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München: Stimmauszählung der Kommunalwahl mit 80-prozentiger Fehlerquote

Bei der Stimmauszählung zur bayerischen Kommunalwahl vom letzten Sonntag kam es zu erheblichen Unregelmäßigkeiten. So räumte das zuständige Kreisverwaltungsreferat ein, dass die Fehlerquote in München bei 80 bis 90 Prozent lag.

Der durch die Plausibilitätskontrollsoftware ermittelte Fehleranteil bei der Stimmverteilung kam vor allem durch falsch weitergeleitete Stimmen zustande. Trotz der hohen Fehlerrate wurde nur für den Bezirk Haidhausen eine Neuauszählung angeordnet.

Das Kreisverwaltungsreferat sieht in der Unerfahrenheit der Wahlhelfer die Ursache der Unregelmäßigkeiten. Viele Wahlhelfer kamen diesmal nicht aus den Verwaltungen, sondern hatten sich freiwillig gemeldet. Die Wahlergebnisse können noch bis zu zwei Wochen nach Verkündung angefochten werden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Fehler, Stimme, Kommunalwahl, Auszählung
Quelle: www.heise.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2014 15:58 Uhr von gugge01
 
+15 | -14
 
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Mit anderen Worten das ausgezählte Ergebnis entsprach in 80 bis 90 Prozent der Fälle nicht den Vereinbarten Quoten.

Was kann passiert sein die Grünen raus?
Die SPD unter 10%?
AfD zweistellig?
Und der Schützenberger vielleicht auch?

Fragen über Fragen
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19.03.2014 16:13 Uhr von tommynator2
 
+9 | -9
 
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Mal zur Verteidigung der Wahlhelfer:

Bei der Kommunalwahl in München konnte jeder Wähler bis zu 80 (!) Stimmen abgeben oder auch einzelne Politiker unterschiedlich gewichten.

Dadurch ist die Auszählung nun mal alles andere als einfach.

[ nachträglich editiert von tommynator2 ]
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19.03.2014 16:33 Uhr von Justus5
 
+19 | -2
 
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Und wir mosern über das Krim-Referendum...

BER ziehts sich jetzt quer von Berlin bis nach Bayern.
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19.03.2014 16:50 Uhr von puri
 
+11 | -1
 
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Hm, was? Die Quelle macht doch so keinen Sinn:

Hinsichtlich der anderen Wahlkreise heißt es auf Anfrage von Telepolis, dass man die Fehlerquote von 80 bis 90 Prozent mittels einer Plausibilitätskontrollsoftware ermittelt habe. In den Fällen, in denen sie anschlug, hätten die Wahlhelfer ihre Eingaben überprüft und so lange neu eigegeben, bis sie dem Programm plausibel erschienen.

Wie genau wird denn überprüft, ob ein Stimmzettel plausibel ist? Wenn jemand drei CSUler wählt, und einen SPDler (weil er den z.B. persönlich kennt), sagt dann die Software der Stimmzettel ist nicht plausibel? Oder vielleicht will ich absichtlich zwei Stimmen der Linken und zwei Stimmen den Republikanern geben, damit das volle politische Spektrum vertreten ist. Wie will denn eine Software feststellen was "plausibel" ist?
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19.03.2014 17:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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@puri
Ich denke nicht, dass die Software prüft ob unsinnige Kombinationen abgegeben wurden - sondern ob die Anzahl der Stimmen in sich stimmt. Also bei 4 möglichen Stimmen prüft, ob nicht 5 eingetippt wurden, oder 4mal die selbe.
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19.03.2014 17:27 Uhr von MarkiMork
 
+9 | -8
 
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In Bayern ergibt so manches keinen Sinn ^^
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19.03.2014 19:28 Uhr von creek1
 
+4 | -3
 
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Selber über Putin, Krim Referendum u.s.w. aufregen,
aber zur Bananenrepublik degenerieren.
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19.03.2014 19:36 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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das ist alles absicht...
mit solchen ergebnissen kann man endlich die Wählautomaten aufstellen...weil die ja keine Fehler machen...
und wenn ein computer die stimmen zählt...dann kann der meistbietende politiker auch sicher sein das er das Amt bekommt....
guckt euch die USofA an...da isset auch so...
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19.03.2014 19:46 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
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Es gibt ja Menschen, die der festen Meinung sind, daß Wahlen nichts bringen, weil sich damit nichts ändern läßt. Wenn so eine Schlamperei (oder war es Betrug?) aufgedeckt wird, dann wird das die Wähler noch mehr verunsichern und in Zukunft vom Wahllokal fernhalten. Wozu denn wählen gehen, wenn man sich fast sicher sein kann, daß ein Großteil der Stimmen falsch ausgewertet wird?
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19.03.2014 20:55 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Wann kommt die OSZE mal zu uns?
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23.03.2014 11:53 Uhr von gali_leo
 
+0 | -0
 
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Faktisch ist Bayern ja durchaus einen Dritte Welt - Land gleichzusetzen und wieso sollte es DA dann bei den Wahlen anders zugehen, als in irgendeinen Dorf in Zentralafrika!?

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