20.03.14 09:09 Uhr
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Mindestlohn: Andrea Nahles plant Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose

Ab dem Jahr 2015 soll es einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro geben. Für Langzeit-Arbeitslose wurde nun aber eine Sonderregelung getroffen.

Sollten die Langzeitarbeitslosen über einen Eingliederungszuschuss der BA Arbeit finden, sollen diese für ein halbes Jahr nicht unter den Mindestlohn fallen.

Arbeitsminister Andrea Nahles von der SPD hat bezüglich dessen einen Referentenentwurf vorgelegt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mindestlohn, Andrea Nahles, Langzeitarbeitslose, Ausnahmeregelung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2014 09:09 Uhr von Borgir
 
+33 | -3
 
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Unfassbar. Hier eine Ausnahme und da noch Eine. Was soll das? Entweder Mindestlohn für alle oder man lässt es einfach bleiben. Azubis sind schon raus, Praktikanten, und das alles nur auf Druck der Wirtschaft.
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20.03.2014 09:18 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+9 | -3
 
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Hätte die SPD das mit den Mindestlohn ernst gemeint, dann hätten diese sich nicht mit der Union zusammengerauft.

Die Rente mit 63 ist auch mehr schein als sein, da darf man nicht später als 1952 geboren sein, damit das mit dem 45 Beitragsjahren gezählt wird, alles nur Sand in die Augen streun.

Die SPD ist nach wie vor eine Anti-Mindestlohn Partei die hoffentlich bei der Bundestagswahl 2017 die FDP nachmachen wird!
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20.03.2014 09:19 Uhr von Marco Werner
 
+31 | -0
 
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Schlußfolgern wir doch mal: Eine Firma bekommt einen Eingliederungzuschuss (z.B. 50% des Lohnes),wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellt und muss nicht den Mindestlohn zahlen, sondern zahlt z.B. nur 6€/h Brutto. Macht für die Firma Lohnkosten von 3€/h (+Arbeitgeberanteil SV). Schon ein Blick in die Vergangenheit zeigt,was die Firmen auch in Zukunft tun werden: Sie greifen die Förderung ab und ersetzen den Arbeitnehmer dann durch den nächsten Langzeitarbeitslosen. Ich höre schon das Gejammere von Politikern und BA: "Wir können uns nicht erklären,wieso wir jedes Jahr Millionen Euro Eingliederungszuschüsse rausgeben, aber die Zahl der Arbeitslosen gleich bleibt.". Mann,seit ihr wirklich so dämlich ?
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20.03.2014 09:23 Uhr von S8472
 
+18 | -1
 
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@Kritikglobalisierer
Keine Angst. Arno bekommt als Angestellter der Springerrotze sicher genug Geld, das er dann auch versteuern muss.

@News
Genial, Frau Nahles! Dann werden Leute absichtlich lange arbeitslos gehalten, bekommen dann für ein halbes Jahr eine menschenunwürdige Stelle und werden dann durch den nächsten ersetzt.
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20.03.2014 09:44 Uhr von dajus
 
+18 | -0
 
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In den neunzigern gab es noch Sozialhilfe.
Es war nicht viel, aber man konnte davon leben.
Wenn man dann einen Job bei der Zeitarbeit annahm, kam man als Facharbeiter auf etwa das dreifache eines Sozialhilfeempfängers. Das war für einen Sozialhilfeempfänger ein Antrieb, sich nan Job zu suchen.
Heute ist es - und da sollten alle mal darüber nachdenken - ein Minusgeschäft für einen Langzeitarbeitslosen einen Job in ner Zeitarbeit anzufangen!
Das, was man mehr hat durch die Arbeit, wird allein durch die Fahrtkosten zur arbeit aufgefressen!
Wo bleibt da der Anreitz für nen Langzeitarbeitslosen, sich nen Job zu suchen?
Desweiteren wird es mit Sicherheit eine Klage gegen diese Regelung geben, da es gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz verstößt!
http://www.gesetze-im-internet.de/...
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20.03.2014 09:51 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -28
 
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20.03.2014 10:22 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -18
 
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20.03.2014 11:21 Uhr von Xaardas
 
+5 | -0
 
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Ich weis nicht wie das mit dem Status als Langzeitarbeitsloser gewertet wird.

Wenn ein Unternehmen sich einen Langzeitarbeitslosen holt und den dann für einen geringeren Lohn, aufgrund der Probezeit (oder sonstiger Begründung), arbeiten lässt und DANN wieder entlässt, entfällt dann der Langzeitarbeitslosenstatus?

Sollte das nicht sein ist klar, dass die Unternehmen dann die Leute wieder entlassen, da man ja so wie schon erwähnt Förderungen abgreifen kann.

Das würde aber eigentlich keinen Sinn machen.

@asianlolihunter: Man muss nicht gering qualifiziert sein, um in eine Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, dass ist ein (leider Gottes) vielfach für wahr gehaltener Irrglaube.
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20.03.2014 11:37 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -9
 
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@ Xaardas
Du hast da etwas missverstanden. Wenn man den Arbeitgeber zu einem hohen Mindestlohn zwingt, wird der Arbeitgeber sich davor hüten einen Geringqualifizierten ne chance zu geben.
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20.03.2014 11:39 Uhr von Mali450
 
+1 | -1
 
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Arbeitslose, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind, § 18 SGB III
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20.03.2014 11:52 Uhr von Mali450
 
+0 | -1
 
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Als Langzeitarbeitslose gelten in Deutschland Arbeitslose, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind, § 18 SGB III
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20.03.2014 12:07 Uhr von CatLeeMa
 
+3 | -0
 
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Achja, der Mindestlohn...
Das Gesetz heisst doch im Moment, "jeder, der in einem Arbeitsverhältnis ist, das mit mehr als 8,50 Euro/Stunde vergütet wird, erhält einen Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde. Alle anderen sind Ausnahmen."
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20.03.2014 12:07 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -9
 
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Sklaverei ist das erst wenn man dazu gezwungen wird und hier in Deutschland wird NIEMAND zur Arbeit.

"Das ist schon mehr als Sklaverei, Sklaven hat man wenigstens Essen, Trinken und ein Bett gestellt "

Alleine diese Verharmlosung zeigt doch, wie hohl du bist.
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20.03.2014 12:49 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
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Super, dann werden die Arbeitslosen je nach Gesetzeslage bald alle paar Monate bis Jahre für einige Monate beschäftigt bloß um dann "überraschenderweise" gekündigt und ersetzt zu werden. Aber sowas hat man bis 2020 halt noch nicht gewusst oder vorhersehen können.... wetten?
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20.03.2014 13:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Mal ganz im Ernst:
Wenn ich einen Arbeitslosen einstelle, übernimmt das Amt die ersten 6 Monatsgehälter in voller Höhe.

Das ist eine Hilfe für ganz winzige Firmen wie mich, die sich den ersten Angestellten zulegen - und weil es auch Geld kostet jemanden einzulernen und einen teuren Arbeitsplatz einzurichten. Gleichzeitig hilft es einem Arbeitslosen Fuss zu fassen.
Wenn 7,00 oder 8,50 Euro für eine Firma überlebens-entscheidend sind, kann man die Firma nicht ernst nehmen.
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09.07.2014 17:42 Uhr von Hoanxxlokay
 
+0 | -0
 
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Ich schaue auch gespannt darauf, welche Strukturen künftig bei Zeitarbeitsunternehmen vorhanden sein werden und wie Arbeitgeber auf die flächendeckenden Veränderungen reagieren werden. Bei aller Sorge, dass Personalabbau im großen Maß betrieben, kann man doch aus Arbeitnehmersicht in die Zukunft schauen, zumal auch Zeitarbeitsfirmen das Gründen eines Betriebsrats möglich ist (vgl. Infos hier auf http://www.ifb.de/... ).

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