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Microsoft spioniert E-Mails eines Bloggers aus und enttarnt Mitarbeiter

Microsoft hat zur Schließung eines internen Informationslecks einen Blogger auf der eigenen Mailplattform "Hotmail" ausspioniert, nachdem der Softwarekonzern externe Hinweise erhalten hatte.

Bereits im September 2012 sollen firmeneigene Juristen beschlossen haben, die Nachrichten des Bloggers auszuwerten. Obwohl kein Gerichtsbeschluss dafür vorgelegen haben soll, beruft sich der Konzern auf seine Nutzungsbedingungen, die Zugang zu E-Mail-Konten erlauben würden.

Die Aktion erwies sich als erfolgreich. Ein Mitarbeiter des Konzerns wurde enttarnt. Er soll dem Blogger Teile des Betriebssystems Windows 8 weitergeleitet haben, was unter anderem durch belastende Chatverläufe belegt worden sein soll.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Mitarbeiter, Windows 8, Hotmail
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 10:16 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -0
 
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Ziemlich Blöd, hauseigene Technik zu verwenden, um den eigenen Arbeitgeber anzuschwärzen...
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22.03.2014 11:11 Uhr von Pils28
 
+13 | -2
 
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Nun weiß man, welchen eMaildienst man in Zukunft auch garantier meiden sollte.
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22.03.2014 11:28 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+6 | -0
 
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Ist ja ganz was neunes (nicht!). Microsoft baut der NSA ne eigene Hintertür in zivile Betriebssysteme für Computer und man kommt erst jetzt auf die Idee, Microsoft-Mail-Addressen könnten irgend wie nicht sicher sein? Daumen hoch :P
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22.03.2014 12:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -4
 
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Ich hatte bis Ende 2000 noch einen EDV-Job in einer Finanzberatung (ging dann pleite). Weil es immer wieder Betrug von Mitarbeitern mit Insidergeschäften gab, mussten alle Mitarbeiter unterschreiben, dass wir alle Firmen-Mails - dessen Account der Firma gehören - durchlesen dürfen. Wenn die Firma finanziell für misslungene Betrugsgeschäfte von Mitarbeitern einstehen muss, wollten wir auch erfahren, wer der Schuldige ist.
Bei fristlos gefeuerten Mitarbeitern, fand man dabei auch einige Briefe und private Mails - die oft einen Betrug aufklärten. Aber so ist das bei Finanzberatungen - alles 100%ige Betrüger.
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22.03.2014 17:40 Uhr von solar74
 
+1 | -1
 
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Ich weiss nicht, diese Nachricht kommt mir sehr bekannt vor. Vor ca. 10 Jahren habe ich schon mal sowas gelesen. Kann es sein, das jemand diese Nachricht nur genommen hat, um die Webseite zu füllen?
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22.03.2014 22:47 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+0 | -0
 
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@ Karlchenfan:
Dem darf ich getrost wiedersprechen. Selbst wenn MS den Mailservice anbietet, so hat er sich an die Gesetze zu halten. Zum Beispiel die Gesetze zum Thema Postgeheimnis.
Nach deiner Logik dürfte die Deutsche Post auch die Post Ihrer Mitarbeiter öffnen, um auf "undichte" Stellen zu prüfen. Der Mail-Server und die Software drum herum mag Eigentum von MS sein, aber der Inhalt einer Mail ist Eigentum des Nutzers. Selbst mit einem entsprechendem Verweis in den AGB wäre es dennoch Rechtswidrig, selbst in den USA (noch).
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24.03.2014 16:28 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+0 | -0
 
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Richtig. Du erklärst mir grade die Umstände in denen es rechtlich einwandfrei, die hier aber nicht oder nur bedingt vorliegen.

Hier wurde nicht der Rechner am Arbeitsplatz überwacht oder sein dienstliches Mailkonto (das folgte dann später) sondern sein privates email-konto. seine xxx@hotmail.com-Addresse, wie du Sie vielleicht auch verwendest. Und wenn du mal der Quelle folgst kannst du selber nachlesen, dass zum Zeitpunkt des Zugriffs auf diese Nutzerkonten noch nichtmal klar war das es einem Firmenmitarbeiter gehört.
Steht ja auch schon im Titel. Und es gibt noch mehr darüber zu lesen im Netz.

Von daher ist es zwar vollkommen richtig was du sagst, widerspricht meinem Widerspruch aber in keiner Weise.

[ nachträglich editiert von Wolfskind.eXe ]

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