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"Teuersten Teppich der Welt": Oberlandesgericht München weist Klage zurück (Update)

Ein Auktionator aus Augsburg (Bayern) hatte vor einiger Zeit einen Perserteppich auf 900 Euro taxiert. Später wurde der Teppich, der aus dem 17. Jahrhundert stammt, für 7,2 Millionen Euro in London (Großbritannien) versteigert.

Die Besitzerin des Teppichs, die im Landkreis Starnberg lebt, verklagte daraufhin den Auktionator auf 350.000 Euro Schadensersatz. Dieser Betrag war das Mindestgebot, welches das Auktionshaus Christie’s festgelegt hatte.

In erster Instanz war die Teppichbesitzerin bereits vor dem Landgericht Augsburg gescheitert (ShortNews berichtete). Jetzt wurde ihre Klage auch vom Oberlandesgericht München abgewiesen. Eine Revision ließ das OLG nicht zu.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Klage, Teppich, Oberlandesgericht
Quelle: www.br.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 16:52 Uhr von Rechargeable
 
+6 | -3
 
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Aber ist das nicht Betrug, wenn jemand sagt er ist 900 Wert, aber später für 7,2 Millionen verkauft wird ??
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22.03.2014 16:55 Uhr von TbMoD
 
+2 | -4
 
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Nö warum denn.
Was dachtest du von was Sammler leben.

Sie erwerben etwas günstig um es mit Gewinn wieder zu verkaufen.

Wenn die Dame den Teppich für 900€ verkaufen lies ist sie doch selber schuld ?

Der Sammler welchen den Teppich in Augsburg ersteigerte und den eigentlich Wert kannte wird sich halt riesig gefreut haben sonst nichts weiter.

[ nachträglich editiert von TbMoD ]
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22.03.2014 17:06 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -0
 
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Die Frage ist, ob es ein Sachverständigen-Gutachten ist, oder ob es sich dabei lediglich um eine Expertenmeinung hielt. Ein Sachverständiger ist für seine Gutachten sehr wohl in Regress zu nehmen. Es handelte sich jedoch nur um einen Aktionator, der zwar zweifelsohne oft mit Teppichen zu tun hat - laut Meinung des Gerichts konnte ihm aber kein schuldhaftes Handeln nachgewiesen werden, da er hierfür wohl keine besondere Fachkunde vorweisen konnte.

Ergo: Wer sich - um kosten zu sparen - an einen Laien wendet, anstatt einen Sachverständigen (der dafür wohl gut und gerne 500 Euro kassiert hätte), ist selbst schuld, wenn der Schuss nach hinten los geht.
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22.03.2014 17:13 Uhr von shadow#
 
+4 | -3
 
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Die Dame hatte gerade einmal 19,000 Euro für den Teppich bekommen!

Die Begründung des Urteils lautet sinngemäß, dass ein Auktionator ja eigentlich gar keine Ahnung haben muss von dem was er tut und man niemanden ruinieren wolle...

Das Urteil ist eine absolute Frechheit.
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22.03.2014 18:12 Uhr von langweiler48
 
+4 | -2
 
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Derjenige, der den großen Gewinn gemacht hat, ist für mich der große Verbrecher in diesem Fall. Ich würde aus moralischer Sicht her gesehen, dieser Frau einen ansehnlichen Betrag zukommen lassen.

Aber so sind eben Menschen die vor Geld stinken. Raffgierig und ohne jegliche Moral.

Beste Beispiele sind die scheidende, die gescheiterten und die unfähigen Wirtschaftsbosse in Deutschland und anderswo.
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22.03.2014 18:22 Uhr von ar1234
 
+0 | -1
 
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Das Startgebot des Auktionshauses lag bei 350.000, also wusste es von dem Wert.

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