21.03.14 19:51 Uhr
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Deutschland importiert Giftmüll aus Afrika

Das Pilotprojekt "Best of two worlds" zwischen Ghana und Deutschland macht es möglich: Müll in Afrika wird eingesammelt und in Deutschland recycelt. Batterien aus alten Autos und Lastwägen landen in Ghana meist auf illegalen Müllkippen, die Säure versickert im Boden und schädigt die Umwelt.

Sammelt man hingegen die Batterien ein und bringt sie nach Deutschland, können sie dort gewinnbringend recycelt werden. Am Ende sollen beide Seiten gewinnen: Afrikas Umwelt wird geschont, Deutschlands Unternehmen erhalten Rohstoffe.

Darüber hinaus stammt eine Vielzahl der Autos und Autobatterien in Afrika aus Europa. Durch den Rücktransport würde somit auch ein Kreislauf geschlossen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Afrika, Recycling, Giftmüll
Quelle: blog.zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2014 19:51 Uhr von sfmueller27
 
+10 | -4
 
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Klingt nach einem sehr sehr idealistischen Projekt. Kenne die Details nicht, denke aber, dass ein (Rück)transport nach Deutschland/Europa sicher auch teuer und eventuell auch riskant ist.
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21.03.2014 19:58 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -2
 
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Wäre es nicht sinnvoller, die Schadstoffe dort einzusammeln, dort zu recyclen und dort wieder an Hersteller zu verkaufen?

Das wäre wesentlich besser für die dortige Bevölkerung.
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21.03.2014 21:16 Uhr von keineahnung13
 
+9 | -0
 
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mhm und auf der anderen seite wird der müll nach Afrika verschifft, also wird der Müll nu quasi spazieren gefahren?
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21.03.2014 21:30 Uhr von xarxes
 
+3 | -0
 
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Leonardo_der_Windige
Die Batteriesäure wird auch nicht recycelt, sondern neutralisiert.
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21.03.2014 21:43 Uhr von Cassiopeia711
 
+0 | -1
 
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21.03.2014 22:20 Uhr von frederichards
 
+3 | -0
 
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"denke aber, dass ein (Rück)transport nach Deutschland/Europa sicher auch teuer "

Wer das auch immer gesagt hat, weiß nicht, wie billig Containerverschiffung ist, wie billig Schweröl an die Reeder verkauft wird, wie groß diese Schiffe geworden sind und wieviel Züge oder LAstwagen da heute drauf passen.
Wenn man Argentinisches Rind von Südamerika nach Deutschland verschifft im Tiefkühlfrachter (der auch noch kühlen muss), fällt beim Kg-Preis gerade mal 8 Cent an inkl. Steuern und Zoll undundund.

Es kostet zur Zeit also NICHTS das zu machen, es sei denn jemand verdient sich mit Wucherpreisen (weil Öko verkauft sich gut) eine diamantene Nase.
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21.03.2014 22:52 Uhr von azru-ino
 
+4 | -2
 
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der müll gehört da auch nicht. wer ihn produziert soll sich selbst um ihn kümmern. Hab mal da ne Doku drüber gesehen. Da arbeiten Kinder in den Müllkippen (zumeist illegal) um an das Kupfer aus den Elektroschrott aus Europa und werden schon früh krank.
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21.03.2014 23:28 Uhr von heinzinger
 
+4 | -0
 
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Ich fände es auch sinnvoller dort vor Ort Recyclinganlagen zu bauen und somit Arbeitsplätze in Afrika zu schaffen. Das schützt übrigens indirekt auch vor Armutsflüchtlingen die uns wiederum auf der Tasche liegen würden.
Aber diese werden ja vom Staat bezahlt und nicht von den Unternehmen, die lieber viel Gewinn machen wollen.
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22.03.2014 01:57 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Sinnvoller würde mir auch die Schaffung eines effektiven Recyclingbetriebes vor Ort erscheinen,relativ kurze Wege innerhalb Afrikas und Jobs,von denen es in Afrika viel zu wenige gibt.
Aber wenn wir schon solchen Müll zurück holen,geht denn auch mal einer an die abertausend Tonnen grüner Punkt Müll bei,die anstatt hier aufbereitet zu werden,aus Kostengründen lieber auf den schwarzen Kontinent geschafft wurden?
Aufgedeckt wurde das ja,auch was gegen unternommen?
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22.03.2014 07:43 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -1
 
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Afrika, nicht nur Ghana, hat ein grundsätzliches Problem. Wir sollten den Afrikanern viel mehr Hilfe zur Selbsthilfe geben. Es gibt zwar einige gute Projekte, aber ein Großteil der Hilfen versickern wahrscheinlich im Sand. Wenn man all das Geld sinnvoll einsetzen würde, wäre Afrika besser geholfen.
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23.03.2014 05:53 Uhr von Jake_Sully
 
+0 | -0
 
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Gewinnbringend recycelt? Also einfach auf deutsche Müllkippe geworfen.

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