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Krim-Krise: Gregor Gysi wirft Angela Merkel Zusammenarbeit mit Faschisten vor

Gregor Gysi von der Linkspartei hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachen Krim-Krise vorgeworfen, dass sie in Sachen Völkerrecht mit zweierlei Maß messen würde. So sei auch die Trennung des Kosovo von Serbien ein Rechtsbruch gewesen.

Außerdem warf Gysi Merkel vor, mit einer Übergangsregierung in der Ukraine zusammen zu arbeiten, in der auch Faschisten sitzen würden. Die Politik der Sanktionen gegen Russland könnte nicht ewig aufrecht erhalten werden, so Gysi weiter.

Unterdessen hat Angela Merkel angekündigt, dass am kommenden Wochenende während des EU-Gipfels Sanktionen der zweiten Stufe beschlossen würden. Diese Sanktionen würden dann Kontensperrungen und Reiseverbote beinhalten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Angela Merkel, Zusammenarbeit, Gregor Gysi, Krim, Krim-Krise
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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21.03.2014 09:04 Uhr von Borgir
 
+55 | -8
 
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Sanktionen der Stufe zwei. Putin wird bald mit Sanktionen der Stufe 100 antworten: Dem abdrehen des Gashahns. Dann können die zweitstufigen Sanktionen der EU einpacken. Lächerlich.
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21.03.2014 09:17 Uhr von knuggels
 
+49 | -3
 
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Merkwürdig, wie in unseren Medien die Reaktionen anderer europäischer Länder überhaupt nicht erwähnt werden. So als ob Merkel Kaiserin von Europa wäre.
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21.03.2014 09:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+46 | -5
 
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Was ist so schlimm daran, dass die Krim nach Russland will?
Wenn man sich die Geschichte der Krim ansieht hat sie ja schon zahlreichen Herrschern gehört. Wir waren ja auch froh, dass uns Russland die DDR überlies. Das war nicht selbstverständlich. Ich verstehe daher den Zirkus von Fr. Merkel nicht.
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21.03.2014 10:30 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -7
 
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@knuggels - das ist doch der Sinn bei der Quelle.
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21.03.2014 10:32 Uhr von Flugrost
 
+2 | -2
 
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bitte löschen


[ nachträglich editiert von Flugrost ]
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21.03.2014 11:14 Uhr von yeah87
 
+20 | -4
 
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Recht hatter der Gysi wiemin somvielen weiteren Dingen auch.
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21.03.2014 11:23 Uhr von spliff.Richards
 
+26 | -4
 
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@123

Alles worüber ihr Angst beim Kommunismus hattet, dass Menschen ihre Häuser und Erspartes verlieren oder dass man gezwungen wird bis zur Erschöpfung für niedrige Löhne zu Arbeiten, ohne Stimme im System .... Wurde im Kapitalismus Realität.
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21.03.2014 11:28 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+3 | -27
 
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21.03.2014 11:33 Uhr von spliff.Richards
 
+20 | -3
 
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@JohnDoe

Da ihr ja alle die Demokratie als Allheilmittel seht, findest ihr es auch bestimmt ganz toll wenn in einer Schulklasse 19 Schüler auf dem schwächsten rumhacken? Willkommen in der Realität. Das ist Demokratie.

Unsere bekannten Formen der Demokratie sind scheiße. Sie sind nur leider das beste was uns bisher eingefallen ist ...

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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21.03.2014 12:10 Uhr von oldfuchs
 
+16 | -2
 
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Die Merkel macht gemeinsame Sache mit Faschisten und spricht deren ihr Vertrauen aus!?
Die Frau muss sofort zurücktreten!!!!!
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21.03.2014 12:20 Uhr von MarkiMork
 
+2 | -16
 
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21.03.2014 13:12 Uhr von MarkiMork
 
+4 | -11
 
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@Guldenborg:

Allen ernstes? Der HEISE VERLAG?

ROFL

Warum empfiehlst du mir nicht gleich einen Link zum Kopp-Verlag? ^^
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21.03.2014 13:13 Uhr von AdiSimpson
 
+1 | -3
 
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21.03.2014 13:41 Uhr von bigX67
 
+11 | -4
 
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ist aber nett, das weitere sanktionen so lange im vorhinein angekündigt werden. russen, die dann noch kohle auf EU-konten haben sind selber schuld.

@johndoe_:

wer ist wagenfeld ?

wenn du wagenknecht meinst: die frau hat allzuhäufig recht mit ihren aussagen.

@markimork:

wie lautet denn deine definition von faschisten ?
und wie ist deiner meinung nach das 3. reich entstanden ?

aber bitte nicht mit nazi-quellen belegen. das wird hier schon oft genug versucht (und fällt relativ schnell auf).
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21.03.2014 14:17 Uhr von ms1889
 
+4 | -14
 
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21.03.2014 14:44 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -17
 
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21.03.2014 15:29 Uhr von Kostello
 
+1 | -11
 
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21.03.2014 16:31 Uhr von GroundHound
 
+1 | -8
 
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Eigentlich mag ich Gysi.
Aber in dieser Sache liegt er daneben.
1.) Die Krim hätte sich abspalten können, genau wie der Kosovo. Aber friedlich in einem ordentlichen Referendum, wo alle Krimbewohner das für und wider in Ruhe abschätzen könnten. Und nicht unter russischen Waffen in einem in wenigen Tagen durchgepeitschten Referendum.
Das absurde Ergebnis von 96% Zustimmung bei nur 60% russisch-stämmiger Bevölkerung, spricht Bände.
2.) Ja, in der Übergangsregierung sitzen AUCH Rechtsradikale. Aber der Ukraine musste der Rücken gestärkt werden, weil die Annexion weiter Gebiete droht. Nach der Wahl in der Ukraine werden diese Verträge von einer echten demokratischen Regierung dort ratifiziert.
Im übrigen haben wir in Europa schon mehrfach rechtsradikale in Regierungen gehabt. Im Europaparlament sitzen auch welche. Nur weil sich ein paar Rechtsradikale hinein gemogelt haben, darf man die Ukraine nicht schutzlos einem aggressiven Eroberer, wie Putin, überlassen.

3.) Man kann die Sanktionen vielleicht nicht ewig aufrecht erhalten. Aber an Putin ist ein ganz klares Signal gesendet: "Ihr habt die Krim, gebt euch zufrieden damit. Keinen Schritt weiter!"
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21.03.2014 16:35 Uhr von Volksfreund
 
+1 | -9
 
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Gysi ist ein Demagoge! Über die Ukraine-Faschisten regt er sich auf, aber engagiert sich für eine freundliche Politik gegenüber dem Rassisten-Sieder-Staat Israel. Den NATO-Austritt hat die Linke mit ihm auch über Bord geworfen. Damit ist er in der Konsequenz kein Deut besser als Merkel!
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21.03.2014 16:48 Uhr von GroundHound
 
+1 | -3
 
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@ Lapis: Der österreichische Abgeordnete, Ewald Stadler, ist selber ein Rechtsradikaler:
http://de.wikipedia.org/...

Stadler ist einer von mehreren von Putin handverlesenen "Wahlbeobachtern".
Unabhängige Beobachter haben die Russen dagegen nicht zugelassen.

Der Mann ist 100% unglaubwürdig.
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21.03.2014 17:11 Uhr von ShortyXXX
 
+5 | -2
 
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@ Groundhound

Du labberts einen Unsinn, die Wahl auf der Krim verlief nach europäischen Standards.
Europäische Wahlbeobachter bestätigen dies:


Mateusz Piskorski, Leiter der europäischen Beobachtermission und polnischer Abgeordneter: »Unsere Beobachter haben keinerlei Verletzung der Wahlvorschriften erkennen können.«

Ewald Stadler, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, verwarf das Bild eines »Referendums unter vorgehaltenen Waffen« als »Mythos«: »Ich habe nichts erlebt, was man auch nur im Geringsten als Druck bezeichnen könnte… Die Menschen selbst wollen ihre Entscheidung kundtun.«

Pavel Chernev, bulgarischer Abgeordneter des Europaparlaments: »Die Organisation und der Ablauf entsprechen zu 100 Prozent europäischen Standards.«

Johannes Gudenus, Mitglied des Wiener Stadtrats: »Unserer Ansicht nach sollten die Menschen, wenn sie über ihre Zukunft entscheiden wollen, auch das Recht haben, dies zu tun. Die internationale Gemeinschaft sollte das respektieren. Die Menschen auf der Krim wollen per Abstimmung über ihre eigene Zukunft entscheiden – das ist das Ziel. Natürlich ist Kiew darüber nicht glücklich, aber es muss das Ergebnis der Abstimmung der Menschen der Krim akzeptieren und respektieren.«

Der serbische Beobachter Milenko Baborats: »Die Menschen haben, wo immer wir auch waren, auf demokratischste Weise ihren Willen bekundet… Während des ganzen Tages haben wir keine einzige ernsthafte Verletzung der Legitimität des Prozesses erlebt.«

Srdja Trifkovi?, ein prominenter serbischer Beobachter: »Die Präsenz von Soldaten in den Straßen ist praktisch kaum spürbar, und das Einzige, das entfernt an Soldaten erinnert, sind die unbewaffneten Kosaken mittleren Alters, die sich vor dem Parlamentsgebäude in Simferopol positioniert haben. Aber wenn man die Menschen vor den Wahllokalen und in den Straßen etwa auf der Strandpromenade in Jalta betrachtet, kann ich mir offen gesagt vorstellen, dass man sich im Süden Chicagos oder in Harlem in New York befangener als irgendwo hier fühlt.« (Global Research News, »Crimean ›Referendum at Gunpoint‹ is a Myth – International Observers«, 17. März 2014.)

Das sind alles so Dinge welche uns die Medien verschweigen.
Es ist erschreckend das Russland für Volksdemokratie auf der Krim auch noch Sanktioniert wird.
Willkommen in der Scheindemokratie des Westens.
Wenn man sich Umfragen zu bestimmten Themen anschaut, wird klar das unsere Politiker IMMER gegen den Willen des Volkes agieren.
Und dann bezeichnen sie diese kapitalistische Diktatur auch noch als Demokratie.
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21.03.2014 17:55 Uhr von GroundHound
 
+1 | -4
 
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@ShortyXXX: Du bist es, der Schwachsinn labert. Die sogenannten "Wahlbeobachter" sind von Putin handverlesene Rechtrsradikale, die genau das sagen, was er will.
Es hat seinen guten Grund, warum keine unabhängigen beobachter zugelassen waren.

Ewald Stadler: Rechtsradikaler, wie beschrieben.
Mateusz Piskorski: Polnischer Nazi mit Panslawismus-Träumen, lässt sich gerne mit Hakenkreuz im Hintergrund ablichten
Pavel Chernev: Rechtsradikaler der vor laufender Kamera die Kosovo-Flagge zerreißt.
etc. etc. etc.

Den Rest erspare ich mir. Kurz mit Google suchen und jeder einzelne dieser "Wahlbeobachter" entpuppt sich als rechtsradikaler Aktivist. Alles nur Putins Hündchen.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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21.03.2014 18:06 Uhr von GroundHound
 
+1 | -3
 
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@Bleissy: Kein Wort von wahr. Bitte belegen!

Die Wahlen sind für Mai anberaumt, wenn ich mich richtig erinnere. Sollen wir wetten, dass die Sonne dann noch nicht erloschen ist? :-P

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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21.03.2014 18:12 Uhr von GroundHound
 
+1 | -4
 
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@Bleissy: Und bitte, bitte, Informieren Sie sich, bevor Sie solch einen Unsinn verbreiten: Wahlbeobachter kommen nicht von der EU, sondern von der OSZE.
Und die OSZE wurde NICHT hinein gelassen.

http://www.faz.net/...

Die Russen haben alles blockiert, was auch nur irgendwie neutral berichten hätte können.

Statt dessen wurde von Putin dieses "erlesene" Sammelsurium brauner Soße auf die Krim gekarrt.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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21.03.2014 18:37 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -6
 
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Man sollte für die LINKEN spinner wieder eine kleine DDR gründen und und da können die in ihrer heilen Welt leben

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