20.03.14 09:51 Uhr
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Nachweis von Gravitationswellen stärkt Theorie für Paralleluniversen

Nachdem Wissenschaftler glauben, den Nachweis von Gravitationswellen erbracht zu haben, würde dadurch auch die Theorie von der Existenz verschiedener Paralleluniversen gestärkt. Gravitationswellen bestätigen die Hypothese des Urknalls.

Der Bruchteil einer Sekunde nach dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren hätte Raum und Zeit mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit expandieren lassen. Als Ergebnis entstehen "Blasen" unterschiedlicher Größe mit unterschiedlichen physikalischen Gesetzen. Eine dieser Blasen wäre unser Universum.

Alan Guth, theoretischer Physiker am MIT, dazu: "Es ist hart, Modelle der Urknalltheorie zu entwickeln, die nicht zu einem Multiversum führen. Die Existenz eines expandierenden Universums spricht ernsthaft für die Existenz von Paralleluniversen."


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Theorie, Nachweis, Urknall, Gravitationswellen, Paralleluniversum
Quelle: www.mnn.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2014 10:16 Uhr von SNnewsreader
 
+10 | -2
 
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War mir schon lange klar. Ich habe schon viele Menschen getroffen, die offensichtlich in einem Paralleluniversum leben.
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20.03.2014 10:20 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -0
 
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Naja, was die Frage der Multiversen angeht, gibt es schlicht viel zu viele Fragen, die ungeklärt sind. Basis dessen wäre zunächst die Erkenntnis, ob wir uns in einem inflationären Universum befinden, wie in dem Artikel der News als Grundlage hergenommen, oder doch in einem zyklischen Universum. Laut String-Theorie ist es auch durchaus möglich, dass beide Universen koexistieren können. Aktuell geht man sogar eher von einem zyklischen Universum aus. Auch stellt sich die Frage nach der Unendlichkeit. In einem Multiversum muss es auch zwangsläufig unendlich große Universen geben und davon eine unendlich große Anzahl.

Nicht ohne Grund gibt es bei der Frage nach den Multiversen seit Jahren vor allem sehr viele Paradoxen oder auch so genannte irrsinnige Vorhersagen. Gravitiationswellen allein werden wohl kaum als mathematischer Beweis gereichen.
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20.03.2014 11:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -1
 
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Ich halte mich hier an Herrn Dürr, Stuttgarter Quantenphysiker, der noch mit Heisenberg gearbeitet hat.
Es gab keinen Urknall - sondern das Universum entsteht in jedem Moment zu jedem Augenblick neu. Aus diesem Gegenwartsmoment läuft die Zeit rückwärts (zu einem Urknall, der noch gar nicht stattgefunden hat) und ebenso vorwärts wie Wellen.
Aus den veränderten Welten, die zu jedem Augenblick neu entstehen kommen wir zu der Illusion der linearen Zeit.
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20.03.2014 12:37 Uhr von kspott
 
+2 | -1
 
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Ooooo, was die alles wissen die Wissenschaftler.
Aber, nichts ist Unmöglich ......
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20.03.2014 13:38 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -2
 
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Also mehrfache Lichtgeschwindigkeit ist Quatsch. Und wenn tatsächlich für den Bruchteil einer Sekunde c erreicht wurde, sind die 13,8 Mrd. Jahre auch hinfällig, weil dann die Anfangszeit unbestimmt würde. Der Einstein´schen Relativitätsgleichung zufolge hätten wir dann nämlich eine Division 0:0, und das Ergebnis ist nun einmal unbestimmt. Es sieht so aus als ob es unbestimmt war, wann und ob es den Urknall gegeben hat. Demnach ist die Existenz von Multiversen genauso unbestimmt. Und nun?
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20.03.2014 14:18 Uhr von Rychveldir
 
+7 | -2
 
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"Also mehrfache Lichtgeschwindigkeit ist Quatsch. Und wenn tatsächlich für den Bruchteil einer Sekunde c erreicht wurde, sind die 13,8 Mrd. Jahre auch hinfällig, weil dann die Anfangszeit unbestimmt würde. Der Einstein´schen Relativitätsgleichung zufolge hätten wir dann nämlich eine Division 0:0, und das Ergebnis ist nun einmal unbestimmt. Es sieht so aus als ob es unbestimmt war, wann und ob es den Urknall gegeben hat. Demnach ist die Existenz von Multiversen genauso unbestimmt. Und nun?"

Materie kann sich innerhalb von Raum nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, der Raum selbst jedoch schon, und sogar schneller. Ich denke hier ist letzteres gemeint.
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20.03.2014 15:43 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
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Ich halte die Aussage, dass nichts schneller als das Licht ist, für sehr gewagt. Ja, es ist die aktuell gültige These, und ja es ist ein Naturgesetz. Aber es ist ja nun durchaus auch kein Geheimnis, dass Naturgesetze unter bestimmten Rahmenbedingungen ausgehebelt werden können.

Man erinnere sich an das Experiment der Italinier mit Neutrinos: http://www.nature.com/...

Ich bin immer vorsichtig damit, wenn etwas als unumstößlich gilt. Gerade dann kommt jemand und lehrt uns eines Besseren.
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20.03.2014 23:12 Uhr von luzio
 
+4 | -3
 
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Die Allgemeine Relativitätstheorie mutiert immer mehr zur Pseudowissenschaft. Es wird Zeit für eine neue Physik. Wie wär es mal mit einem Kosmos ohne Urknall, ohne Dunkle Materie und ohne Dunkle Energie. Verarschen kann ich mich auch selber.
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21.03.2014 00:40 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -1
 
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Jetzt kommen wir der Sache näher

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