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Russlands Börsen von US-Sanktionen getroffen - Kreditwürdigkeit herabgestuft

Nachdem Ratingagenturen aus den USA die Kreditwürdigkeit Russlands herabgestuft haben und die US-Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard keine Geschäfte mehr mit der Rossija Bank tätigen, sind die russischen Börsen deutlich eingebrochen.

"Amerikanische und europäische Banken und Investoren könnten sehr zurückhaltend darin sein, Russland unter den gegebenen Umständen weiter Geld zu leihen", so die Ratingagentur Fitch.

Die USA hatte die russische Bank Rossija mit Sanktionen belegt, weil dort viel Geld der russischen Führung liegen würde. Die Bank kündigte an, dass man Maßnahmen einleiten würde, um die Kunden zu schützen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Russland, Bank, Börse, Sanktion, Kreditwürdigkeit
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 09:31 Uhr von Borgir
 
+22 | -2
 
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Man hat das Gefühl, dass der Westen unter Größenwahn leidet. Wenn Putin mal die Gasleitung schließt, und das wird er tun wenn der Westen weiter so provoziert, dann bekommen wir ernste Probleme. Russland hat über Jahrzehnte die Expansionspolitik der EU und der NATO kommentarlos hingenommen, das ist jetzt eben mal vorbei. Die Herabstufung durch US-Agenturen ist ein Witz weil rein politisch motiviert. Seltsam, dass so was überhaupt Auswirkungen hat.
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22.03.2014 09:51 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -9
 
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Mag sein, dass das politisch motiviert ist, was zumindest zum Teil stimmen wird. Unbegründet ist es allerdings nicht, wenn man mal neutral an die Sache heran geht.

Der Westen wird zukünftig sehr viel vorsichtiger im Handel mit Russland sein, schon jetzt überlegt die EU wie man sich von russischem Gas und Öl lösen kann. Das wird sicherlich nicht von heute auf morgen gehen, aber insgesamt senkt das, und die geplatzten Handelsverträge und Abkommen, die Prognose für die russische Wirtschaft.

Dazu muss man auch nun kein Mathematiker sein. Russland hat mit seinem Verhalten möglicherweise ein Stück Selbstachtung zurück gewonnen, aber der Preis, den sie dafür mittelfristig zahlen werden wird extrem hoch sein. Man sollte nicht vergessen, dass aktuell nicht nur die EU Russland braucht, sondern Russland auch die EU.

Am Ende werden beide Seiten darunter zu leiden haben, aber das schlechtere Ende haben definitiv die Russen erwischt. Allein was das zerstörte Vertrauen auf Jahre hinaus angeht. Vertrauen ist aber die Basis für Investitionen und Handel.

Ich weiß, dass will der SN-Fanclub vom Demokraten Putin nicht hören, aber so sieht es aktuell nun mal aus.
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22.03.2014 09:52 Uhr von Schnulli007
 
+3 | -10
 
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Untaugliches Mittel am untauglichen Objekt.
Putin ist nicht mehr berechenbar.
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22.03.2014 09:55 Uhr von Daffney
 
+3 | -9
 
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Wenn er die Gasleitung schließt, muss er aber auch auf über 100 Milliarden € aus der EU verzichten. Das ist auch nicht unbedingt förderlich an der russischen Börse. Und auf russisches Gas sind wir nicht angewiesen, wie es in den Nachbarländern aussieht weiß ich allerdings nicht.
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22.03.2014 09:59 Uhr von hasennase
 
+1 | -8
 
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die russische aussenpolitk ist eine katastrophe. gromyko würde putin ein paar knallen. für eine insel die er eh kontrolliert und für die ihm auch nach 2037 der stützpunkt garantiert wurde verspielt er alles. in einer zeit der überangebotes und der niedrigen preise taugt seine energie waffe nichts. er hat 400 mrd reserven und 480 mrd schulden. die wirtschaft ist marode. ohne die einnahmen aus dem westen ist er geliefert. beide seiten brauchen jetzt ein paar jahre und dann sind wir die abhängigkeit von russland los und putin kann eine pipeline nach china bauen.
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22.03.2014 10:12 Uhr von Bildungsminister