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Ungewöhnliches Urteil: Keine Rente nach Unfall wegen Trunkenheit am Steuer

Weitreichende Folgen hatte die Trunkenheitsfahrt eines Mannes, der noch dazu ohne Führerschein unterwegs war und einen Unfall baute. Dabei zog er sich so komplizierte Verletzungen zu, dass er seinem Beruf als Koch nicht mehr nachgehen konnte.

Deshalb beantragte er Erwerbsminderungsrente. Das lehnte die Deutsche Rentenversicherung jedoch ab mit dem Hinweis auf den selbst verschuldeten Unfall, denn für den war er wegen Trunkenheit am Steuer und fahren ohne Führerschein zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Unter diesen Voraussetzungen kann die Rente versagt werden. Dagegen klagte der Mann, doch das Sozialgericht Gießen gab der Rentenversicherung Recht (Aktenzeichen S 4 R 158/12).


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Urteil, Rente, Rentenversicherung, Trunkenheit am Steuer
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2014 11:58 Uhr von MarkiMork
 
+4 | -6
 
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Viele Linke denken sich jetzt: "Scheiße, muss ich jetzt doch noch arbeiten?"
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20.03.2014 12:10 Uhr von holaa
 
+6 | -0
 
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Richtig so !!!!!!!
So sollte es allen gehen, die betrunken oder im Drogenrausch ein Fahrzeug führen oder Ski fahren und Unfälle bauen!!
Die sind doch dann selbst schuld und wieso soll dann die Allgemeinheit dafür herhalten????
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20.03.2014 12:13 Uhr von shadow#
 
+4 | -2
 
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Koch, Armnervenschädigung, kein Alter angegeben.
Das Resultat ist wohl, dass das Geld lediglich aus einem anderen Topf kommt...
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20.03.2014 12:16 Uhr von Mephisto92
 
+4 | -2
 
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Holaa erst denken dann schreiben. Die allgemeinheit zahlt trotzdem nur heist es dann nicht mehr Rente sondern Hartz 4
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20.03.2014 12:28 Uhr von SpeedyJT
 
+2 | -1
 
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Okay, als ich den Titel gelesen habe, dachte ich: "What da fuuuuuuq?!",
Aber im Nachhinein finde ich das Urteil sehr richtig und gut!

[ nachträglich editiert von SpeedyJT ]
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20.03.2014 12:43 Uhr von holaa
 
+1 | -0
 
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@ Mephisto92
hmmm könntest Recht haben, dass es trotzdem auf die anderen zurückfällt, aber dennoch finde ich das Urteil richtig. K.A. was der als Koch verdient hat, aber ich denke, dass Hartz4 weniger ist, als es die Rente gewesen wäre.
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20.03.2014 12:50 Uhr von Mephisto92
 
+3 | -1
 
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Wer Erwerbsminderungsrente bekommt darf nicht selten mit Hartz4 aufstocken.
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20.03.2014 15:56 Uhr von kniekehle
 
+1 | -1
 
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Solange das Recht auf H4 bestehen bleibt ist doch alles gut...Der arme Kerl wird nicht verhungern

[ nachträglich editiert von kniekehle ]
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20.03.2014 16:24 Uhr von delerium72
 
+2 | -0
 
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Das ist kein ungewöhnliches Urteil! Die Begründung steht und ist nachvollziehbar.
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10.06.2014 13:10 Uhr von der_trompete
 
+0 | -1
 
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Kriegt er dann wenigstens sein eingezahltes Geld zurück?
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08.04.2015 20:53 Uhr von a.maier
 
+0 | -0
 
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@ der_trompete Welches eingezahlte Geld? Rentenbeiträge zahlst du nicht für dich ein sondern für die jetzigen Rentner. Für dich zahlen deine Kinder.

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