22.03.14 09:27 Uhr
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EU und Ukraine unterzeichnen Assoziierungsabkommen

Die Europäische Union und die Ukraine haben den politischen Teil eines Assoziierungsabkommens unterschrieben. Der Ratspräsident der EU, Herman Van Rompuy, äußerte, dass dies ein Zeichen der Solidarität gegenüber der Ukraine sei.

Arseni Jazenjuk, Ministerpräsident der Ukraine, hat geäußert, dass die Unterschrift des Abkommens der Grundstein für eine zukünftige Mitgliedschaft der Ukraine in der EU sei. Außerdem hat der EU-Gipfel auch drastische Reduzierungen von Zöllen für ukrainische Waren beschlossen.

"Wir wollen ein Teil der größeren europäischen Familie sein", so Jazenjuk weiter. Dass dieses Abkommen Russland provozieren könnte, wies der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann zurück. Putin würde auch ohne Assoziierungsabkommen heftig reagieren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Ukraine, Assoziierungsabkommen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2014 09:27 Uhr von Borgir
 
+16 | -2
 
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Ja ja, man provoziert Russland damit nicht. Wer´s glaubt. Selig sind die geistig Armen. Das Verhalten des Westens gegenüber Russland kann uns noch Kopf und Kragen kosten.
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22.03.2014 09:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
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22.03.2014 09:47 Uhr von uhrknall
 
+7 | -2
 
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Da wird irgendeine Regierung installiert, die die Ukraine an den Westen verscherbeln darf?
Bin mir nicht sicher, ob die Unterzeichnung irgendwie rechtens ist. Aus der EU kommt man so einfach nicht mehr raus - siehe Griechenland mit der einst beabsichtigten Volksabstimmung.

Eine Regierung sollte das Volk vertreten.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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22.03.2014 10:00 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -10
 
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@uhrknall

Warum sollte die Unterzeichnung nicht Rechtens sein? Janukowitsch wurde durch ein, durch eine Wahl, legitimiertes Parlament seines Amtes enthoben, was dieses darf. Danach wurde eine Übergangsregierung vom wiederum demokratisch gewählten Parlament installiert, und bald finden Wahlen statt. Bis dahin hat die Übergangsregierung alle Vollmachten.

Wenn du die Frage nach dem Volk stellst, dann dürfte dir wahrscheinlich in den letzten Wochen aufgefallen sein, dass es "das" ukrainische Volk nicht gibt, und dieses dann zu vertreten ist extrem schwierig. Am Ende macht die aktuelle Regierung aber nur das genaue Gegenteil von dem was der Vorgänger gemacht hat, nur dass dieser den Ausverkauf Richtung Osten betrieben hat. Das Gleiche in Grün.

Allerdings gebe ich gerne zu, dass es sehr bedenklich ist, dass das nun alles derartig übers Knie gebrochen wird. Man hätte zumindest die Neuwahlen abwarten können, und selbst dann hätte man sich Zeit nehmen sollen. Ich behaupte mal aktuell haben alle Beteiligten größere Sorgen als das Assoziierungsabkommen. Als hätte man damit nicht noch ein paar Monate warten können.

Wenn sich Russland dadurch nun provoziert fühlt, dann wäre das nun aber auch nicht tragisch. Russland ist in der Geschichte nicht weniger Aggressor als der Westen. Da tun sich beide Seiten nichts, auch wenn der SN-Fanclub lieber Putin zujubelt. Da hat die Propaganda jedenfalls voll geffuchtet!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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22.03.2014 10:05 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -6
 
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@Januskopf

Da du es offensichtlich nicht weißt, aber die Wahlen finden am 25. Mai 2014 statt. Nur als Hinweis, damit du nicht mehr mit Unwahrheiten um dich werfen musst. Das davor eine Übergangsregierung durch das demokratisch gewählte Parlament installiert wurde ist ganz normal, und würde nicht nur in der Ukraine so laufen.
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22.03.2014 10:07 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -6
 
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@Januskopf

"Dann google doch mal, wer mehr Kriege vom Zaun gebrochen hat..."

Dann sage doch bitte gleich, dass es dir um oculum pro oculo et dentem pro dente geht. Hat zwar was von "Du hast mir mein Förmchen geklaut", aber klar können wir uns wie im Kindergarten benehmen. Macht die Politik ja auch ständig. Erwarte dann nur bitte keine ernsthaften Diskussionen.
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22.03.2014 12:30 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
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"Die Wahlen finden statt NACHDEM das dubiose EU-Vertragswerk (der Grund, warum die EU den Putsch überhaupt in Gang gebracht hat) unterzeichnet wurde. Hier will man Nägel mit Köpfen machen, ohne jegliche Demokratie, so wie in der EU üblich."

Wie ich es oben in meinem ersten Kommentar längst geschrieben hatte. Verstehe nicht was du nun willst oder erwartest?

Und ja. Mein Ego ist derart klein, dass ich Sprüche auf Latein googlen muss um es zu befriedigen. Aber sehr sachlich, dass du es nun auf die Schiene versuchst. Beleidigen hat ja schon immer geholfen...

Im Übrigen, nur um noch etwas zu deiner Pauschalisierung bezüglich rechter Gesinnungen zu sagen - Aktuell liegt in nahezu allen Umfragen Petro Poroschenko haushoch vor allen anderen Präsidentschaftskandidaten. Ein bekennender Linker, wenn auch konservativ. Eventuell solltest du das Volk der Ukraine nicht vorverurteilen und darauf setzen, dass sie schon wissen wen sie wählen.

Das kleine Splittergruppen solche Unruhen für sich nutzen ist doch nun wirklich nichts Neues. Und Rechte gibt es überall, in Teilen Deutschlands sitzen sie sogar in Stadträten bis hin zu Landtagen. Und radikal ist das Gros davon ebenso. Deswegen regieren sie aber nicht Deustchland.
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22.03.2014 13:07 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -3
 
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"Hast Du dafür eine neutrale Quelle? Den westlichen Qualitätsmedien glaube ich kein Wort (wer einmal lügt.., und das war nicht nur einmal) und es wäre genauso verfehlt, den russischen Medien Objektivität zu bescheinigen."

Obgleich Umfragen bekanntlich wie Schaumburgen sind, recht vergänglich, stammt diese hier z.B. vom 05.03.2014. Sie wurde durch das KIIS (Kiev International Institute of Sociology) durchgeführt. Allerdings ist die Quelle denn auch auf russisch.

Die Umfrageergebnisse sind natürlich je nach Liste, also Region, unterschiedlich. Insgesamt kommt Poroschenko aber Landesweit auf knappe 30 Prozent Zustimmung, gefolgt von Klitschko mit ungefähr 20 Prozent, und Tymoschenko mit knapp 12,5 Prozent, gleichauf mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten der Ukraine, Serhij Tihipko.

http://glavcom.ua/...

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]

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