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US-Comedian Bill Maher bezeichnet Gott als "psychotischen Massenmörder"

Der US-amerikanische Comedian, Schauspieler und Religionskritiker Bill Maher hat zu seiner wohl intensivsten Kritik an der Religion ausgeholt.

Maher bezeichnete in einem Rundumschlag über den umstrittenen Film "Noah" Gott als "psychotischen Massenmörder".

Dass der Film in den USA sowohl Muslime und auch Christen verärgere, weil 60 Prozent der Amerikaner Noahs Geschichte für wahr halten, zeige ihm einmal mehr, dass Amerika ein dummes Land sei.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: USA, Gott, Comedian, Massenmörder, Bill Maher
Quelle: www.huffingtonpost.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2014 15:04 Uhr von Exilant33
 
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No Comment ^^!
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19.03.2014 15:22 Uhr von zoc
 
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Und da hat er Recht ...

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
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19.03.2014 15:29 Uhr von psycoman
 
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Ist doch auch richtig. Ich bin Katholik, aber jemand der die ganze Menschheit, bis auf ein paar im gesonnene Reste, auslöscht, ist eben ein Massenmörder, da gibt es auch nichts zu diskutieren.

Wer sich altes und neues Testament durchliest entdeckt schon ein paar Verhaltensunterschiede bei Gott, also kann man durchaus von einer Psychose reden.

Aber wer nimmt Religion wörtlich? Ernsthaft, man kann an einen Gott, mehrere oder auch keinen glauben, aber letztendlich soll Religon dazu dienen, dass alle Leute gut miteinander auskommen, weil sie sich nach den gleichen Regeln richten, ähnlich wie Gesetze.

Früher brauchte man dafür wohl noch einen göttlichen Bestrafer, weil die weltlichen Strafen wohl nicht halfen.

Ich brauche aber keinen Gott um eine guter Mensch zu sein, wie auch immer man das definiert, weil ich einfach nicht weiß, ob es Gott wirklich gibt oder nicht. Deshalb heißt es auch Glaube und nicht Wissen.
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19.03.2014 15:32 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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Komisch ist aber auch, dass immer nur über die dummen Christen hergezogen wird. Bisher habe ich noch nie jemanden derartig über Juden, Muslime, Hindus oder sonstige Religionsanhänger ablästern hören.

Es ist also dumm, an den Gott aus der christlichen Mythologie zu glauben? Gut, von mir aus. Aber alles andere ist in Ordnung, oder wie oder was?
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19.03.2014 15:34 Uhr von S8472
 
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@der_grosse_mumpitz
Vielleicht solltest du das Video auch einfach gucken bevor du so einen Quatsch schreibst.
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19.03.2014 15:45 Uhr von Schoengeist
 
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Korrekt, Alda! Als Aquarianer wird man gescholten, wenn man seine Tierchen nicht umsorgt und hegt und pflegt und wenn es eine höhere Intelligenz geben sollte, die die Erde (oder von mir aus auch nur uns Menschen) erzeugt hat, wäre sie nach menschlichen Maßstäben sadistisch veranlagt, nachdem, was der Erde, den Tierarten und auch uns Menschen schon alles passiert ist. Mehrere wirklich heftige Todeswellen, in denen teilweise 80% der Teirarten ausstarben etc. Auch Asteroiden würden doch doch einen allmächtigen Gott umgeleitet werden können, oder?
Zu den Menschen: Vermutlich die Hälfte aller Krankheiten haben wir letzten Endes nur, weil es mal einen genetischen Flaschenhals gegeben hat, da damals weniger als 2000 Hominiden (eine sehr schlechte Zeit) überlebt haben. Daher sind sich z. B. ein Mensch aus Bayern und ein Chinese genetisch ähnlicher als 2 Schimpansen aus der gleichen Familiengruppe (z. B. Bruder und Schwester). Würde ein gnädiger Gott so etwas tun? Bill Maher hat Recht!
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19.03.2014 16:46 Uhr von Biblio
 
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Der Herr gibt es, der Herr nimmt es.
Was wollt ihr überhaupt? Ich würde auch den Strom ausschalten, wenn meine Fische im Aquarium so intelligent geworden sind, dass sie denken, sie könnten mir jetzt sagen, was ich zu tun habe oder nen Aufstand der Zwerge anzetteln.

Überleben ist alles, auch für einen Gott!
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19.03.2014 17:32 Uhr von MarkiMork
 
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Nicht nur 60 Prozent der Amerikaner, sondern auch alle orthodoxen Juden und Katholiken, wie auch alle radikalen Muslime ....
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19.03.2014 18:30 Uhr von Trallala2
 
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Punkt #1

@psycoman

"Ist doch auch richtig. Ich bin Katholik, aber jemand der die ganze Menschheit, bis auf ein paar im gesonnene Reste, auslöscht, ist eben ein Massenmörder, da gibt es auch nichts zu diskutieren. "

Religös zu sein bedeutet noch lange nicht Religion verstanden zu haben. Was ich nun sage ist eher philosophisch zu verstehen.

Wer oder was ist Gott, bzw. für dich? In der Regel stellen wir um Gott als einen älteren Herren vor. Ich weiß nicht wer dran schuld ist, vielleicht Michelangelo, weil er Gott als menschlichen alten Herren mit Bart gemalt hat. Vielleicht denken wir deshalb Gott ist nur ein Mensch, somit stellen wir ihn auf gleiche Stufe mit uns.

Aber was steht in den 10 Geboten, gleich am Anfang? Da steht, man soll sich kein Bildnis von Gott machen und auch nicht von dem Ort wo er sich befindet. Womit klar wäre, dass jeder der sich Gott bildlich vorstellt oder glaubt er ist ein älterer Herr, schon mal kein braver Christ ist und das ganze nicht verstanden hat.

Im Grunde ist es das was in der Bibel angeprangert wurde: als Moses vom Berg runter kam, hatten seine Schäfchen ein goldenes Kalb erschaffen, so wie sie sich nun mal Gott vorstellten, und tanzten um ihn. Die Straffe folgte auf den Fuß.

Die Stelle wird selbst von Klerikern gerne genutzt um zu predigen, man solle sich nicht falschen Göttern hingeben. Das man sich Gott dafür aber als älteren Herren mit Bart vorstellt, was irgendwie das Gleiche in Grün bedeutet, daran scheint sich keiner zu stören.

Ok, zurück zum Thema - wer oder was ist Gott?

Ist Gott nur ein Mensch, gelten für ihn menschliche Regeln. Nach dem heutigen Verständnis sind alle Menschen gleich, womit Gott auf gleichen Stufe wäre. Ist er das, gelten für ihn gleiche menschliche Gesetzte.

Schwenken wir mal nach Frankreich in absolutistische Zeit von Lui Sonstwas (eben der Sonnenkönig). Er war ein absolutistischer Herrscher. Aber was bedeutet das? Das bedeutet, dass es Gesetzte gibt an die sich alle halten müssen und die für alle gleich gelten. Eben nur nicht für den König, denn er steht über dem Gesetz. Wenn der König also jemanden ohne Prozess erhängen lässt, ist er dann ein Mörder? Nach allgemeinen Verständnis ja, juristisch nein, denn für ihn gelten die Gesetzte nicht. Somit ist kann er kein Mörder sein. Er darf das, denn ersteht über allem.

Ok, nach unserem heuteigen Verständnis war König Lui nur ein Mensch, somit können wir uns eine absolutistische Macht nicht vorstellen. Nur war König aufgrund der Denkweise der Menschen mächtig und stand über allem.

Kommen wir zu Gott. Nach dem was gelehrt wird, hat Gott die Welt erschaffen und den Menschen. Der Mensch ist also ein Produkt. Ich habe letztens einen Kuchen erschaffen. Nachdem er mir nicht gelungen war, habe ich die Rosinen raus gepickt und den Rest entsorgt. Ich weiß nicht was der Kuchen darüber dachte, denn ich betrachte ihn nicht als meinesgleichen. Kuchen ist in Endeffekt nur eine Ansammlung von Krümeln. Vielleicht gab es im Backofen eine Revolution und man hat bestimmt, dass alle Krümel gleich sind, und vielleicht denken einige Krümel, dass es unrecht war den Kuchen zu entsorgen.

Worauf ich hinauswill ist, wir betrachten Gott als Menschen, den letzten absolutistischen menschlichen Herrscher über die Erde. Vielleicht denken wir, dass alle Menschen gleich sind, womit die Entscheidungen Gottes den menschlichen Gesetzen gleich sind.

Im Grunde können wir uns die Unendlichkeit nicht vorstellen, also denken wir immer nur paar Kilometer voraus. Letztendlich können wir uns Gott nicht vorstellen. Wenn die Menschen nur sein Produkt sind, warum verlangen sie eine Rechtfertigung für seine Entscheidungen?

Alles rein philosophisch betrachtet.
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19.03.2014 18:40 Uhr von Trallala2
 
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Punkt #2

"Bill Maher bezeichnet Gott als "psychotischen Massenmörder""

In dem Fall erkennt Bill Maher, dass es einen Gott gibt, er hällt ihn nur für einen Massenmörder.

Denn eine Nichts kann nicht Etwas sein.
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19.03.2014 19:25 Uhr von S8472
 
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@Trallala2
Sauron ist auch ein Massenmörder. Macht ihn das real?
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19.03.2014 20:26 Uhr von Trallala2
 
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Wer ist Sauron? HDR? Die Frage stellt sich nicht. Ich hab letztens einen Ego-Shooter durchgespielt und im Grunde paar hundert Gegner kalt gemacht. Keiner würde auf die Idee kommen mich als Massenmörder zu bezeichnen, denn es waren nur Bits und Bytes. Sauron ist auch kein Massenmörder, es ist eine Fantasiefigur, somit stellt sich die Frage gar nicht.

Und nur für den Fall, dass einer fragt: falls Sauron eine reale Figur wäre, wäre er dann ein Massenmörder? Wäre er, könnte man auf die Frage antworten, ist er aber nicht.

Nun stellt sich die Frage, wäre Gott real, wäre er es dann? In dem Fall tritt das andere Argument mit ins Gewicht: Gott ist laut der Religion kein Mensch, sondern ein Überwesen, womit sich dann die Frage stellt ob für ihn die menschlichen Regeln gelten?

Letztendlich könnte man die Frage ganz anders stellen: wär Gott real und eine Mensch, wäre er es dann? In dem Fall dritt Regel Nummer zwei ins Gewicht: hätte die Oma einen Bart, wäre sie ein Opa.
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20.03.2014 09:53 Uhr von PrinzAufLinse
 
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"Der Gott des Alten Testaments ist - das kann man mit Fug und Recht behaupten - die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer."

Doch die Liste ist damit noch nicht beendet: "ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann".

frei nach Dawkins
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20.03.2014 11:09 Uhr von daiakuma
 
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Die SIND ja auch alle dumm wie 3 Meter Feldweg! :D
.. ist bei uns aber vielerorts auch nicht anders... ^^
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20.03.2014 12:58 Uhr von Trallala2
 
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@PrinzAufLinse

Dawkins oder Bill Maher fehlt lediglich das Verständnis für das göttliche Wesen, auch sieht sich Dawkins, aber nicht nur er, als der erste atheistischer Priester.

Das es so ist kann man leicht nachweisen, nur muss man es ausführlich machen, und dafür reicht hier der Platz nicht.

Zuerst einmal sind Leute wie Dawkins und Bill Maher keine Atheisten, sondern Antitheisten. Das ist ein wichtiger Unterschied, der allerdings vieles erklärt. Antitheismus setzt natürlich Atheismus voraus. Die beiden sind also Gegner von Religionen, wie es Christen gibt die Judentum als falsch ansehen, oder Moslems, die das Christentum als falsch ansehen.

Das wirklich sonderbare dabei ist, das sie das selbst nicht kapieren. Sie betreiben keine Selbstkritik. Beide kritisieren Christen dafür, dass sie den anderen Religionen gegenüber feindlich sind, den Juden, dass sie wiederum den anderen Religionen feindlich gegenüber stehen, den Moslems, den Hindus, usw. Das komische hier ist, dass sie mit ihrem Antitheismus den Religionen feindlich gesinnt sind. Mit einem kleinen Unterschied, sie geben sich das Recht dazu. Sie behaupten, dass die anderen gegenseitig intolerant sind, deshalb müssen sie intolerant allen gegenüber sein.

Im Grunde ist das alles das gleiche in Grün. Christentum ist eine Weltanschauung, das Judentum, der Islam, der Hinduismus, aber auch der Antitheismus.

Der liebe Dawkins und Bill Maher machen also das was die anderen Religionen schon seit tausenden Jahren machen, sie bekämpfen alle anderen mit Intolleranz die nicht so denken oder an das glauben wie sie ;)
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20.03.2014 16:08 Uhr von Iceland62
 
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"Der liebe Dawkins und Bill Maher machen also das was die anderen Religionen schon seit tausenden Jahren machen, sie bekämpfen alle anderen mit Intolleranz die nicht so denken oder an das glauben wie sie ;) "
Man nennt das konstruktive Streitkultur, solange es nur mit Worten geschieht und hat nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung.
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20.03.2014 16:39 Uhr von Trallala2
 
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@ Iceland62

Nein.

Du redest über etwas was du du dich nicht auskennst, oder nicht willst, dass darüber gesprochen wird.

Wenn du dich mit dem Thema etwas genauer auseinandersetz, wirst du ernennen, dass in gewissen Kreisen dazu offen aufgerufen wird intolerant zu sein. Es ist also nicht lediglich eine konstruktive Streitkultur, es ist offene Intoleranz.

Und was haben damit zu tun? Nun, ich weiß nicht ob die persönlich sich je zu dem Thema geäußert haben, eventuell, müßte man erst prüfen, aber es sind den beiden nachstehenden Kreise die das tun. Und keiner von den beiden hat sich davon distanziert.
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20.03.2014 18:27 Uhr von Iceland62
 
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"Wenn du dich mit dem Thema etwas genauer auseinandersetz, wirst du ernennen, dass in gewissen Kreisen dazu offen aufgerufen wird intolerant zu sein. Es ist also nicht lediglich eine konstruktive Streitkultur, es ist offene Intoleranz."

Wer ein Tabuthema kritisiert, wird gerne in die Ecke der Intoleranz gedrängt. Die Sintflutlegende ist Bestandteil einer "heiligen Schrift" und damit ein Tabuthema.
Es fällt durchaus auf, dass du gar nicht mehr darüber diskutierst, ob nun ein Wesen, das fast alles Leben auf der Erde in seinem Zorn ersäuft, ein psychotischer Massenmörder ist, oder ein barmherziger Gott.
Zweiteres auszusprechen ist natürlich ein Tabubruch und keine Intoleranz.

Und wie wird nun gegen Dawkins oder Bill Maher argumentiert?

Zitat:
"Dawkins oder Bill Maher fehlt lediglich das Verständnis für das göttliche Wesen,"

Für das "göttliche Wesen" mag ihnen möglicherweise sogar völlig bewußt das Verständnis fehlen. Was aber in der ein oder anderen sogenannten heiligen Schrift geschrieben und mittels eines Vorgangs, den man "Exegese" nennt, schöngeredet wird, dafür dürfte ein Verständnis vorhanden sein.

Was natürlich klar ist, ist dass es einen Gott, der eine Sintflut verursacht hat, die gar nicht stattgefunden hat, gar nicht gibt und es sich daher bei diesem Gott lediglich um eine literarische Gestalt handelt, wie Dawkins sagt.

Und darauf hinzuweisen, dass dieser Gott auch als eine recht unangenehme Gestalt "exegetiert" werden kann, und von den meisten Menschen auch als solche exegetiert werden würde, wenn das kein Tabubruch wäre, ist ein Beitrag zu einer konstruktiven Streitkultur.

Aber das Thema wird, weil es ein christliches und jüdisches Tabu ist, das so zu sehen, in der Regel ignoriert. Stattdessen wird Dawkins von dir a) Antitheismus unterstellt, und b) der Antitheismus als eine Weltanschauung bezeichnet.

Vielleicht ist Dawkins Antitheist, aber Antitheismus ist keine Weltanschauung. Sonst wäre auch Anti-Faschismus eine Weltanschauung. Anti-Ismen taugen nicht zur Weltanschauung, weil sie negativ sind. Die Weltanschauung von Naturalisten basiert nicht auf der Ablehnung Gottes, sondern sie erwächst aus einer Anschauung der Welt und der Natur. Sie ist von daher im wörtlichsten Sinne eine "Welt-"Anschauung und keine "Buch-"Anschauung, wie das bei anderen Personen, zumindest teilweise, der Fall ist.

Nicht-Existente Sintflutgötter sind eben kein Bestandteil dieser Weltanschauung. Und das wird gelegentlich eben mit etwas deutlicheren Worten kommuniziert.

Manchmal muss man etwas lauter schreien um gehört zu werden. Insbesondere dann, wenn es um Tabu-Themen aus heiligen Schriften geht.
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20.03.2014 22:04 Uhr von Trallala2
 
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@Iceland62

"Wer ein Tabuthema kritisiert, wird gerne in die Ecke der Intoleranz gedrängt."

Ich weiß nicht welche Vorstellung du hast, aber es gibt keine Tabus in Bezug auf Christentum oder die Bibel. Würde sich Bill Maher in Mekka auf einen Platz stellen und in die Menge rufen, euer Prophet war ein Pädophiler, das wäre ein Tabuthema kritisieren. Das Christentum kannst du kritisieren wie du willst, somit ist es kein Tabuthema. Das Wort "Tabu" wird nur deshalb in den Mund genommen, um dem ganzen einen gewissen Anschein zu geben, der eigentlich gar nicht existiert.

Tabu ist es, wenn der Tabubruch in gewisser weise Konsequenzen hat. Hat es keine, hat man nur etwas gemacht was bisher keiner gemacht hat.

Aber das ist nicht das was ich mit Intoleranz gemeint habe. Das habe ich gar nicht in Bezug auf das Thema der Sinnflutgeschichte gemeint. Ich meinte, dass in Kreisen der Antitheisten ganz offen zu Intoleranz gegenüber Religionen aufgerufen wird. Wenn du das noch nie mitbekommen hast, dass tut es mir leid, ist aber so.

Ich denke Antitheisten glauben das Ei des Columbus entdeckt zu haben, aber sie machen das was andere schon seit Jahrtausenden machen, sie rufen zu Intoleranz auf. Letztendlich sind sie somit genau so wie der Rest - sie haben ihre Weltanschauung, halten für die einzig richtige wund wollen sie dem Rest der Menschheit aufzwingen.

Da sage ich nur - willkommen im Club.

"Aber das Thema wird, weil es ein christliches und jüdisches Tabu ist"

Wenn es nach mir geht kann als Alte Testament komplett in die Tonne. Glaubst du es juckt mich ob die Geschichte von Noah echt ist oder nicht? Sie hat mit dem Christentum nichts zu tun (leider wissen es die meißten Christen nicht). Christentum ist das Neue Testament. Das Alte Testament hat man eingebunden, weil es die Vorgeschichte enthält, leider hat es in der Geschichte eine Bedeutung bekommen die es eigentlich nicht hätte haben dürfen. Womit viele fundamentalistische Christen im Grunde eher eine jüdische Sekte sind als Christen, denn sie leben eher nach dem AT als nach dem NT.

"Stattdessen wird Dawkins von dir a) Antitheismus unterstellt"

Eine Frage, wieso verteidigst du Dawkins? Wieso eigentlich? Die Antwort ist - weil du vermutlich Christen dafür kritisierst, dass sie den Papst verteidigen, da aber verteidigst deinen... Guru/Papst/Hohen Priester.

"Vielleicht ist Dawkins Antitheist, aber Antitheismus ist keine Weltanschauung."

Doch. Soll ich dich auf die vielen Seiten führen dessen einziges Darsen die Kritik an Religionen ist, oder wie selben dumm und blöde Gläubige sind? Ich weiß, es gibt die Theorie, dass ein Atheist an nichts glaubt, womit er nicht fassbar ist. Ist ein Christ ein böser Mensch und führt Krieg, tut er das weil er Christ ist und im Namen Gottes. Somit können damit alle Christen kritisiert werden. Ist der Mann ein Atheist, hat das nichts mit Atheismus zu tun. Atheisten können dafür nicht kritisiert werden.

Leider hat das Ganze ein Eigenleben bekommen. Spätestens seit dem Atheisten sich als Ihresgleichen sehen und die anderen als den Rest, ist es eine Weltanschauung.

Aber träume weiter, ich denke du willst es nur nicht wahrhaben.
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21.03.2014 12:50 Uhr von mcdar
 
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Es ist allgemein bekannt dass trügerischen Wesen (genauso wie die falschen Propheten) existieren, mit viel Macht, welche mit Gott verwechselt werden. Deren Übergeordnete Handlungen sind kein Grund einen falscher Hass auf das eigene Höchste(Gott in einem selbst) und auf die Essenz des Daseins zu entwickeln(Gott in Allem). Gott ist ein Zustand. Denn sich Gott zu nähern bedeutet in jedem Falle die höchste Qualität des Jetzt zu erreichen, nicht etwas oder jemanden Anzubeten, sondern seine Energie in das best-mögliche des Daseins zu Projizieren um das Optimum zu erreichen, also sich das bestmögliche Erlebnis (orgasmisches) zu verschaffen.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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21.03.2014 12:53 Uhr von mcdar
 
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oh man, die Schreibfehler...

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