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USA: Kinderpornoring mit so vielen Opfern wie noch nie zuvor ausgehoben

Durch die "Operation Round Table" konnte ein internationaler Kinderpornoring ausgehoben werden, bei dem so viele Opfer wie noch nie zuvor identifiziert und ausfindig gemacht wurden. Die Kinderporno-Website wurde von 14 Männer über das Tor-Netzwerk betrieben und hatte 27.000 Mitglieder.

Über Fake-Profile auf Sozialen Netzwerken wie Facebook hatten die Täter zu ihren Opfern Kontakt aufgenommen, meist als Frauen getarnt. Daraufhin wurden die betroffenen Kinder dazu aufgefordert, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Rund 2.000 Videos sollen dadurch entstanden sein.

Die Betreiber hatten wohl auch Pädophile gecoacht, wie sie ähnlich vorgehen könnten. Laut der Polizeibehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) wurden 251 Opfer verzeichnet. Zudem hätten die Fälle zugenommen, wie Kinder kontaktiert und missbraucht würden. Nur Aufklärung könne das Problem minimieren.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Facebook, Kinderporno, Ring, Kinderpornografie, Pädophile
Quelle: www.heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2014 21:27 Uhr von pippin
 
+11 | -7
 
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Aufklärung ist ein sehr wichtiger Punkt, um Kinder vor solchem Drecksgesindel zu schützen. Aber ich denke auch, dass es wichtig ist, die Täter in einem ordentlichen Gerichtsverfahren so hart wie möglich zu bestrafen. Wenn es - wie hierzulande leider sehr oft passiert - aufgrund einer schweren Kindheit des Täters immer mal wieder zu "dududu-nicht-nochmal-machen"-Urteilen kommt, ist das eher eine Einladung als Abschreckung.
Nichts rechtfertigt Kindesmissbrauch bzw. Missbrauch im Allgemeinen. Da kann die Kindheit des Täters noch so hart gewesen sein, das ist kein Grund und keine Rechtfertigung auch das Leben anderer zu zerstören.

Sollte sich jemand meinen Töchtern auf dieser Schiene nähern, garantiere ich persönlich für nichts! Da hört bei mir jedes Verständnis und Mitgefühl auf. Nicht umsonst sind Kinderschänder selbst in der Knasthierarchie ganz unten angesiedelt.

Null Toleranz für derartige Täter!
Schützt die Opfer.
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19.03.2014 21:32 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -12
 
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Von Kinderpornoring zu sprechen halte ich für sehr gewagt.
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19.03.2014 21:40 Uhr von MBGucky
 
+1 | -1
 
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@pippin

Nur leider gehen die Täter davon aus, dass sie nicht erwischt werden. Da hilft es leider wenig, die Strafen zu erhöhen. Zumal es in der News ja um die USA geht und nicht um Kuscheldeutschland.
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19.03.2014 22:02 Uhr von pippin
 
+6 | -2
 
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@MBGucky:

Es geht mir ja nichtmals darum, die Strafen zu erhöhen.
Ein Anfang wäre ja schonmal gemacht, wenn geltende Gesetze auch angewendet und ausgeschöpft werden würden. Egal, ob bei uns in Deutschland oder anderswo.

@Hibbelig:

Ich denke schon dass der Begriff "Missbrauch" in solchen Fällen zutreffend ist. Die Täter "gebrauchen" ihre Opfer im Sinne von benutzen für ihre Zwecke und zwar auf eine "unzulässige" Art. Und das ist es, was das Wort "Missbrauch" ausdrückt. Man mag sich ja jetzt über sprachliche Feinheiten auslassen, aber im Grunde trifft Missbrauch schon zu.

"Offensichtlich verhalten sich heutige Kinder gegenüber Wildfremden als wären die deren Sklaven...woher das wohl kommt? Ich tippe mal auf die Eltern..."
Da halte ich dagegen!
Persönlich betrachte und behandel meine Kinder nicht als meine Sklaven und die Eltern in meinem Umfeld machen das auch nicht.

Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach Eltern geben, die ihre Kinder so behandeln, aber ich denke, das ist eher der kleinere Teil. Eher denke ich, dass Eltern, die ihre Kinder kaum beachten, diese zu solchen Aktionen verleiten. Wenn die eigenen Eltern einem Kind schon keine Beachtunge schenken, wird dieses einfacher für Pädophile zu ködern sein, als Kinder, die in ihren Familien integriert sind.
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19.03.2014 22:42 Uhr von einerwirdswissen
 
+4 | -1
 
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Habe mir die Quelle durch gelesen.Bei diesem "Ring" geht es nur um Fakeaccounts bei Facebook.
Fast alle Opfer waren männlich zwischen 13 und 15 Jahren.
Zwei der Opfer 3 und jünger,26 waren 10 bis 12 Jahre.
Insgesammt waren es 251.
Jeder der Kinder zwischen 10 und 18 Jahren hat,die ein Smartfone besitzen,wissen dass sie ihre Kinder über Internetpornografie auf zu klären haben.
Viele Kinder tun dies aber trotzdem und auch mit dem Wissen,dass am anderen Ende der Leitung ein alter Sack sitzen könnte.
Ich kann immer nur allen Eltern empfehlen immer wieder mit ihren Kindern darüber zu sprechen,auch wenn es jemand aus ihrem Umfeld ist,der Fotos oder Videos haben möchte.
Denn auch bei "Freunden" ist die Gefahr gegeben,dass nach einem Streit Fotos/Videos weiter gegeben werden.
Auch für mich als Elternteil ist es schwierig dieses Thema regelmäßig mit meinen Kindern zu erörten,zumal diese in dem Alter ja immer alles besser wissen wollen.
Da heißt es, immer drann bleiben, das Gespräch suchen und bekannte Fälle mit ihnen besprechen.
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19.03.2014 22:49 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
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@slimer72

Das glaube ich eher nicht. Und selbst wenn, ist das keine Existenzberechtigung für sowas.

@einerwirdswissen

absolut richtig. Auch wenn ich mangels Kinder nicht ganz mitreden kann.
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20.03.2014 08:39 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Das ist dann aber zumindest teilweise Schuld der Eltern
- Kinder haben auf Facebook nichts zu suchen, dass darf man auch erst ab 14 Jahren nutzen, soweit ich weiß.
- Dann ist man kein Kind mehr, wenn auch minderjährig
- So dumm jemandem, den man nicht kennt, Nacktbilder und -videos zu schicken muss man erst mal sein. Das sollte man grundsätzlich nicht.
- Eltern gucken nicht was ihre Kinder im Internet machen, sonst hätte man nicht so junge Opfer, außer die älteren Geschwister hätten das gemacht.

"Der Großteil der bisher identifizierten Opfer (228) soll in den USA leben. Betroffen sind mit einer Zahl von 243 vor allem Jungen, acht der Opfer sind Mädchen. 159 der Betroffene sollen dabei 13 bis 15 Jahre alt gewesen sein, 59 waren 16 bis 17 Jahre alt. Zwei Opfer sollen erst drei Jahre und jünger, ein Opfer soll vier bis sechs Jahre, vier Opfer sollen sieben bis neun Jahre und 26 Opfer sollen zehn bis zwölf Jahre alt sein. [Update] Wie das Material der sehr kleinen Kinder beschafft wurde, erklären Heimatschutz und Bundesbehörde nicht. Es ist aber zu vermuten, dass entweder ältere Kinder angestiftet wurden, von jüngeren Kindern Aufnahmen zu machen oder Aufnahmen von jüngeren Kindern auf anderen Wegen eingeholt wurden. "

Also haben entweder die Kinder selbst die Aufnahmen gemacht oder die älteren Geschwister.
Gerade letzteres ist wirklich selten blöd.

Aber dennoch schön, dass die Anstifter gefasst wurden.
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20.03.2014 20:59 Uhr von pippin
 
+0 | -1
 
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@Hibbelig und The_Insaint:

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wieso ihr euch so an den Begrifflichkeiten hochzieht?!?!
Was würdet ihr denn anstelle von Missbrauch sagen?

Der Duden definiert den Begriff Missbrauch in seinem Online-Angebot eindeutig als "Vergewaltigung; Anwendung sexueller Gewalt, besonders gegenüber Kindern". Deutlicher geht es doch nun wirklich nicht!

Und für meine Begriffe fällt es auch unter Missbrauch Kinder und Jugendliche durch Vortäuschen falscher Tatsachen zu sexuellen Handlungen an sich aufzufordern und diese auch noch zu filmen oder zu fotografieren. Nicht alle Betroffenen können die Folgen dieser Handlungen im vollen Umfang überschauen und wissen gar nicht, welche Konsequenzen dadurch auf sie zukommen können.

Ich bin irgendwie ratlos.
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21.03.2014 20:18 Uhr von pippin
 
+0 | -0
 
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@hibbelig und the_insaint:

Also ehrlich gesagt, halte ich euer Rumreiten auf dem "falschen" Begriff für ausgemachte Korinthenkackerei.
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23.03.2014 12:07 Uhr von gali_leo
 
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@ unique2910:

Es heisst TOR und hat nüscht mit den nordischen Gott THor zu tun!

Für die ganzen BESCHEID-Wisser hier:
Die Täter gehen in der Tat recht perfide und "ausgeklügelt" vor, in dem den Jungs (waren wohl die Hauptopfer-Gruppe), mit entsrechenden Programmen, vorgemacht wird, dass auf der "Gegenseite" der Webcam, ein Mädchen oder Frau, ebensolche Handlungen (wie eben Masturbation, ausziehen etc.) durchführt und animiert dann die Jungs, das auch zu machen!
Und dann werden diese "Aktionen" halt einfach aufgezeichnet!

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