21.03.14 11:39 Uhr
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Abschaffung von Ein-Euro-Jobs in der Diskussion - Sechs bizarre Arbeitsbeispiele

Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) überlegt, die Ein-Euro-Jobs abzuschaffen. Die Tätigkeiten seien teilweise unnütz. So müssen Ein-Euro-Jobber auf Helgoland Schwalben zählen oder Kanus bauen, die aber auf dem Wasser gar nicht zugelassen sind.

Andere wiederum malen Bilder auf Wände, die dann anschließend wieder geweißt werden. Manche Firmen profitieren von 1-Euro-Jobbern, die Arbeiter hingegen kaum. Es gibt aber weitere bizarre Tätigkeitsbeispiele. Die Deutsche Bahn setzte in Schwäbisch Gmünd Asylbewerber als Kofferträger ein.

Bei Dekra Toys Company mussten 1-Euro-Jobber 5000-Teile-Puzzle zusammensetzen, nur um zu sehen, ob das Spiel vollständig ist. In Berlin mussten Ein-Euro-Jobber als "Münzschlitz-Berater" U-Bahn-Fahrern erklären, wie man Münzen in einen Geldautomat wirft.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Diskussion, Abschaffung, Jobs
Quelle: www.huffingtonpost.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2014 11:39 Uhr von no_trespassing
 
+64 | -14
 
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Es geht nicht darum, diese Leute in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das ist jedem Politiker auch klar, dass man mit diesen sinnfreien Tätigkeiten nicht weiterkommt. Sondern der Bezug von Sozialleistungen soll "unangenehm" gemacht werden. Die Leute sollen gedemütigt werden, damit sie freiwillig auf ihre Sozialansprüche verzichten.
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21.03.2014 11:48 Uhr von Leimy
 
+41 | -2
 
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Und was ist an einem Kofferträger jetzt so bizarr? Einem alten Muttchen beim Tragen der Koffer zu helfen ist weder bizarr noch unnütz.

Die anderen oben genannten Tätigkeiten sind allerdings sehr fragwürdig.
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21.03.2014 11:48 Uhr von jschling
 
+24 | -4
 
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hier sind sicherlich völlig unnütze Beispiele genannt - denen kann man vielleicht noch was abgewinnen, wenn sie von Extrem-Langzeitarbeitslosen ausgeführt werden, um diese überhaupt erstmal wieder in einen Rythmus zu bringen und arbeitswelt-taglich zu machen - braucht nicht jeder Arbeitslose, aber zumindest gibt es genug davon

Im Allgemeinen verrichten 1€-Jobber aber Arbeiten die grundsätzlich gemacht werden müssen - es stellt sich nur die Frage zu welchem Preis *g* von daher sind die meisten 1€-Jobs ganz eindeutig Jobkiller, denn ohne die Zwangsarbeiter müsste die Arbeit von (zumindest halbwegs vernünftig) bezahlten Arbeitern ausgeführt werden.
JA, dadurch mögen die Kosten (für welches "Produkt" auch immer) etwas steigen - aber dann ist das eben so, weil es soviel kostet ! vor 20 Jahren gabs auch keine 1€ler und irgendwie ist die Wirtschaft nicht zusammengebrochen - heutzutage, wo wir jedes jahr neue Rekordumsätze verbuchen, will man uns erzählen, dass das unmöglich ist und zum Ruin führt :-((
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21.03.2014 11:55 Uhr von Darkman149
 
+33 | -0
 
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Ich kann da jschling nur zustimmen. Früher war es Sache der Straßenmeistereien dafür zu sorgen, dass die Verkehrsinseln nicht mit Unkraut überwuchert werden. jetzt erledigen diesen Job 1€ Jobber und die Angestellten der Straßenmeistereien, die den Job vorher gemacht haben wurden entlassen, weil sie nicht mehr gebraucht wurden.

Im schlimmsten Fall könnte es also passieren, dass hier jemand seinen alten Job weiter macht, aber für deutlich weniger Geld.

Fälle dieser Art gibt es bestimmt noch Einige. Und sowas darf nicht sein meiner Meinung nach.
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21.03.2014 12:18 Uhr von MarkiMork
 
+7 | -6
 
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Die Sache in Schwäbisch Gmünd war aber eine gute Sache. Die Asylbewerber waren froh, etwas zu tun zu haben und nicht nur irgendwo rum zu sitzen. Ebenso verstanden sie es nicht, warum man das aufgrund "Verletzung der Menschenrechte" wieder abgeschafft hatte und sie jetzt nirgends mehr eingesetzt werden.

Das ist ein typischer Fall von linken Politikern, welche für andere entscheiden. Gleiches wurde bei den "Velo Taxis" in Nürnberg versucht. Auch hier wurde von "Verletzung der Menschenrechte" gesprochen. Die Velo Taxifahrer konnten sich jedoch in Nürnberg durchsetzen. Was Schwalben zählen angeht, soooo unwichtig ist das nicht!
Schwachsinnig ist allerdings Kanus zu bauen, die auf dem Wasser nicht zugelassen sind.
Und Firmen dürfen keine 1-Euro-Jobber beschäftigen, dass dürfen nur staatliche Einrichtungen.

Meiner Meinung nach sind 1Euro Jobs wesentlich besser, als diese ganzen Schulungen die Arbeitslosen oder Migranten rein gar nix bringen. Zwar kann man bei einem 1Euro Job nicht auf Manager Posten hoffen, aber zumindest verdient man Geld und es lässt das eigentlich beim normalen Menschen sinkende Selbstbewusstsein nicht vollständig zu Boden krachen. Vorausgesetzt, diejenigen sehen in der Beschäftigung einen Sinn. Aber das wird schwer, wenn selbst SPD Politiker in den Dingen keinen Sinn sehen, obwohl sie das ganze ins Leben gerufen haben.
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21.03.2014 12:25 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -6
 
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Diese Ein-Euro-Jobs sind oftmals sehr grenzwertig, weil sie a) oftmals Menschenunwürdig sind, und b) werden dadurch nicht selten reguläre Arbeitsverhältnisse zerstört oder gemindert. Das kann insgesamt nicht die Lösung sein.

Auf der anderen Seite geht es oft nicht zwingend um den Sinn der Tätigkeit, sondern darum, dass gerade Langzeitarbeitslose keinen geregelten Tagesablauf haben, und sie ihn so wieder lernen können.

Generell muss man vorsichtig mit Pauschalverurteilung sein. Dennoch finde ich das Instrumentarium per se nicht falsch, es wird nur missbräuchlich eingesetzt. Was ist aus den Plänen geworden diese Menschen im Sinne der Gemeinde und Kommunen einzusetzen? In vielen Gemeinden gibt es so viele Missstände, die man damit auffangen könnte. Stattdessen arbeiten diese Menschen bei richtigen Firmen und Unternehmen, was so schlicht nie geplant war.

Abschaffen halte ich grundsätzlich für falsch, da es auch eine Chance ist, zumindest um wieder einen geregelten Arbeitstag zu erfahren. Es bedarf aber Nachbesserungen und vor allem muss man mit den Menschen zusammen arbeiten und nicht gegen sie. Für die Jobcenter ist der einzige Zweck der, dass die Leute dann erst mal aus der Statistik sind, und man keine Arbeit mit ihnen hat. Das kann es aber auch nicht sein.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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21.03.2014 12:25 Uhr von sulospace
 
+6 | -1
 
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was haben euro Jobbler in ner Spielzeugfabrik zu suchen?
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21.03.2014 12:30 Uhr von Jlaebbischer
 
+10 | -0
 
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Kritikglobalisierer, denkst du, da hält sich jemand dran?

Hatte mal nen Ein Euro-Job in einer Altenbegegnungsstätte. Ok, der Job hatte Sinn gemacht. Zu Fünft waren wir da und haben sozusagen alle gemacht, was dort anfiel. Hausmeister, Küche, Reinigung.


Aber, wer hat den Job vorher gemacht? Ein Hausmeister und eine Hauswirtschafterin. Als die in Rente gingen, hat man die Stellen erst eingespart und ne Weile später dann als Ein Euro-Job neu eingerteilt.

Aber es wurden natürlich keine Arbeitsplätze vernichtet, stimmts?
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21.03.2014 12:32 Uhr von jschling
 
+5 | -7
 
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@Kritikglobalisierer
auf was für nem Ponyhof lebst du denn ?

"1-Euro-Jobber dürfen übrigens sowieso nur Aufgaben übernehmen, durch die keine Arbeitsplätze vernichtet werden."

vollkommen korrekt
eigentlich können wir auch die Polizei abschaffen, weil Straftaten sind ja verboten und deshalb fährt ja auch per se niemals jemand zu schnell, oder bei rot über die Ampel...

wat immer du auch so nimmst: es muss gut sein !
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21.03.2014 12:37 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -1
 
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@jschling
"JA, dadurch mögen die Kosten ... etwas steigen - aber dann ist das eben so, weil es soviel kostet ! vor 20 Jahren gabs auch keine 1€ler und irgendwie ist die Wirtschaft nicht zusammengebrochen"

Richtig.
Und es ist auch klar wieso das damals funktioniert hat:
Die Leute haben gerechtes Geld für ihre Arbeit bekommen, damit sie die teuren Produkte trotzdem kaufen konnten.

Das ist genau das, was die Unternehmen nicht verstehen, was aber auch ein Fluch der Globalisierung ist. Sind die Löhne in einer Volkswirtschaft angemessen hoch, dann werden auch höhere Preise für Waren bezahlt.
Aber wenn man sich anschaut, dass wir zwar ganz tollen Export haben, aber unsere Binnenwirtschaft nicht annähernd so gut dasteht, dann ist klar, dass unsere Wirtschaft die Waren lieber billig ins Ausland verkauft anstatt etwas teuerer bei angemessenen Löhnen im Inland.
Im Ausland hat man ja mehr Abnehmer als nur in D und die Menge machts, solange man die Löhne drücken kann.

Wir profitieren natürlich auch davon, dass wir billige Waren aus dem Ausland kaufen können und dazu beitragen, dass in anderen Ländern die Löhne gedrückt werden...

Mehr Umsatz und mehr Gewinn geht auf Dauer nicht, wenn nicht ständig neue Märkte erschlossen werden. In unserer Wirschaft ist es aber Gesetz, dass man jedes Jahr mehr Gewinn zu machen hat. Auf wessen Kosten auch immer....
Aber das hat man noch nicht mal in den BWL-Lehrsälen verstanden.
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21.03.2014 13:04 Uhr von Marco Werner
 
+7 | -0
 
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Dazu kann ich auch einige Sachen beitragen,bei denen 1€-Jobber auf fragwürdige Weise ausgenutzt werden bzw wurden. Alles Beispiele hier aus dem 1500 Seelen-Ort, wo ein regionaler Maßnahmeträger eine Außenstelle hat:

1.)7-8 Leute wurden über Jahre im Winter als 1€-Jobber verpflichtet. Ihre einzige Aufgabe bestand darin, die paar Meter vom Hoftor bis zur Hauseingangstür auf PKW-Breite vom Schnee zu befreien,damit der einzige Angestellte bis vor die Tür fahren konnte. Das dauerte im Höchstfall 20min,danach war bis Feierabend am Mittag rumhängen angesagt.

2.) Selber Maßnahmeträger. Im o.e. Gebäude gab es auch eine größere Halle,in der über den Sommer mehrere uralte Bauwagen "aufgemöbelt" wurden, die angeblich verkauft werden sollten. Über den Winter wurden sie nach draußen gestellt,wo sie zusehends verfielen. Im nächsten Jahr kamen die nächsten 1€-Jobber und begannen das Spiel von vorne.

3.) Wieder selber Maßnahmeträger. Der stellte jedes Jahr ab Herbst bis zum Frühjahr jemanden als 1€-Jobber ein,dessen einzige Aufgabe es war, die uralte Ofenheizung alle halbe Stunde mit Holz zu bestücken.

4.) Die gleiche Aktion wie bei 3. beschrieben,habe ich selbst aber auch schon machen dürfen,allerdings bei der Gemeindeverwaltung. Dort saßen wir zu zweit jeden Tag 4h in einem Keller und beheizten ein Gebäude,welches nur 2 Tage pro Woche für 2h benutzt wurde.

5.) 2005 nötigte eine private Bahngesellschaft die Gemeinde,auf Gemeindekosten das komplette Bahnhofsgelände im Ort neu zu pflastern. Frei nach dem Motto "Wenn ihr das nicht macht,stellen wir die Bahnlinie ein und ihr habt weniger Touristen!" (kommen eh keine her..aber das ist eine andere Sache). Und natürlich fiel die Gemeinde drauf rein und ließ den Bahnhof pflastern...von 1€-Jobbern,was sonst.
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21.03.2014 13:08 Uhr von Danymator
 
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@Kritikglobalisierer - oh mann, lass es lieber...
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21.03.2014 13:50 Uhr von Danymator
 
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Der Allgemeinheit käme es zu gute, wenn der Schuhputzer genug Geld verdienen würde, um durch seine zu zahlenden Steuern etwas zum allgemeinen Wohl beiträgt.
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21.03.2014 14:14 Uhr von ms1889
 
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nuja, "ein euro jobs" zeigen die asozialen züge von harz4, denn sie entwürdigen den arbeitssuchenden.
ausserdem haben grade öffendliche arbeitgeber vollzeit kräfte entlassen um "platz" für diese billig arbeitskräfte zu haben. ein "unternehmen" das "ein euro jober" beschäftigt, kann nicht seriös sein, da es auf ausbeutung setzt.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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21.03.2014 15:08 Uhr von El_Caron
 
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@no_trespassing
Genau, ich sehe schon Tausende auf der Straße, die auf ihre Mietzahlungen verzichtet haben und kein Geld mehr für essen wollen, weil sie die Demütigung des Puzzlens nicht mehr länger ausgehalten haben..

Wenn Du natürlich mit "auf ihre Sozialansprüche verzichten" meinst, sich endlich auf den Arsch zu setzen und sich einen richtigen Job zu suchen, könnte das natürlich sein. Das ist voll erwünscht und so gedacht.
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21.03.2014 16:00 Uhr von Karlchenfan
 
+4 | -0
 
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@Kritikglobalisierer

Lustige Behauptung-...dürfen nur Tätigkeiten ausführen,die keine Jobs vernichten.

Hatten hier einen ganz gewieften Malerbetrieb,der hat die Ausschreibung einer Arbeit bekommen,weiß nicht mehr was,war beim Finanzamt.Der hat alle Mitbewerber unterboten und den Zuschlag erhalten.
Dafür hat er dann eine ganze Kolonne von 1 € Jobern dahingeschickt,die haben den Job gemacht und er hat sich die Hände wundgerieben-bis ihn der Zoll mit den Schwarzarbeitjägern erwischt hat.Sicher,Einzelfall,aber davon gibt es leider soviele......
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21.03.2014 17:23 Uhr von PeterLustig2009
 
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Für bis zu 150€ mehr als Harz4 würd ich wenn ich sonst sowieso nur rumhänge problemlos jedem erklären wie er nen Münzautomaten zu bedienen hat oder Bilder auf ne Wand malen die danach wieder geweißt wird. Ist mir doch egal ob ich mich auf der Couch langweile oder eine "unsinnige" Arbeit mache und dafür meine Sozialleistungen aufbesser.

Und gibt glaub ich deutlich schlimmeres als auf Helgoland Schwalben zu zählen..
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21.03.2014 18:28 Uhr von farm666
 
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Arbeitgeber Staat mit Menschenverachtenden Zügen
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21.03.2014 18:34 Uhr von farm666
 
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Das ganze system ist so korrupt, ungerecht und falsch verteilt das es keinen Sinn macht sich zu überlegen wie man diese Menschen "Sinnvoll" unterbringt außer man fühlt sich selber missbraucht vom system und möchte eben andere sehen die noch mehr leiden müssen. So ist das eben bei uns und auch überall sonst. Da nutzt dieses kurzsichtige rumgelabber nichts.
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21.03.2014 21:29 Uhr von ar1234
 
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Die allermeisten 1-Euro Jobs, von denen ich gehört hatte, und der, den ich erlebt hatte, wurden großteils damit verbracht, irgendwo rumzugammeln und aufs Arbeitszeitende zu warten. Wer SO aufs Arbeitsleben vorbereitet wird, der ist am Ende tatsächlich überhaupt nicht mehr zu einem geregelten Arbeitsablauf fähig.
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21.03.2014 22:51 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Es geht doch auch eher darum die Arbeitslosenzahlen zu schönigen. Mit so einem Job kommt keiner wirklich wieder ins Berufsleben. Man sollte sich auch eher überlegen Leiharbeitsfirmen abzuschaffen, damit Firmen wieder normal Leute einstellen und bezahlen müssen. Arbeiten gehn und dann auf Hartz 4 Niveau aufstocken zu müssen ist ja auch keine Motivation. Solange aber Politiker einfach das eigene Gehalt bestimmen können wie sie lustig sind, ohne an irgendwelchen Leistungen gemessen zu werden, wird sich für die einfachen Bürger auch nichts bessern. Ob Armutsgrenze oder steigende Gewalt der die Menschen ausgesetzt sind, für die hohen Herren existiert das alles ja nicht solange sie sich abschotten können. Und das muss enden.
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22.03.2014 04:33 Uhr von peerat
 
+2 | -5
 
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also für mich klingen 5 dieses 6 jobs schon cool, naja nicht wirklich jobs sind halt abm´s aber besser als zuhause zuhocken und zu "hartzen" ...

puzzletster haha

und den kofferträger find ich gut, kommt halt nur drauf an von wo die asylbewerber kommen, sonst würd ich meinen koffer glaub ich lieber selber tragen^^ haha ;)
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22.03.2014 10:36 Uhr von bigdaddy2
 
+4 | -0
 
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es ist ja nicht nur das, da werden Pfleger und Krankenschwestern entlassen, diese bekommen dann den selben Job als 1,- Euro Jobber wieder. ist nicht schlecht bloß, der Staat zahlt dem Arbeitgeber 1000 - 2000 Euro damit er denn 1,- Euro Jobber einstellt und bekommt ne ausgebildete Pflegekraft für 1-2 Euro die stunde. die Pflegeheimpreise wird aber nicht nach unten angepasst.

früher hat der Staat wenigsten noch steuern und Sozialbeiträge bekommen, kein wunder wenn wir auf die 3 Billionen schulden zu gehen.

die Leute die die Stadtreinigung für 1,- Euro machen, das waren steuerpflichtig Jobs gewesen.

die Umland Gestaltung, heckenschnitt und Pflanzungen im Stadtgebiet haben früher gartenbaubetriebe gemacht mit steuerpflichtigen Jobs, heute sind es Euro Jobber.

und schon wurde wieder von den Selbst Bedienern im Bundestag ein Gesetz beschlossen, wo es beim Mindestlohn ausnahmen gibt (Langzeitarbeitslose, Lehrlinge...).
ich dachte es heißt Mindestlohn, da kann man sich das Geld sparen für die sogenannt "Arbeitszeit" der Politiker bei solchen Beschlüssen, bleibt im Grunde genommen eh alles beim alten.
oder bekommen diese Langzeitarbeitslose... auch die steigenden Stromkosten erstattet?
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23.03.2014 19:19 Uhr von Mephisto92
 
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Ich weis echt nicht wer diesem Senator ins Hirn Geschissen hat aber genau die oben genannten unnützen arbeiten sind das einzige was überhaupt Legal ist als 1€ Job.

Arbeiten die sonst einfach nicht gemacht werden würden die sollen als 1€ Job gemacht werden. Der 1€ Jobber der im Altenheim putzt ist Illegal.

Der 1 Euro Job darf nicht in Konkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt stehen. Blöderweise tun das aber mindestens 2/3 der 1€ Job Stellen.

[ nachträglich editiert von Mephisto92 ]
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23.03.2014 19:35 Uhr von Mephisto92
 
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ich vergaß. Das Konzept des 1€ Jobs vom Prinzip her ist gut das Problem ist die Umsetzung die ist durch die Bank Rechtswidrig. Es wehren sich nur zu wenige dagegen.

Der oben genannte Spielzeughersteller zum Beispiel ist Verpflichtet seinen Kunden vollständige Spiele zu Liefern also hat er auch Leute Einzustellen die das Sicherstellen. Das einzige was ich mir angehen lassen würde wäre wenn die Vollständigkeitsprüfung sowieso gemacht wird nur halt noch ein 2. mal durch die 1 € Jobber damit könnte ich leben. Allerdings fehlt ein Punkt der zwingend ist. Die Gemeinnützigkeit. Eine nicht gemeinnützige Tätigkeit darf nicht auf 1€ Jobber abgewälzt werden.

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