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Fußball: Matthias Sammer kritisiert angebliche Neid-Debatte um FC Bayern München

Die übermächtige Dominanz des FC Bayern München in der Bundesliga hat zu einer extrem langweiligen Saison geführt, was viele Experten kritisieren.

Der Sportvorstand des FC Bayern, Matthias Sammer, kann diese Kritik nicht nachvollziehen: "Es gibt eine auf den FC Bayern bezogene Neid-Debatte, die ich angesichts des Leistungsprinzips im Fußball nicht verstehen kann".

In diesem Zusammenhang hatte Sammer die Qualitäten der anderen Klub-Trainer in Frage gestellt und auch damit wieder Kritik provoziert.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, FC Bayern München, Debatte, Matthias Sammer, Neid
Quelle: www.sueddeutsche.de

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19.03.2014 12:06 Uhr von derNameIstProgramm
 
+6 | -6
 
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Anstatt immer die Schuld beim FC Bayern zu suchen, sollte man sich mal überlegen ob Sammer nicht vielleicht doch etwas recht hat. Klar war seine Aussage vor ner Woche nicht sonderlich glücklich formuliert, aber der Kern ist doch irgendwie eine Überlegung wert.

Hier macht sich immer jeder darüber lustig, dass ein verlorenes Spiel der Bayern immer gleich einem Weltuntergang gleichkommt. Aber das ist halt der eigene Anspruch. Schauen wir doch mal wie das in der Bundesliga bei den anderen Meisterschafts-Kandidaten aussieht:

- Leverkusen: Verliert gegen Paris und gegen die Bayern jeweils mit 2:1 und freut sich darüber. Schließlich hätte man ja auch höher verlieren können. Man höre nur einmal, wie unterschiedlich Hyypiä und Guardiola das Spiel vom Wochenende bewerten. Kaum zu glauben, wer da als Gewinner und wer als Verlierer herausgekommen ist.

- Schalke: Verliert das Rückspiel der CL "nur" mit 3:1 und freut sich darüber, gegen eine B+ Mannschaft von Real Madrid nicht ganz so zerlegt worden zu sein wie im Hinspiel.

- BVB: Verliert gegen Gladbach zuhause mit 1:2 gegen 10 Mann und Klopp sagt nach dem Spiel, dass die Mannschaft gut gespielt hat und keine Kritik angebracht sei. Ein Murren über dieses Kommentar im BVB Forum zeigt, dass selbst viele BVB Fans dem nicht wirklich zustimmen können.

Bei dieser Einstellung der "Konkurrenten" frage ich mich schon, ob hier nicht wirklich mit einer Debatte über die Bayern nur das Kameralicht schön weit weg von den eigenen Problemen gelenkt werden soll. Man kann doch nicht die Bayern kritisieren wenn sie einen der "Konkurrenten" weghauen, wenn eben diesen Konkurrenten das gleiche Schicksal in der CL auch blüht. Mir scheint es, als ob die Bundesliga verdammt schwach geworden ist, während die Bayern eben auf internationalem Normalmaß spielen.

Ich lese hier immer etwas davon, dass die Bundesliga ab Platz 2 spannend ist. Die Frage stellt sich nur wieso. Wieso kann ein Abstiegskandidat den 2. oder 3. einfach so besiegen? Mir kommt es vor, als ob auf Platz 2 alles nur noch Einheitsbrei ist, egal ob das Budget nun 60 Mio € oder nur 12 Mio € ist. Das kanns doch auch nicht sein.

Einzig den BVB sehe ich noch etwas besser, der ist momentan halt durch Verletzungspech gebeutelt, aber auch dort stimmt mit der Einstellung der Spieler momentan irgendwas nicht ganz. Wenn diese wieder anfangen zu spielen wie vor 2 Jahren, dann wird sich auch der BVB wieder vom Rest leichter trennen können.
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19.03.2014 12:35 Uhr von mario_o
 
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Mit den drei A als Anteilseigner, astronomischen Gehältern und einer Mannschaft mit 200 Millionen Euro Marktwert mehr als der zweitplatzierte könnte selbst der HSV derart dominant sein.
Jeder Verein, der mit wenig Geld eine tolle, funktionierende Mannschaft auf den Platz stellt, ist für mich mehr wert als ein Club, der Millionen in die Mannschaft pumpt.

Der Konkurrenz deswegen mangelnde Motivation vorzuwerfen zeugt von dem Realitätsverlust, dem viele FCB Fans und Mitarbeiter erlegen sind. Und, Herr derNameIstProgramm, Andere Teams für Ihren Kader zu kritisieren, der in der Breite nicht so stark aufgestellt ist wie der des FCB und wodurch etwaige Spiele, auch gegen Aufsteiger, die einen guten Tag erwischen oder einfach mit geringem Budget großartige Arbeit leisten, verloren gehen können, halte ich für in höchstem Maße unangebracht und lächerlich.
Es ist schließlich nicht zu übersehen, dass die fianziellen Relationen zwischen den Bundesligateams schon seit Längerem nicht mehr passen.
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19.03.2014 12:37 Uhr von Jolly.Roger
 
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Aus der Quelle:
Dass sich Klopp angesprochen gefühlt habe, verwundere Sammer. "Dass man dann aber ins Persönliche geht und dafür auch noch relativ viel Zuspruch erhält, empfand ich als bemerkenswert"


@derNameIstProgramm:
Was soll man sagen, anscheinend ist der Anspruch insgesamt gesunken. Wie man da aber noch von der "stärksten Liga" sprechen kann, leuchtet auch mir nicht ein.

Solange die Verantwortlichen aber solche Blender abfeuern und man lieber über den Tribünenverweis von Klopp anstatt über die Leistung und Einstellung der Mannschaft diskutiert, wird die Bundesliga sicher bald wieder besser....und mit Bayern hat man ja den Schuldigen gefunden, warum ein CL-Finalist gegen einen Abstiegskanditaten deutlich verliert oder man froh über ein 1:3 ist.


Und bitte hört auf über die finanziellen Möglichkeiten zu jammern! Warum hat ausgerechnet ein HSV oder ein börsennotierter BVB diese Möglichkeiten viel Geld zu verdienen bitteschön nicht?

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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19.03.2014 12:48 Uhr von tat2
 
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19.03.2014 13:08 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@mario_o
" Und, Herr derNameIstProgramm, Andere Teams für Ihren Kader zu kritisieren"

Herr mario_o, mir Worte in den Mund zu legen, die ich nicht geschrieben habe, halte ich für in höchstem Maße unangebracht und lächerlich.

Ich habe in meinem Kommentar die Einstellung der Vereine kritisiert, wie man mit Niederlagen gegen schwächere Gegner und mit Niederlagen in extremer Höhe umgeht. Natürlich spielen auch die finanziellen Möglichkeiten eine Rolle, aber eben nicht nur. Diese Verhältnisse des Geldes gibt es schon seit Jahrzehnten, trotzdem sind die Bayern nicht jedes Jahr Meister geworden. Der Grund? Wie sie geschrieben habe: Andere haben großartige Arbeit geleistet.

Das machen sie nun scheinbar nicht mehr...
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19.03.2014 19:44 Uhr von keckboxer
 
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"Bei dieser Einstellung der "Konkurrenten" frage ich mich schon, ob hier nicht wirklich mit einer Debatte über die Bayern nur das Kameralicht schön weit weg von den eigenen Problemen gelenkt werden soll."

Die Einstellung haben die "Meisterschaftskandiaten" doch aber nicht seit 4-5 Monaten oder seit Beginn der Saison, sondern seit dem zeitpunkt, seitdem die Bayern alles vermöbeln, was nicht bei 3 eine Mauer vorm Tor errichtet hat. Dass sich Leverkusen nach der Klatsche im Hinspiel über ein 1:2 bei Paris freut, sollte auf der Hand liegen. Wobei freuen hier natürlich der falsche Begriff ist.

Ebenso bei Schalke. Wenn ich zu Hause 6 Gegentore kassiere und im Bernabeu "nur" 3, dann ist das ein Erfolg (immerhin haben auch die Blauen nicht mit der A-Elf gespielt).

Und der BVB ist mit dem 1:2 alles andere als zufrieden. Man ist aber immer noch 2. Und das ist das erklärte Saisonziel und aufgrund der jetzigen Tabellensituation ist eh nicht mehr drin.

Sammer selbst hat ja zugegeben, dass der Einschub mit dem wie woanders trainiert wird, einfach daneben und überflüssig war.

Mir ist es mittlerweile schon wieder egal, wer da was wann gesagt hat. Ist vorbei.
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19.03.2014 20:38 Uhr von TeKILLA100101
 
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Also ich als Bayernfan finde es gar nicht langweilig. Ich sehe meine Mannschaft Woche für Woche tolle Spiele abliefern und andere teilweise deklassieren.
Wenn andere endlich mal aufhören würden zu jammern und sich vielleicht mal mehr darauf konzentrieren würden, besser zu werden, könnten sie evtl auch mal dagegen halten.
Wolfsburg hat es doch gezeigt, nur eben nicht lange und konstant genug.

Langsam sollte auch der Dümmste geschnallt haben, dass man dieses Jahr nicht weit kommt, wenn man gegen Bayern mauern will..

Dass ein Armin Veh mit Frankfurt sogar nur mit der B-Mannschaft ankommt, weil er schon davon ausgeht, eh nichts reißen zu können, zeigt nur, wie wenig Ehrgeiz diese Mannschaften haben...

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