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"Limbach-Kommission": Welfenschatz bleibt in Berlin

Längere Zeit hat die "Limbach-Kommission", ein Gremium für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, über den Welfenschatz beraten. Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass der Welfenschatz in Berlin bleiben soll.

Der Welfenschatz war 1935 von einem Konsortium jüdischer Kunsthändler über die Dresdner Bank an den Staat Preußen veräußert worden. Es handelt dabei um 42 Einzelstücke. 1930/31 waren bereits 40 Teile des Schatzes in die USA verkauft worden.

Die "Limbach-Kommission" erklärte, dass es sich nicht "um einen verfolgungsbedingten Zwangsverkauf" gehandelt habe. Aus diesem Grund könne es auch keine Rückgabe an die Erben geben, heißt es weiter.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Kommission, Schatz, Limbach
Quelle: www.faz.net

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