22.03.14 10:00 Uhr
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BKA hätte schon 2012 im Fall Sebastian Edathy einschreiten können

Das Bundeskriminalamt (BKA) hätte bereits 2012 von dem Verdacht gegen den SPD-Politiker Sebastian Edathy wissen können, nachdem dem BKA Ende 2011 eine Liste mit 800 deutschen mutmaßlichen Kunden von Azov Films von kanadischen Behörden übergeben wurden, unter denen sich auch der Politiker befand.

Zwar wies das BKA die Vorwürfe zurück, nicht umgehend gehandelt zu haben, bestätigte aber den Zugriff auf entsprechende Datenbanken, unter denen sich, ohne Bezug auf den SPD-Politiker, Vorgangsnummern befunden haben sollen.

So behauptet das Bundeskriminalamt erst mit der Übergabe der Daten an die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft im Oktober 2013 erfahren zu haben, dass sich Sebastian Edathy auf der Liste der kanadischen Behörden befand.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kinderporno, BKA, Sebastian Edathy
Quelle: www.zeit.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 10:18 Uhr von Jlaebbischer
 
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Ähem, das hab ich bereits am Anfang der Ermittlungen im Radio mitbekommen, dass man den Na
men bereits am Anfag der Ermittlungen hatte. Nur war der NSU-Prozess dort noch in weiter ferne und man hat den namen nicht als den eines Politikers erkannt.
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23.03.2014 10:16 Uhr von IM45iHew
 
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"im Oktober 2013 erfahren zu haben"

Was für ein Zufall das ein Monat davor die Bundestagswahl stattgefunden hat.

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