Leiden wurde vielfach mit Fernwirkungen der elektrischen Revolution jener Zeit in Verbindung gebracht ähnlich wie heute Burn-out mit der elektronischen Revolution", beschreibt der Bielefelder Historiker Joachim Radkau die Situation.

Was heutzutage der ständige Blick auf dass Smartphone und die permanente Erreichbarkeit sind, die zu Stress führen, war es damals beispielsweise der Blick auf die Taschenuhr.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wissen, Stress, Syndrom, Burnout-Syndrom
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 16:48 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+9 | -0
 
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... und wenn wir Milleniummenschen in die Zeit zurückreisen würden, würden wir wahrscheinlich vor lauter Technologielosigkeit eingehen. Schon erstaunlich wie sehr sich die Welt innerhalb von nur ein paar Generationen verändert hat..
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22.03.2014 19:49 Uhr von Kostello
 
+3 | -0
 
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Beim Burnout kann man seine Sachen nicht mehr erledigen, weil sie überhand genommen haben, zu kompliziert sind oder mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind.

Wenn man gestresst ist, dann schaltet sich der Sympathicus ein, der den Körper auf körperliche Höhstleistungen einstellt. Diese zugeführte Energie kann aber nicht verbraucht werden, wenn man vorm Computer sitzt. Durch das ständige Sitzen kann auch unsere Lymphe nicht arbeiten und der Körper bekommt zu wenig Licht.
In einen Artikel, der kürzlich im Spiegel erschienen ist, wird gesagt, dass jene Leute, die nachts nicht schlafen können und tagsüber nicht richtig wach sind, vermutlich einen zu niedrigen DHEA-Spiegel haben.
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22.03.2014 21:39 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+2 | -1
 
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@ZRRK: Da stimme ich dir 100%ig zu!!!
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22.03.2014 23:00 Uhr von Papierflugzeugs
 
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Burnout ist keine Krankheit sondern ein Prozess!
Die Krankheit, welche aus dem Prozess resultiert ist eine Depression bzw. Erschöpfungsdepression.
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23.03.2014 05:47 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Jaaa, früher ist man wegen Burnout eher gestorben, als dass man sich seinen falschen Stolz angekratzt hat. Bourgeoisie musste schließlich den ober-Schein wahren und andere danach züchtigen. Man hat in Folgejahren gesehen, wozu sowas führen kann.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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23.03.2014 06:00 Uhr von Jake_Sully
 
+0 | -0
 
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In der DDR hatte man wenig Stress, deshalb hatten DDR-Bürger kein Burnout-Syndrom.
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24.03.2014 03:59 Uhr von apolda_1st
 
+1 | -0
 
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Keine Ahnung was daran neu sein soll. Seit den Zeiten in denen der Mensch nicht mehr nach seiner inneren Uhr tickt dürfte das Problem Dauerstress mit seinen Auswirkungen bekannt sein. Wie man das Kind dann nennt ist unerheblich.

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