20.03.14 09:09 Uhr
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Russland/Ukraine: Russisches Manöver an der ukrainischen Grenze hat begonnen

Russland hat mit einer Militärübung an der Grenze zur Ukraine begonnen. Die Übung war schon angekündigt worden und wird mit 40 Gefechtseinheiten und einigen Kampfjets abgehalten. Das Militär will Luftschläge gegen feindliche Militärziele üben.

Im vergangenen Monat hatte Russland schon eine Militärübung an der ukrainischen Grenze abgehalten, bei der 150.000 Soldaten beteiligt waren. Die Befürchtungen wegen einer Invasion Russlands in der Ost-Ukraine wurden dadurch geschürt. Die Soldaten wurden aber wieder in die Kasernen beordert.

Einzig die russischen Soldaten auf der Krim-Halbinsel wurden nicht in die Kasernen zurückbeordert. Die USA halten derzeit auch eine Flottenübung mit der bulgarischen und der rumänischen Marine ab.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Ukraine, Grenze, Manöver
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2014 09:24 Uhr von Mecando
 
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... da nehmen an einer Übung mal eben fast so viele Soldaten teil (150.000), wie unsere Bundeswehr überhaupt hat (~ 180.000) ...

Schwer vorstellbar und faszinierend, vor allem die logistische Leistung einer solchen Übung.
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20.03.2014 09:29 Uhr von Rechtschreiber
 
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@Mecando: Daran sieht man mal, wie wenig Deutschland im Kriegsfalle (der hoffentlich nie wieder eintritt) überhaupt ausrichten könnte.

Wenn Putin das gewollt hätte, wäre er schon längst einmarschiert. Es gibt kaum eine Armee, die das verhindern könnte. Außer vielleicht Atombomben aber hier gilt auch: Wer die erste wirft, zettelt einen globalen Atomkrieg an, bei dem hinterher alle verstrahlt oder tot sind.
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20.03.2014 10:06 Uhr von ILoveXenuuu
 
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Deutschland kann mit seiner Armee garnix machen denke ich.Man verlässt sich halt auf seine "Partner" ;)
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20.03.2014 10:32 Uhr von Mecando
 
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Das ist so nicht vergleichbar.
Ich finde es zwar faszinierend wie man eine solche Übung durchführt, bei der Personalstärke, aber die Schlagkraft einer Armee anhand eben dieser fest zu machen ist reichlich dämlich. Zumindest in der heutigen Zeit, vor einigen Jahrzehnten mag das ja noch anders gewesen sein.

Die Bundeswehr ist eine sehr leistungsstarke und sehr gut ausgebildete Armee, auch wenn der Volksmund (* meist Experten die kaum die Bundeswehr von innen gesehen haben, deren Erfahrung länger zurück liegen als ein paar Jahrzehnte oder ihre Informationen vom Stammtisch haben) das meist anders sieht, und ich gehe davon aus, dass 180.000 Bundeswehr-Soldaten um einiges Schlagkräftiger sind als 180.000 russische. Was am Endergebnis aber wohl wenig ändern würde...
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20.03.2014 12:37 Uhr von Perisecor
 
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@ Mecando

Man muss eine große Anzahl an Soldaten und Gerät erstmal versorgen können. Das geht in der Nähe des Heimatlandes und verbündeter Staaten natürlich besser als weit davon entfernt - besonders dann, wenn man zuvor hunderte Kilometer erkämpfen musste und die Infrastruktur entsprechend stark gelitten hat.


In einem ideal Testszenario könnten die russischen Streitkräfte die Bundeswehr sehr wahrscheinlich überrollen. In der Realität Europas nicht.
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21.10.2015 12:29 Uhr von mort76
 
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Perisecor,
das überrollen dürfte doch nicht das Problem sein, aber das halten danach...
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21.10.2015 12:40 Uhr von Perisecor
 
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@ mort76

Überrollen setzt immer eine Überlegenheit voraus, im Idealfall sogar mehrere kombiniert.

Qualität, Quantität, aber auch Logistik und Führung.


In einem konventionellen all-in Krieg bleibt Russland meiner Meinung nach bereits in Polen stecken. Quantitativ haben die russischen Streitkräfte massiv abgebaut, vor allem in bestimmten Kernbereichen, z.B. der Fähigkeit zum Führen von Sättigungsangriffen oder schlichte Human Waves.

Die Qualität hat dafür aber nur punktuell zugenommen, teilweise sogar abgenommen, beispielsweise durch die Außerdienststellung von T-80 und Ersatz durch T-72B3, der nicht nur nicht die beste Kampfwertsteigerung alter T-72 darstellt (das wäre z.B. T-72B2), sondern auch in der Ukraine seine massiven Unzulänglichkeiten gezeigt hat.

Die Logistik ist grauenhaft, es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an verschiedensten Kampfmitteln, die rückwärtigen Dienste setzen auf veraltetes Gerät und die Lager sind nur mit Schrott gefüllt. Gerade moderne Kampfmittel wie z.B. Cruise Missiles sind nur in geringen Mengen verfügbar, nicht grundlos werden derzeit in Syrien vor allem dumme Eisenbomben eingesetzt (FAB).

Dazu kommen Punkte wie Moral, also ob es sich beispielsweise um einen Verteidigungskampf in eigenem Gebiet handelt. Die ukrainischen Streitkräfte haben hier gezeigt, dass man damit massive Defizite in anderen Bereichen zumindest teilweise abfedern kann.

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